23thJanuar

Der WBGU und die Bewältigung der globalen Klimakrise

Beitrag zur deutschen G20-Präsidentschaft 2017   Zu Beginn der deutschen Präsidentschaft über die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) publizierte der 1992 in Verbindung mit dem „Erdgipfel“ von Rio de Janeiro/Brasilien gegründete Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) ein Sondergutachten: „Entwicklung und Gerechtigkeit durch Transformation: Die vier großen I“. Dessen Vorsitzender Hans Joachim Schellnhuber umriss den Inhalt in den Fränkischen Nachrichten vom 13. Januar 2017 kurz wie folgt:   „Wir müssen bis 2050 die Welt weitgehend dekarbonisieren. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung muss …

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30thDezember

Ruhmloser Abgesang auf den Steinkohlebergbau

In der „kohlepolitischen Verständigung“ von 2007 wurde anhand der desolaten Lage der Eisen- und Stahlindustrie beschlossen, nach dem Jahr 2018 keine heimische Steinkohle mehr zu fördern. Dies fand damals den Beifall derer, die das „postindustrielle“ Zeitalter herbeisehnten. „Zuverlässig im Wandel“, so ist der Titel des Jahresberichts 2016 des Gesamtverbandes Steinkohle. Nun jubeln die, deren Schlagwort „Dekarbonisierung“ lautet. Zur „Gestaltung eines würdigen Abschieds“ haben die RAG-Aktiengesellschaft und RAG-Stiftung das Projekt „Glückauf Zukunft“ gestartet, um das Ruhrgebiet zur „Klimaschutz-Modellregion“ zu machen. Gedacht …

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19thDezember

Klimawandel: „Dann wird es Hamburg nicht mehr geben“

Eigentlich sollen wir entspannen, zur Ruhe kommen, uns besinnen, woher wir kommen und wohin wir gehen und uns allen das Gute wünschen. Doch wie sollen wir unsere Gedanken ordnen, wenn immer wieder apokalyptisches Störfeuer entfacht wird? Meist ist es der SPIEGEL, der als unkritisches Nachrichtenmagazin für Unheilmeldungen ge- und zugleich missbraucht wird.   Am 17. 12. 2016 um 15:28 Uhr gab der SPIEGEL unter obiger Überschrift die Warnung heraus „Hamburg in Gefahr“! Anders als im August 1986, als der Kölner Dom „unter …

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15thDezember

Buchbesprechung: Siemens, Werner von: Lebenserinnerungen; Finanzbuchverlag; München 2017; 320 Seiten; ISBN 978-3-95972-001-1; 9,99 €

Es war keine Garage, es war eine Gefängniszelle, in der Werner Siemens sein erstes Versuchslabor errichtete, um später zu einem der größten Erfinder und bedeutendsten Industriellen des Deutschen Kaiserreichs zu werden. Seine zum 200. Geburtstag am 13. Dezember 1816 herausgegebenen Lebenserinnerungen sind äußerst lesenswert und in vielerlei Hinsicht lehrreich, auch was die Motivation seines Handelns betrifft.   Werner Siemens wurde in Lenthe bei Hannover geboren, wo sein Vater ein „Obergut“ gepachtet hatte. Doch „die englischen Prinzen, die damals in Hannover Hof hielten, …

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24thNovember

Eerie Speechlessness surrounds the Climate Summit in Marrakesh

Annual UN mega-events, such as the „World Climate Summit,“ normally produce a storm in the media. But this time it is different. There is an eloquent silence. Was it the election in the US that caused the climate experts, politicians and NGO representatives to lose their voice? Are they afraid that their global business of „climate-fear“ mongering could implode? This would be the case when a statesman finally found the courage to say loudly and comprehensively to the entire world: …

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18thNovember

Unheimliche Sprachlosigkeit umbraust den Klimagipfel in Marrakesch

Die alljährlichen UN-Großevents wie die „Weltklimagipfel“ erzeugen regelmäßig einen Sturm im Blätterwald. Doch diesmal ist es anders. Es herrscht eine beredte Stille. Sind des die Wahlen in den USA, die den Klimaexperten, Politikern wie NGO-Vertretern die Stimmen verstummen ließen? Haben sie Angst, dass das weltweit florierende Geschäft mit „Klimaängsten“ implodieren könnte? Dies wäre der Fall, wenn ein Staatsmann endlich den Mut aufbrächte, vor aller Welt laut und vernehmlich zu sagen: Das „Klima“ ist ebenso wenig existent wie die „neuen Kleider“ …

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26thOktober

Das Wetter pfeift auf alle globalen Klimaschutzbemühungen!

Seit gut 30 Jahren geistert das Gespenst „Klimakatastrophe“ um den Globus und hat die internationale Politik in seinen Bann gezogen. Es kam mit den Westwinden über den Atlantik und beunruhigte zuerst die Gehirne von Physikern, die in dem „Klima“ eine neuartige reale „Naturgefahr“ sahen, die das Wetter in Aufwallung und Unordnung zu bringen geeignet schien. Ohne je die Frage zu stellen, wie das extrem unterschiedliche Wetter auf der Erde mit den jahreszeitlich wechselnden Temperaturen mit dem Molekül CO2 zusammenhängen oder …

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05thOktober

Klimaphantasien und ihr Einfluss auf die Bio-Geo-Wissenschaften

Das „Anthropozän“ ein neues geologisches Zeitalter?   Im SPIEGEL vom 24. September 2016 findet sich ein Interview mit dem Geologen Reinhold Leinfelder: „Was wir der Welt angetan haben“! Danach habe vor circa 11 700 Jahren mit dem Ende der Weichsel- oder Würm-Eiszeit das „Holozän“ begonnen. Es ist die Wendezeit, wo der Mensch vom passiven Jäger und Sammler überging zum aktiven Ackerbauer und Viehzüchter. Diese erdgeschichtliche Epoche sei um 1950 zu Ende gegangen, das „Anthropozän“, das „menschlich Neue“ oder das „menschengemacht Neue“ habe …

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07thSeptember

„Klimaforschung“ – eine Spielvariante der Zukunftsforschung

Was ist „Zukunftsforschung“, was kann sie leisten?   Schon zu Anfang stellte der Mensch fest, dass er in die Rhythmen der Natur eingebunden ist, sich ihnen anpassen muss! Die Stern- und Kalenderforschung standen am Anfang aller Forschung wie deren Zusammenhang mit dem jährlichen Wetterablauf und dessen Einfluss auf das Pflanzenwachstum. Die „Bauernregeln“ bis hin zum „Hundertjährigen Kalender“ seinen ein Hinweis.

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28thAugust

Buchbesprechung: Vogl, Günther: Die erfundene Katastrophe – Ohne CO2 in die Öko-Diktatur, Juwelen Der Verlag, Tönisvorst 2016, 286 Seiten, ISBN 978-3-945822-70-8, 24,80 €

Es gehört verdammt viel Mut dazu, sich wie David mit drei gigantischen Klimagoliaths zu messen, dem Ex-US-Vizepräsidenten Al Gore, dem Ex-Chef des Weltklimarats Pachauri, dem „Klimapapst“ Schellnhuber, noch Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Vogl bekennt offen, kein „Klimawissenschaftler“ zu sein, sondern Chemotechniker, der ein „funktionsfähiges Gehirn“ besitzt. Er will nicht gefallen, aber beherzt gegen ein Übel der Zeit anzukämpfen, dessen Prinzip lautet: „Bequemes und konformes Mitschwimmen“, um „ja nicht anzuecken“. Er schwimmt gegen den Strom und das gibt dem Buch …

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