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	<description>Dr. Wolfgang Thüne</description>
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		<title>Alfred-Wegener-Institut wittert lukratives Geschäft in der Wetterwahrsagerei</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter ist häufigster Gesprächsstoff. Wettervorhersagen sind sozusagen Volkssport, doch kräht in der Regel kein Hahn danach. Anders ist es schon bei wissenschaftlichen Instituten. Wenn dann noch ausgerechnet das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) sich auf das abschüssige Terrain der Langfrist-Wettervorhersagen wagt, dann horchen die Medien auf, wird eine wissenschaftliche Sensation daraus.


Am 27. Januar ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wetter ist häufigster Gesprächsstoff. Wettervorhersagen sind sozusagen Volkssport, doch kräht in der Regel kein Hahn danach. Anders ist es schon bei wissenschaftlichen Instituten. Wenn dann noch ausgerechnet das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) sich auf das abschüssige Terrain der Langfrist-Wettervorhersagen wagt, dann horchen die Medien auf, wird eine wissenschaftliche Sensation daraus.</strong></p>
<p><strong><span id="more-276"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Am 27. Januar 2012 verbreitete die Deutsche Presse Agentur die AWI-Meldung „Klimaerwärmung macht die Winter kälter“. Wenn das nicht nach Sensation riecht, wenn schon nicht nach Schnee- und Eiseskälte! Die Kernaussage des AWI: „Die Klimaerwärmung in der Arktis könnte nach neuen Forschungen vermehrt zu kalten Wintern in Mitteleeuropa führen“. Warum der Konjunktiv und warum nur in Mitteleuropa? Wohl weil in Deutschland inzwischen die meisten Klimawandel-Angsthasen sitzen. Diese Kalkulation ging auf. In Deutschland reagierte man wie die gedrillten Pawlowschen Hunde. Iwan Petrowitsch Pawlow (1849-1936), Nobelpreisträger für Medizin 1904, hatte sich der Verhaltensforschung gewidmet und mit dem Nachweis der klassischen Konditionierung, speziell das Lernen durch einstudierte Verhaltensreflexe, den Grundstein für die behavioristischen  Lerntheorien entwickelt.</strong></p>
<p><strong>Besonders in Deutschland ist der Angstreflex auf das Stichwort Klimakatastrophe besonders ausgeprägt. Dabei ist der Klimawandel das Beständigste und Ewigste auf der um die Sonne rotierenden Erdkugel. Dies hat das AWI hinlänglich erforscht und auch „x-mal“ anhand von Eisbohrkernen bewiesen, wonach bei Warmphasen immer erst die Temperaturen stiegen, und erst Jahrhunderte später die CO<sub>2</sub>-Werte der Luft. Offen bleibt bisher die alles erklärende Ursache. Dies ist exakt die Schwachstelle, der „Kipp-Punkt“, wo Wissenschaft leicht in Ideologie umschlägt, wie von Friedrich Engels 1882 in seiner Schrift „Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“ offen und unmissverständlich aufgezeigt wurde. Nur die sozialistische Wissenschaft ist die reine und wahre Wissenschaft. Dieses Diktum gilt bis heute. Diese Chance hat das AWI genutzt und die intellektuelle Elite entzückt.</strong></p>
<p><strong>Doch ist das AWI nur ein Trittbrettfahrer, der auf einen schon fahrenden Zug aufgesprungen ist. Es war ausgerechnet Kevin Trenberth, ein treuer Weggefährte des Klima-Friedensnobelreisträgers Al Gore (2007), der nach Hippokrates Motto „Alles fließt“ die verfahrene Klimadiskussion wieder in Fluss bringen wollte. Er wartete vor dem Klimagipfel in Kopenhagen mit der Provokation auf: „Es ist eine Schande, dass die Wissenschaft die derzeitige Pause der Erderwärmung nicht erklären kann.“  Nachdem dies verspätet von Fritz Varenholt, früher Umweltsenator in Hamburg und jetzt Chef von „RWE Innogy“, aufgegriffen wurde, meldeten sich sofort die Klima-Sittenwächter zu Wort. Ein erster Schuss vor den Schiffsbug kam von Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Dabei hatte sich an dieser Flanke Vahrenholt abgesichert und zusätzlich auf Mojib Latif vom Institut für Meereswissenschaften in Kiel verwiesen. Latif hatte schlicht und ergreifend festgestellt, dass die globale Erwärmung seit 1998 eine Pause mache. Einen plausiblen Grund für die kraft-tankende Erholungspause gab Latif nicht. So machen es alle Spökenkieker und Wahrsager! Nach Latif sollten ja schon vor 10 Jahren die Skilifts in den Alpen mangels Schnee stillgelegt werden</strong></p>
