13thJuli

Nobelpreisträger – Genialität schützt vor Torheit nicht

Erasmus von Rotterdam und sein „Lob der Torheit“!   Sein „Lob der Torheit“ oder „Laus stultitiae“ schreib Erasmus von Rotterdam (1466-1536) im Jahre 1509. Beim Konzil von Trient 1545 wurde das Buch auf den Index gesetzt. Erasmus suchte einen Weg zwischen geistiger Unbedarftheit und eingebildetem Wissen, die beide auf ihre Weise töricht und beschränkt seien. Denn beiden fehle das „Ich weiß, dass ich nicht weiß“, fehle die tiefe Sokratische Einsicht in die Fragwürdigkeit allen menschlichen Treibens und Wissens. Sein Streben war eine …

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09thJuli

Buchbesprechung: Naomi Klein: Die Entscheidung – Kapitalismus vs. Klima; S. Fischer, Frankfurt am M. März 2015, Seiten 699, Euro 26,99; ISBN 978-3-10-002231-8

Es ist ein umfangreiches und aufregendes Buch. Seine Autorin wird als eine der „profiliertesten Intellektuellen“ unserer Zeit bezeichnet. Dabei gesteht sie zum Klimawandel in der Einleitung, dass ihr das „wissenschaftliche Drumherum“ zu kompliziert war. Wissenschaftlerin sei sie auch nicht, nur Aktivistin. Sie habe ein gutes Rechercheteam engagiert, so dass sie frei heraus ihren Gefühlen Lauf lassen konnte. Dies zeigte sie auch am Ende des Buches, als sie Alexis Tsipras, den griechischen Regierungspräsidenten, als einen „der wenigen Hoffnungsträger in einem von …

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22thJuni

Enzyklika „Laudato Si“ – kein naturwissenschaftlisches Lehrbuch

In einer Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung vom 18. Juni 2015 hieß es, dass dessen Leiter, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber der „einzige Wissenschaftler“ gewesen sei, der eingeladen wurde, an der Seite von Kardinal Peter Turkson in Rom zu sprechen. Tags zuvor sei er zum ordentlichen Mitglied der Pontifikal-Akademie der Wissenschaften ernannt worden. „Das jetzt veröffentlichte Dokument des Oberhauptes von mehr als einer Milliarde Katholiken gilt als wichtiges Signal auf dem Weg zu einem globalen Abkommen zur Emissionsreduktion und letztlich …

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27thMai

Muss Papst Franziskus nun dem Klimawandel Einhalt gebieten?

Hoher Besuch in der Vatikanstadt beim Heiligen Stuhl   Der 28. April 2015 ist ein denkwürdiger Tag, auch wenn uns das nicht so bewusst ist. An diesem Tag hatte Rom allerhöchsten Besuch. Der Heilige Stuhl ließ in einem Bulletin verlauten: „Incontro privato del Papa con il Segretario Generale dell’ ONU Ban Ki-moon“. Am gleichen Tag veranstaltete die Päpstliche Akademie der Wissenschaften eine Konferenz: „Protect the Earth, Dignify Humanity. The Moral Dimensions of Climate Change and Sustainable Humanity“. Die Eröffnungsrede hielt Generalsekretär Ban …

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04thMai

„Im April, da macht das Wetter, was es will!“

Doch nun hat der Mai, der Wonnemonat, begonnen und alles wird besser. Das Wetter zügelt seine Eskapaden, doch macht es nun alles, was wir wollen? Diesen Gedanken legt obiger Spruch nahe, doch weit gefehlt. Trotz des schönen Reims, zu „April“ passt „will“, ändert das Wetter seinen Charakter nicht. Das Wetter liebt seine grenzenlose Freiheit grenzenlos und lässt sich von menschlichen Begierden und Wünschen nicht beeindrucken. Dank ungeheuren Energiemengen, die der Erde ständig von der Sonne zugeführt werden, kann das Wetter …

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11thApril

Buchbesprechung Marotzke

Die Zukunft des Klimas Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen Ein Report der Max-Planck-Gesellschaft Herausgegeben von Jochen Marotzke und Martin Stratmann Beck-Verlag, München 2015, 230 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3-404-66976-5   Seit Jahrzehnten wird mit der Klimakatastrophe gedroht, werden wir als Klimasünder beschimpft. Alle politischen Bemühungen um Klimaschutz haben versagt. Das Wetter macht weiter, was es will. Da erregt ein Buch „Die Zukunft des Klimas“ Aufmerksamkeit, zumal es „Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen“ verspricht und als „Ein Report der Max-Planck-Gesellschaft“ angepriesen wird. Als Herausgeber fungieren Jochen Marotzke, Chef des MPI …

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31thMärz

Der Schatten der Sonne wird kürzer, der von Paris immer finsterer

Am 20. März überschritt die Sonne den Äquator. Damit begann auf der nördlichen Hemisphäre der Frühling. Auf der Südhalbkugel endete der Sommer und begann der Herbst. Der Name Frühling ist astronomischer Natur und bezeichnet die Zeitspanne, bis zu der die Sonne am 20. Juni den nördlichen Wendekreis erreicht hat. Die jährlich wiederkehrenden vier Jahreszeiten –Frühling, Sommer, Herbst, Winter- sind rein astronomischer Natur und haben nichts mit dem tatsächlichen oder dem wünschenswerten Wetter zu tun. Mit zunehmender Sonnenhöhe werden die Tage …

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11thFebruar

Närrische Klimaspielereien im Potsdam-Institut PIK

Der vollständige Name des 1991 ins Leben gerufenen Instituts lautet „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“. Der Chef des Institutes ist seit dieser Zeit der Physiker Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber. Schellnhuber ist gleichzeitig Vorsitzender des WBGU, des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung. Was tut man als Klimafolgenforscher? Die ehrliche Antwort wäre: Nichts! Untersucht man die Folgen von Nichts? So ist es, denn „Klima“ ist ein „Ding an sich““, ein Konstrukt, das gar nicht existiert. Solch eine Frage zu stellen ist unsittlich, unerhört, …

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24thJanuar

Was beschert das Wetter im Jahr 2015 der Einen Welt für ein Wetter?

Das ist die Kernfrage, die alle Menschen gleichermaßen interessiert, und zwar völlig unabhängig davon, auf welchen Kontinenten oder in welch gegensätzlichen Klimazonen sie leben. Und exakt diese so harmlos ausschauende Kernfrage hat es in sich, weswegen die Klimaexperten sie tunlichst meiden wie der Teufel das Weihwasser. Es ist kinderleicht, eine Globaltemperatur zu konstruieren, aber von dieser auf den regional extrem unterschiedlichen Wetterablauf ist schließen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.   Die Globalklima-Experten stünden vor einem gigantischen Problem, denn zuerst müssten sie die …

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22thDezember

Weltklimagipfel stürzt die Drohung „Klimakatastrophe“ in die Klimakrise

Auch der20. Klimagipfel der Vereinten Nationen in Lima ein „Schlag ins Wasser“ Es sollte ein gigantisches Spektakel werden, ein echter Thriller. Klimapolitiker und Klimaexperten aller Länder haben sich die allergrößte Mühe gegeben und rechtzeitig einen Medienwirbel ohnegleichen erzeugt. Sie haben die Computer zum Glühen gebracht, damit diese die Welt mit Horrorszenarien überfluteten. Doch alles hat nichts genutzt. Kaum hatte die groß angelegte Klima-Show in Lima begonnen, da begann das große Gähnen, endete abrupt das Medieninteresse und der Klimaorkan wurde ein säuselndes …

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