Der Weltklimarat IPCC

Gut zwanzig Jahre umgab sich der 1988 von der UNEP abgesegnete Weltklimarat IPCC mit dem Heiligenschein der Selbstlosigkeit und Unfehlbarkeit. In diesem mit zahlreichen selbsternannten „Klimaexperten“ bestückten Gremium sollten, so die Selbstdarstellung, nur die allerbesten Wissenschaftler Platz nehmen und Strategien entwickeln, wie der von den Industrienationen angezettelte „Klimakrieg“ noch gewonnen und die „Klimakatastrophe“, die 2007 vom IPCC für 2020 prognostiziert wurde, abgewendet werden könne. Für seine aufopferungsvolle und uneigennützige Tätigkeit wurde 2007 in Oslo der Weltklimarat neben AL Gore mit dem begehrten Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

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Die Treibjagd auf das Gespenst „Klimakrise”

Es ist fast wie eine Ewigkeit, aber im Jahre 2007 ging der Osloer Friedennobelpreis an den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore und den UNO-Klimabeirat unter Leitung von Rajendra Paschauri. Beide hätte schon sehr früh „die Gefahren der globalen Klimaänderung“ erkannt und seien prädestiniert, die Klimakrise zu identifizieren und den globalen Klimakrieg noch abzuwenden.

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Schmelzendes Vertrauen

Peinliche Panne beim Weltklimarat: Die Vorhersage, wonach schon 2035 fast alle Himalaja-Gletscher verschwunden sein sollen, ist wissenschaftlicher Unsinn. Auch andere Prognosen beruhen auf fragwürdigen Quellen. Muss IPCC-Chef und Nobelpreisträger Rajendra Pachauri abtreten?

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Bundesumweltminister Röttgen übt harsche Kritik am Weltklimarat

Fehler im IPCC-Bericht

Gletscherpanne empört Umweltminister Röttgen

Bundesumweltminister Röttgen übt harsche Kritik am Weltklimarat: Die peinliche Fehlprognose über das Abschmelzen der Himalaja-Gletscher hätte nicht passieren dürfen, sagte der CDU-Politiker dem SPIEGEL. Wissenschaftler drängen IPCC-Chef Rajendra Pachauri jetzt sogar zum Rücktritt.

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Preußische Allgemeine Zeitung vom 16. Januar 2010

Rätsel Klima

„Kaum sind die Teilnehmer der größten UN-Konferenz mit der höchsten Luftverschmutzung in ihre Heimatländer zurückgekehrt, da zerfällt auch schon das künstliche Eine-Welt-Klima in seine Bestandteile, das regionale Wetter. Dies beschert auf der Südhalbkugel einen prächtigen Sommer, aber auf der Nordhalbkugel viel Eis und Schnee. In China und Korea gab es die heftigsten Schneefälle seit Menschengedenken. Eine Kältewelle in Indien forderte bisher 100 Opfer. Rückblickend war der 15. Klimagipfel eine reine Medien- und Politschau ohne fachliche Basis. Es wurde viel leeres Stroh gedroschen, in Kopenhagen. Am Ende verkündete man, dass die Welt noch zu retten sei, wenn man den Klimawandel auf 2 Grad begrenzt. Weiterlesen

Königsberg, Kirchhoff und der ideale „Schwarze Körper“ Der Vater der Spektralanalyse und Wegbereiter der Infrarotthermographie

Vor 175 Jahren, am 12. März 1824, wurde Gustav Robert Kirchhoff in Königsberg/Preußen geboren. Sein Vater Carl Friedrich war Landrichter in Königsberg und seine Mutter trug den Mädchennamen Johanna Henriette Wittke. Kirchhoff studierte von 1842 bis 1847 an der „Albertina“ Mathematik bei Friedrich Julius Richelot und Physik= bei Franz Ernst Neumann. Der Physiker und Mineraloge Neumann, der am 11. Septem= ber 1798 in Joachimsthal (Uckermark) geboren wurde und am 23. Mai 1895 in Königsberg starb, war der Begründer der „MathematischenR= 20;, heute Theoretischen Physik in Deutschland. Kirchhoff entwickelte sich zu de= ssen bestem Schüler und entdeckte in den die Vorlesungen begleitenden Übungen die nach ihm benannten „Kirchhoffschen Gesetze“ der Stromverzweigung. Weiterlesen

Biosprit – Hungern für den Klimaschutz?

Es war kein Sieg der Vernunft, der Verzicht des Umweltministers Sigmar Gabriel darauf, den Anteil an „Biosprit“ als Beimischung zum Benzin auf 10 Prozent zu verdoppeln. Nein! Zähneknirschend musste Gabriel sich dem Argument beugen, dass Millionen älterer Autos die hohe Zugabe an Biosprit nicht vertragen hätten. Doch was für den Umweltminister als eine Niederlage bei seinen Klimaschutz-Zielen erscheint, ist eher als Gewinn für Mensch, Natur und Landwirtschaft zu werten.

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Der Klimaschutz, Kant und die kritische Urteilskraft

Seit die Physikerin Dr. Angela Merkel als Bundeskanzlerin auf dem G8-Gipfel der politisch mächtigsten Staatsmänner der Welt 2007 in Heiligendamm zur „Retterin von Kyoto“ erklärt, gar zur „Klimagöttin“ erhoben wurde, wird sie nicht müde, die Rettung der Erde vor der globalen Klimakatastrophe zu verheißen. Der bloße Klimaschutz ist ihr längst zu wenig, auch der Stopp des Klimawandels kann ihren Ehrgeiz nicht mehr befriedigen. Die Bundeskanzlerin will mehr. Sie will nichts Geringeres als die „globale Klimagerechtigkeit“.

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Kopenhagen und noch kein bisschen weise

15 000 Delegierte und Staatsmänner bereiten sich auf die Stürmung des 15. Klimagipfels vor, um endlich von ihm aus die Welt vor dem Klimakollaps zu retten. Welcher Teufel lockte sie, welcher treibt sie an? Auch aus der Gipfelperspektive werden sie die Klimakrise nicht zu sehen bekommen. Hätten sie das neueste Buch von Al Gore gelesen, sie hätten zumindest eine Ahnung, wonach sie suchen müssten, nach einem „verkleideten abstrakten Gespenst“. Einen Hinweis auf die Art der Verkleidung hat Al Gore allerdings nicht gegeben.

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„Klimaschutz“ – Bahnt sich ein leiser Abschied von einer illusionären Ideologie an?

Bei dem heftigen Streit um den Handel mit Kohlendioxydemissionsrechten zwischen Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) und Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne), der wie ein Orkan durch den Blätterwald fegt, deutet sich eine „Klimakatastrophe“ für die Bundesregierung an. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) muß daher sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschale werfen, um den Bruch der Koalition zu verhindern. Ob dieses noch schwer genug ist, nachdem Franz Müntefering den SPD-Parteivorsitz übernommen und sich ganz offensichtlich auf die Seite des kleinen Koalitionspartners geschlagen hat, ist die große Frage.

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