<p><strong>Noch ein anderes Institut setzte eine kräftig riechende Duftmarke. Es war am 6. Januar 2012 das Institut für Meereskunde an der Universität Hamburg. Eine bisher unbekannte Wissenschaftlerin wartete mit der Sensation auf, dass sich „die Schwankungen des Golfstroms treffsicher prognostizieren lassen“. Ein neues Modell könnte der langfristigen Wettervorhersage auf die Sprünge helfen. Da der Deutsche Wetterdienst diesbezüglich erbärmlich Schiffbruch erlitten hatte, könnte er dem „Rotstift“ bei der exorbitant hohen Staatsverschuldung zum Opfer fallen. Um nicht den Fokus der Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, schweigt er „klugerweise“. Was soll er auch der Dame aus Hamburg, Johanna Baehr, entgegnen? Baehr: „Echte Vorhersage werden im Bereich von einer Dekade (Anmerkung 10 Jahre) liegen. Alle theoretischen Studien zeigen, dass zwei Dekaden das absolute Maximum sind.“ Das besagt im Klartext, dass wir seit Jahrzehnten belogen und mit Scheinprognosen für 100 und mehr Jahre abgespeist werden. Wir fressen ja alle Alles aus der Hand, als gute Demokraten. Mehrheiten haben immer recht und nur Selbstmörder gehen dagegen an.</strong></p>
<p><strong>Bei dieser spekulativen Debatte konnte und durfte das AWI nicht abseits stehen. Doch dessen Wahrscheinlichkeitsaussage für „kalte und schneereiche Winter“ ist bei Licht eine Peinlichkeit. Es ist eine Wiederholung der alten Märchen: Auf heiße Sommer folgen kalte Winter. Auf eiskalte Winter folgen heiße Sommer. Dieses Märchen wurde wissenschaftlich aufgewärmt, indem statt Sommer nun Arktis gesagt wird. Die „Erwärmung“ treibt kuriose Blüten. Daher fordert der kluge Volksmund, dass man immer einen kühlen Kopf behalten solle. Doch mit klarem Verstand und kühler Vernunft kann man bei dem derzeitigen Medien- und Politikklima keinen Blumentopf gewinnen, das heißt, Forschungsmittel generieren.</strong></p>
<p><strong>Lassen wir aber mal die Marktschreierei beiseite und schauen uns die physikalische Begründung des AWI etwas genauer an. Sie lautet komprimiert: Taut im Sommer das arktische Meereis besonders stark ab, dann verliert die Meeresoberfläche im Herbst und Winter mehr Wärme und dadurch bleibt auch die Luft wärmer. Aufgrund einer telepathischen Fernwirkung werden nun in Mitteleuropa die Winter kälter. Die Erklärungsnot ist behoben. Die Erderwärmung kann weiter gehen. Sie legt nur in Mitteleuropa, speziell Deutschland, eine Verschnaufpause ein.</strong></p>
<p><strong>Aber sicher ist sich das AWI trotz der zur Schau gestellten Selbstsicherheit offensichtlich gar nicht. Der zuständige Experte Ralf Jaiser fügt relativierend hinzu, dass „weitere Faktoren wie die Schneebedeckung Sibiriens oder tropische Einflüsse eine Rolle spielen, so dass es trotz geringer Ausdehnung des Meereises in machen Jahren auch mild und feucht bleiben kann.“ Er bleibt bewusst diffus. Da haben wir wieder das berühmte Hintertürchen, das man sich immer offen halten muss, bei Zukunftsvorhersagen. Auch das sonst so hermetisch abgeschlossene „Treibhaus“ muss Fluchtwege haben für die vielen selbsternannten Klimaexperten. Sie fürchten nämlich nichts mehr, als eines Tages für ihr Tun zu Rechenschaft gezogen zu werden.</strong></p>
<p><strong>Eine Anklage wäre heute schon begründbar, ja der „Lug und Trug als integrativer Bestandteil des Forschens“ (Hubert Markl) auch juristisch beweisbar, aber sie ist staatlicherseits nicht opportun, würde sich damit die gesamte Klimaschutzpolitik mitsamt „Energiewende“ ad absurdum führen.</strong></p>
<p><strong>Oppenheim, den 29. Januar 2012</strong></p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe</strong></p>
<p><strong>Wer hinter die Kulissen schauen möchte, der lese das Aufklärungsbuch:</strong></p>
<p><strong>Wolfgang Thüne: „Propheten im Kampf um den Klimathron – Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“, Oppenheim 2011, 590 S., 24,80€, ISBN 978-3-00-035070-2.</strong></p>

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		<title>Erreicht das globale Klima-Mobbing bald sein Klimax-Stadium?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den kläglichen Misserfolgen der drei letzten Weltklimakonferenzen in Kopenhagen 2009, Cancún 2010 und Durban 2011 ist schon jetzt absehbar, dass auch Katar 2012 keine Rettung des 1997 in Kyoto festgeschriebenen Protokolls zur Rettung der Welt vor dem drohenden Klimakollaps bringen wird. Dabei hatte der Weltklimarat 2007 in einem Wahnzustand geistiger Umnachtung für 2020 bereits ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach den kläglichen Misserfolgen der drei letzten Weltklimakonferenzen in Kopenhagen 2009, Cancún 2010 und Durban 2011 ist schon jetzt absehbar, dass auch Katar 2012 keine Rettung des 1997 in Kyoto festgeschriebenen Protokolls zur Rettung der Welt vor dem drohenden Klimakollaps bringen wird. Dabei hatte der Weltklimarat 2007 in einem Wahnzustand geistiger Umnachtung für 2020 bereits den klimatischen Weltuntergang vorhergesagt. Danach wäre alles, was jetzt noch passiert, sinnlos und purer Aktionismus, ein Tanz auf dem Vulkan.</strong></p>
<p><strong><span id="more-268"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie bitter ernst die Lage sei, rief in Durban Südafrikas Präsident Jacob Zuma bei der Eröffnung den Delegierten zu: Der Klimawandel sei „eine Frage von Leben und Tod“! Christiana Figueres, die Generalsekretärin der UNO-Klimarahmenkonvention, meinte pathetisch: Zur Debatte stehe „nichts Geringeres als die überwältigendste energietechnische, industrielle und verhaltensrelevante Revolution der Menschheitsgeschichte.“ Die „Große Transformation“, die der Wissenschaftliche Beirat für Globale Umweltveränderungen WBGU forderte, verlangt vor allem Indoktrination und Bewusstseinsveränderung. Die Bildung reduziert sich künftig auf Bewusstseinsbildung. Das Wissen um die Wirklichkeit bleibt dabei auf der Strecke. Auf das gefühlte Klima kommt es an, nicht das erlebte Wetter!</strong></p>
<p><strong>Der Weltklimarat mitsamt der Gemeinde an Klimaexperten, Klimapolitikern, Klimapropheten, alle werden demzufolge in einer konzertierten Großaktion alle Register der Massenpsychologie wie Massensuggestion ziehen müssen, um ihre Pfründe zu wahren und den düsteren Prophezeiungen den Anschein von Plausibilität zu geben. Die jährlichen Wallfahrten der Klimaapostel können als Ritual nicht geopfert werden. Dabei wird ihnen jedes propagandistische Mittel recht sein, können sie doch darauf vertrauen, dass dieses Spiel die überwiegende Mehrheit der Medien mitspielen wird. Auch können sie blind auf die Leichtgläubigkeit und Wissenschaftshörigkeit der Massen vertrauen, deren Dummheit nach Albert Einstein unendlich ist. Weil der Vorsitzende und Friedensnobelpreisträger 2007 des Weltklimarates,  Rajendra Pachauri, nicht ganz sicher ist, denkt er schon mal daran, die „Klimaleugner“ im Weltall zu entsorgen: „Vielleicht könnte es ein Ticket ohne Rückfahrt sein, aber ich bin nicht sicher, ob der Weltraum sie verdient hat.“</strong></p>
<p><strong>Glaube nun gar keiner, dass es den Klimaschutzjüngern dabei an Phantasie mangeln würde. In dem 1799 von Friedrich Schiller (1759-1805) geschriebenen „Lied von der Glocke“ heißt es: „Gefährlich ists den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der Schrecklichste des Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.“ Ist der Mensch einmal von einem Wahn befallen, dazu zählt auch der Klimaschutzwahn, dann wird es höchstgefährlich. Dies ist besonders der Fall, wenn der Mensch vom Weltverbesserungswahn befallen ist. Wer sich als „Gutmensch“ sieht, hält sich für erleuchtet und fehlerfrei, ist sich in seiner missionarischen Besessenheit, die Welt zu verbessern und vom Unheil zu bewahren, keines Unrechts bewusst. Seine zu einem Weltbild gewordene Idee ist die einzig logische und damit wahre Idee. Sie muss umgesetzt werden, auch wenn dabei die Welt Schaden nimmt. „Wo gehobelt wird, fallen Späne“! </strong></p>
<p><strong>Auf der Klimabühne wimmelt es von solchen Figuren, die besessen sind von dem Glauben, berufen zu sein, die Welt vor dem Klimauntergang zu retten. Sie sehen in ihrem wahnhaften und blind machenden Eifer nicht, welche Konsequenzen ihr Handeln nach sich ziehen würde, kämen sie an ihr Ziel. Die Erdgeschichte zeigt, dass die Mitmenschen oder die Natur immer noch rechtzeitig korrigierend eingegriffen haben, um das Allerschlimmste zu verhindern. So richtig es ist, für eine atomwaffenfreie Welt zu demonstrieren, so unsinnig ist die Forderung nach einer atomfreien Welt. So blödsinnig dies auch ist, ständig kann man diesen Quatsch in den Medien lesen. Man mag durchaus für CO<sub>2</sub>-Reduktionen eintreten, aber CO<sub>2</sub>-freie Städte, eine CO<sub>2</sub>-freie Gesellschaft als Ziel zur Rettung des Globalklimas anzustreben, ist absoluter Schwachsinn und kann nur im Zustand geistiger Umnachtung erhoben werden. Dann sind mit einem die ideologischen Reitpferde durchgegangen, wird man die Geister, die man rief, nicht mehr los. </strong></p>
<p><strong>Längst sind die Zeiten, wo man mit Forderungen wie „weltweite CO<sub>2</sub>-Emission muss drastisch gesenkt werden“ Aufmerksamkeit erregte, vorbei. Das gesellschaftliche Klima bedarf speziellerer Reize. Die Meldung von Max-Planck-Forscher aus Rostock „Rentner sind mit Abstand die größten Klima-Killer“ ist da schon zugkräftiger. Sie spricht zudem mehrere Bewusstseinsebenen an, kann auch den Altersneid stimulieren und politisch als Aggressionsmehrzweckwaffe eingesetzt werden. Aussagen über „die Treibhausgas-Bilanz des Essens“ können Einfluss auf das Konsumverhalten nehmen und das Verbrauchsklima verändern. Mit der Bekämpfung des Klimawandels fördert man den Klimawandel, doch wer versteht schon die Ironie, die dahinter steckt? Wie tröstlich ist es doch, durch ökologische Modernisierung zu verhindern, dass das Klima umkippt. </strong></p>
<p><strong>Diese tröstliche Zuversicht wird abrupt zerstört durch Schlageilen wie „Das Klima lässt sich nicht reparieren“ (ZeitOnline v. 5.10.2011): „Zu teuer, zu riskant, zu umstritten: Wissenschaftler sehen kaum Chancen für das sogenannte Climate Engineering. Die Folgen der Klima-Manipulation seien nicht abzusehen.“ In Großbritannien laufen Vorbereitungen zum Spice-Projekt. An einem gigantische Helium-Ballon hängen mehr als 20 km lange Schläuche, über die Salzwasser und Schwefeldioxid in die Stratosphäre gepumpt und versprüht werden. Die feinen Schwebteilchen sollen die Sonnenstrahlung reflektieren und so die Luft kühlen. Kostenpunkt? 5 Milliarden Euro pro Jahr! Ähnliche Gedanken verfolgt Sabrina Schulz in Berlin bei der „Stiftung neue Verantwortung“. Ihr Ansatz heißt „Solar Radiation Management“. Auch ihr geht es darum, die Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zu reduzieren, um so den Treibhauseffekt zu verringern. Irgendwie unlogisch, oder? Es wurde uns immer wieder vorgerechnet, dass die Sonneneinstrahlung so schwach ist, dass sie nur die Erde auf -18° C erwärmen könne. Die Erde wäre ein Eisbrocken ohne Leben. Und nun soll die Sonneneinstrahlung nochmals reduziert werden? Gleichzeitig soll das „gefährliche Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) aus der Atmosphäre entfernt und in der Tiefsee oder in geologischen Formationen eingelagert werden (P.T.Magazin, Nr.1, 2012). In der Medizin wird solch ein Verhalten als schizophren bezeichnet. Wer das Rollenspiel beherrscht, der fährt gut!</strong></p>
<p><strong>Doch diese Beispiele sind harmlos gegenüber dem, was sich der Bundesumweltminister Norbert Röttgen als allerneuste Klimaschutzmaßnahme ausgedacht hat. Er glaubte ja in Südafrika beim Klimagipfel damit glänzen und Kyoto noch retten zu können, indem er im Gleichheits- und Gerechtigkeitswahn den Vorschlag unterbreitete, jedem Menschen sollte gleichermaßen ein gleicher „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“ von 4 Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr zugeteilt werden. Allein für die Flugreise dahin hätte er davon bereits 2,2 Tonnen verbraucht. Ist es einem „Vorzeigejuristen“ möglich auszurechnen, wie viel CO<sub>2</sub> in kg ein Mensch, der in Ruhe bei einem Gewicht von 70 kg etwa 15 Liter CO<sub>2</sub> pro Stunde produziert, im Jahr emittiert? Beim Joggen sind es, niedrig geschätzt, etwa 60 Liter pro Stunde. Müsste man da nicht sofort jeglichen Sport verbieten, alle Olympiaden und Weltmeisterschaften absagen, um das Klima zu retten? Wenn der Herr Minister gleichzeitig den Winter abschaffen würde, könnten enorme Mengen an Heizkosten eingespart werden. Dann müsste er auch den Sommer beseitigen, um die Kühlenergie einzusparen. Wie würde dann Welt als Eigenschöpfung aussehen? </strong></p>
<p><strong>Doch es wird noch lustiger, pardon ernster, trauriger. Umweltminister Röttgen schickte heute eine Pressemitteilung heraus, dass „er“ 10 Millionen bereitgestellt habe, um den „Kohlenstoff“ zu bekämpfen, aus der Welt zu schaffen. Ist er nun von allen guten Geistern verlassen? Zerfrisst ihn die Angst vor der CO<sub>2</sub>-bedingten Klimakatastrophe, dass er als schier letzten Ausweg zum Mittel des Harakiri greift? Normalerweise ist ein gebildeter Mensch auch ein wissender Mensch, doch wem es nur auf das politisch korrekte Bewusstsein ankommt, muss das Wissen als unnötigen Ballst über Bord werfen. Zum Wissen eines gebildeten Menschen gehört zu wissen, dass Kohlenstoff ein unverzichtbares, essentielles Element der Biosphäre ist. Alles lebende Gewebe ist aus organischen Kohlenstoffverbindungen aufgebaut. Aufgrund seiner besonderen Elektronenkonfiguration besitzt das chemische Element C mit der Ordnungszahl 6 die Fähigkeit zur Bildung von komplexen Molekülen. Kohlenstoffverbindungen bilden die molekulare Grundlage allen irdischen Lebens.</strong></p>
<p><strong>Man findet Kohlenstoff in der unbelebten Natur in reinster Form als Diamant, auch als Graphit oder in Form von Carbonat-Gesteinen. Der weitaus größte Teil des C ist in der Lithosphäre, der Gesteinshülle der Erde, gespeichert. In der Atmosphäre, speziell der Troposphäre, gibt es ca. 0,04 % in Form des Kohlenstoffdioxids. Diese werden dringend benötigt bei der Photosynthese zum Aufbau von Pflanzen-Masse. Wie will man die Stromversorgung mittels Biomasse sicherstellen, wenn man das CO<sub>2</sub> aus der Atmosphäre verdammt und unterirdisch einsperrt? Was haben sich die Referenten im Umweltministerium oder im Umweltbundesamt gedacht, als sie ihren Minister derart peinlich in der Öffentlichkeit in „des Kaisers neuen Kleidern“ präsentierten? Nun steht er nackt da und weiß seine Blößen nicht zu verbergen. Hätte er nur in der Schule besser aufgepasst und gelernt, was Kohlenstoff ist und wie Pflanzen wachsen, diese Peinlichkeit hätte er vermeiden können. Er wäre nicht ins offene Messer gelaufen. Was soll er nun tun, wie sich rechtfertigen? Er sollte seine Unwissenheit bekennen und sein Haus in Ordnung bringen. Alle Fachreferenten, die ihm einen solchen Unsinn untergejubelt haben, sollte er in die Wüste schicken, bevor ihm das nächste Beinchen gestellt wird. </strong></p>
<p><strong>Hat der Bundesumweltminister nicht den Mut dazu, dann hätte er einen Orden verdient, den „Klimanarrenorden“, dies obgleich seine Klimaschutzpolitik alles andere als „lustig“ ist. Sie in der Endkonsequenz lebensbedrohlich, ja lebensgefährlich. </strong></p>

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		<title>Klimakrise ist in Wahrheit eine Krise des geistigen Klimas</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In seiner Weihnachtsansprache rief Bundespräsident Christian Wulff zu gegenseitigem Verständnis und zur Toleranz auf. Konkret forderte er eine Wende des „geistigen Klimas“, wenn wirklich Friede in unserem Lande herrschen, das Gebot „Friede auf Erden“ erfüllt werden soll. Doch leider wurde der Bundespräsident nicht konkret, sondern beließ es bei seinem Appell bei diesem unklaren und unverbindlich ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In seiner Weihnachtsansprache rief Bundespräsident Christian Wulff zu gegenseitigem Verständnis und zur Toleranz auf. Konkret forderte er eine Wende des „geistigen Klimas“, wenn wirklich Friede in unserem Lande herrschen, das Gebot „Friede auf Erden“ erfüllt werden soll. Doch leider wurde der Bundespräsident nicht konkret, sondern beließ es bei seinem Appell bei diesem unklaren und unverbindlich vieldeutigen Hinweis.</strong></p>
<p><strong><span id="more-266"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Welches Klima hat er gemeint? Meinte er die globale Klimakrise, den Klimakrieg, den die reichen Industriestaaten mit Beginn der Industrialisierung angezettelt hätten und der längst über die sich rasch entwickelnden Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Südafrika sich zu einem Weltkrieg, einem Krieg der Menschheit gegen das Globalklima ausgeweitet hatte? Die Beendigung dieses in die globale Klimakatastrophe führenden Klimakrieges war Beweggrund der Vereinten Nationen, zum 17. Weltklimagipfel nach Durban in Südafrika einzuladen. Doch dieser Friedenskongress, zu dem mehr als 15.000 Klimajünger eingeladen waren, um die frohe Botschaft vom baldigen Ende des Klimakrieges in alle Welt zu senden, endete in einem Desaster. </strong></p>
<p><strong>Es gelang nicht, den 1995 beim 1. Weltklimagipfel in Berlin von der damaligen Umweltministerin Angela Merkel in Gang gesetzten Kyoto-Prozess, das Kyoto-Protokoll verliert Ende 2012 seine Gültigkeit, fortzuführen. Dabei hatte der Weltklimarat 2007 unmissverständlich unter Verweis auf „wissenschaftliche Expertisen“ davor gewarnt, dass im Jahr 2020 der klimatische Weltuntergang drohe, wenn nicht sofort einschneidende Maßnahmen getroffen würden, um die Emissionen an Treibhausgasen drastisch und völkerrechtlich verbindlich zu reduzieren. Doch nach der Absprache von Durban sollen Verhandlungen geführt werden, um endlich 2020 mit deren Reduktion beginnen zu können. Bei diesem „Fahrplan“ drängt sich die Frage auf, wie es um den Wahrheitsgehalt der Drohung vor der nahenden Klimakatastrophe, die seit 1986 wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen hängt, steht. Offensichtlich glauben die Klimapriester nicht an das, was sie predigen!</strong></p>
<p><strong>Diese Frage scheint sich der Bundespräsident nicht gestellt zu haben. Welche Verbindung besteht zwischen dem „geistigen Klima“ und dem weltlichen Klima, zu dessen Schutz er wiederholt aufgerufen hat? Auch ein Politiker, der ständig mit Begriffen das politische wie soziale Klima zu beeinflussen versucht, sollte sich wie Friedrich Hegel (1770-1831) von Logik, Natur und Geist leiten lassen. Logik kann nur auf dem Sein aufbauen. Doch gerade dieses Sein fehlt dem Klima. Es ist nicht existent entsprechend den Kriterien: Bestimmtheit, Größe, Maß. „Klima“ ist von der Definition her ein statistisches, aber nicht fassbares Konstrukt. Es existiert als Vorstellung.  Erfassen kann man bestenfalls einzelne errechnete Elemente wie die Mitteltemperatur oder das Luftdruckmittel eines Ortes. Schon das „Wetter“ lässt sich nicht ganzheitlich erfassen, sondern nur grob über einzelne Wetterelemente beschreiben. Was ist das „Klima“, das Abbild des „mittleren Wettergeschehens“ einer 30jährigen Periode sein soll? Klein Klimaexperte hat je diese Frage gestellt, geschweige denn beantwortet. Über „Klima“ zu fabulieren, ist wie leeres Stroh zu dreschen. Auch nach 1000 Jahren kommt kein Weizen raus!</strong></p>
<p><strong>Doch die politische Rhetorik hat wenig mit philosophischem Denken zu tun. Politiker wollen herrschen, Philosophen erkennen. Hegel gründete sein Denkgebäude auf 1. Logik, 2. Natur, 3.Geist. Die Logik wiederum bedarf des Seins, des Wesens und des Begriffs. Doch dem „Klima“ fehlt sowohl die Natur als auch die Wesenhaftigkeit, wie sie dem Wetter zueigen ist. Der Begriff „Klima“ ist diffus, bleibt unbestimmt, ist nicht greifbar. Aber in der Politik geht es selten um Logik, wird selten der Verstand oder die Vernunft angesprochen. Die Politik operiert mit verschiedenen Menschen- und Weltbildern, will unseren Geist ansprechen und für sich gewinnen. Sie zielt auf die emotionale Intelligenz, das Bauchgefühl, die instinktive Zustimmung. Die Politik konstruiert Probleme, macht die Welt zuerst schlecht, erklärt sie zum Jammertal, um sie zu verbessern. Politik plant permanent, verspricht eifrig Planungssicherheit. Die Politik glaubt insgeheim an den Determinismus. Doch das ist ein neuer Aberglaube wie der Glaube an den Kausalnexus, an die universale Ursache-Wirkung-Verbindung. Auf einem derartigen Aberglauben beruhen alle Klimaprognosen.</strong></p>
<p><strong>Dem Glauben an die Planbarkeit aller Dinge liegt ein egoistisches Glücksstreben zugrunde wie der Größenwahn, die Hybris, alles sei machbar. Politiker hegen und pflegen die Hoffnung auf die Befreiung von allen Übeln mittels der Wissenschaft. Sie erheben die Gesellschaft in den Rang einer Wissensgesellschaft und fordern den Wissenschaftsglauben, schüren aber zugleich die Angst vor der Technik und stellen die „Industriegesellschaften“ an den Pranger. Sie stünden unserem Glücksstreben, dem Wunsch nach „globaler Klimagerechtigkeit“ entgegen, müssten einer „großen Transformation“ unterzogen werden. Das Paradies auf Erden sei nur zu verwirklichen über eine universale Suffizienzrevolution, den einen für alle Menschen gleichen „Fußabdruck“, wie er von Umweltminister Norbert Röttgen in Durban vorgeschlagen wurde. Seine Leistung? Er erhöhte die von Kanzlerin Angela Merkel 2008 beim G8-Gipfel in Heiligendamm zur Weltklimarettung vorgeschlagene Quote von zwei auf vier Tonnen pro Kopf. Trotzdem rettete er mit diesem unsinnigen Kompromissvorschlag den Kyoto-Vertrag nicht. Kanada stieg aus und andere Länder werden folgen.</strong></p>
<p><strong>Stolz verkündete der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, nach dem Klimagipfel in Durban: „Deutschland ist ein Klimaschutzvorreiter“! Worauf gründet sein Glauben, dass die Welt uns folgen wird? Hier scheint er wieder hervor, der alte absurde Aberglauben an die deutsche Unfehlbarkeit. Nachdem der Glaube an den Stop des Klimawandels seine Faszination verloren hat, soll ein neuer Retter helfen: „Geo-Engeneering“ soll die Welt verbessern. Die Ingenieure sind wieder gefragt! Flasbarth setzt die Hoffnung auf „klimaneutrale, klimaarme Technologien“! Der ganze Schwachsinn hinter dieser leeren Floskel wird erst deutlich, wenn man Klima durch Wetter ersetzt. Was ist eine „wetterarme Technologie“? Unter Führung der UN haben die Staaten nur ein Ziel, die allgemeine Glückseligkeit der Menschheit! Die Staaten haben Ezra Pound (1885-1972) verinnerlicht: „Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösungen man das Volk in Atem halten kann.“ Dieses muss man „global“ nehmen und schon stellt sich die Kardinalfrage: Wer strebt die Herrschaft über die Welt und ihre Völker an? Jedenfalls ist die Drohung mit der globalen Klimakatastrophe geeignet, alle Völker zu ängstigen und in Atem zu halten.</strong></p>
<p><strong>Es ist originäres Wissen aller Menschen und auch der Staatsverwaltungen, dass man künftige Wetterereignisse nicht aus der Gegenwart erschließen kann. Es gibt beim Wetter keine Ursache-Wirkung-Beziehung! Ein Hochdruckgebiet ist nicht Ursache eines Tiefs! Zwischen vermeintlicher Ursache und Wirkung bestehen immer Lücken. Am größten sind die Wissenslücken beim Menschen, die immer breiter und zahlreicher werden, bei Zunahme des Wissens. Daher sind trotz immer größerer und schnellerer Computer selbst die kurzfristigen Wettervorhersagen nicht besser geworden. Wie vor 100 Jahren heißt es beim Wetter für morgen: „heiter bis wolkig, gelegentlich einzelne Schauer oder Gewitter, die mitunter heftig ausfallen können.“ Weil man nichts Genaues weiß, sichert man sich breit ab und täuscht Wissen vor. Dieses Vortäuschen von Wissen ist schon kriminell, wenn man pauschal verkündet, dass zukünftig alle Wetterextreme zunehmen werden, durch menschliche Schuld! Wenn Wissenschaft, wie die „Klimawissenschaft“, auf diesem Niveau angelangt ist, dann begibt sie sich selbst ins spekulative Abseits und gehört verboten. </strong></p>
<p><strong>Aber die Politik hat nach dem Motto „Wissen ist Macht“ angefangen, das Wissen ganz in den Dienst der Macht zu stellen und Angstszenarien zu entwerfen. 1975 wurde in Hamburg eigens für die Klimaforschung das „Max-Planck-Institut für Meteorologie“ geschaffen. Man wählte bewusst diesen Tarnnamen, um das Nichteintreten der Klima- und Weltuntergangsprophezeiungen den „Wetterfröschen“ in die Schuhe schieben zu können. Auch das 1991 gegründete Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung war ein Kind der Politik. Mit Hilfe der Wissenschaft schuf man eine neue Hölle, das Treibhaus, und erfand stets neue Höllen- oder Treibhausqualen, um die Menschheit auf den angeblich ihrem Glück dienenden Tugendpfad der Enthaltsamkeit zurückzuführen. Doch das Treibhaus ist wie die Hölle ein Wahngebilde, ein Disziplinierungsinstrument für uns Klimasünder. Die Weltgeschichte bietet genügend Absurditäten, die zum Aberglauben erhoben wurden. Man denke nur an den Hexenwahn. Mit geschickter Propaganda kann man aus allem eine Gefahr konstruieren und die Menschen zu Kämpfern gegen imaginäre Bedrohungen instrumentalisieren. In jedem Menschen steckt irgendwo ein Don Quijote. Heute kämpfen wir nicht mehr gegen Windmühlen, glauben aber, dass wir mit Windmühlen das Weltklima retten, den Klimawandel anhalten können. Uns treibt dabei die blinde Angst vor den höllischen Treibhausqualen!</strong></p>
<p><strong>Dass diese Drohungen nichts als leere Drohungen sind, das weiß jeder Politiker. Wenn die Politik von dem Einen Menschen in der Einen Welt redet und den Schutz des Weltklimas von uns fordert, dann weiss sie sehr wohl, dass es nie ein Einheitswetter gegeben hat und nie geben wird, aber das Versprechen von Klimagerechtigkeit nicht strafbar ist. Ein erfolgreicher Politiker muss ein guter Psychologe sein und um die Ängste und Sehnsüchte der Menschen wissen. All seine Kunst als Politiker beruht darauf, mit den Urbedürfnissen des Menschen zu spielen und eine „heile Welt“ zu versprechen. Nur so sammelt er „Kreuze“ auf den Wahlzetteln, buhlt er um Stimmen. Jede Stimme ist Ausdruck von Zuneigung. Er hat erfolgreich Menschen manipuliert und das „Klima“ zu seinen Gunsten gewendet. Die Politik ist ein permanenter Kampf um die Klimahoheit. Wer diese gewonnen hat, kann sich „Volksvertreter nennen, sich als „demokratisch“ gewählt fühlen.</strong></p>
<p><strong>Was hat solch ein Politiker nicht alles im Wahlkampf für Klimaversprechungen gemacht. Für jeden einzelnen Menschen ist das ganze Leben ein ständiger Kampf um ein optimales Klima. Er ist von Natur Egoist, aber eingebettet in Gemeinschaften, in denen er zum eigenen Wohlergehen ständig um die günstigsten zwischenmenschlichen Neigungsverhältnisse kämpfen muss. In der Familie, im Kindergarten, in der Schule, in der Lehre wie im Berufsleben, immer kommt es auf die richtigen Neigungsverhältnisse an. Man sagt: Der Mensch ist seines Glückes Schmied! Aber auch seines Unglückes. Vor nichts hat der Mensch mehr Angst, als wenn plötzlich Zuneigung in Abneigung umschlägt. Das sind für ihn Klimakatastrophen, im wahrsten griechischen Wortsinn von „Klima“. Wenn ein Mensch „Klimaschutz“ hört, dann sagt sein „Bauch“ spontan ja, ohne den Verstand zu fragen. Dieser ist in dem Moment ausgeschaltet und das weiß jeder Politiker. </strong></p>
<p><strong>Alle Politiker fühlen sich wie „Klima-Klempner“. Sie versprechen, etwas zu reparieren und zu regulieren, was nicht in ihrer Macht liegt und sich ihrem Verständnis entzieht. Wenn alles im Staate gut läuft, dann haben sie alles gut und richtig gemacht. Wenn sie aber vor Krisen stehen, -Krisen des Arbeitsmarktklimas, des Konjunkturklimas, des Finanz- und Wirtschaftsklimas, des sozialen Klimas -, dann haben dies „Andere“ verursacht, dann ist ihre Stunde als Klempner da. Plötzlich schwingen sie sich zu Rettern auf, die den verstopften Abfluss wieder reparieren werden. Seit Heraklit (520-460 v.Chr.) wissen sie: „Alles fließt!“ Richtung und Stärke eines Stromes, hängen von der Neigung, dem Klima, ab. Um von ihrem Unvermögen, alltägliche gesellschaftliche Verhältnisse zu regulieren, haben sie das „Weltklima“ zum Patienten erklärt, der ihrer Heilkunst bedarf. Doch dies ist ein betrügerisches Ablenkungsmanöver, um von eigenem Unvermögen ab zu lenken. </strong></p>
<p><strong>Weil sich weder das Weltwetter noch das Weltklima schützen lässt, aber das Treibhaus ein ideales Zuchthaus für die Menschheit darstellt, haben sich Politik und Wissenschaft eine „Verstopfung“ ausgedacht, die es zu beseitigen gilt. Da wir Menschen diese Verstopfung verursacht haben, sind wir alle Klimasünder und müssen für die Reparatur aufkommen. Warum glauben wir diesen Unsinn? Weil wir obrigkeitshörig und unkritisch sind. Wir glauben den Autoritäten in Politik und Wissenschaft. Dabei ist größtes Misstrauen angesagt! Wir wissen, dass man einen Abfluss mit Lumpen vollstopfen und eine Wanne zum Überlaufen bringen kann. Wir wissen auch, dass man einen Raum aufwärmen kann, wenn man die Fenster schließt. Wir wissen auch, dass dies auf der Erde unmöglich ist. Die Erde hat kein Glasdach, das man schließen könnte. Insbesondere in klaren wolkenlosen Nächten gehen die Temperaturen am stärksten zurück, entweicht die Tageshitze in die unendlichen Weiten des Weltraums. Nur so wird das Leben in den heißen Wüsten erträglich. </strong></p>
<p><strong>Jeder Physiker weiß, dass in der Atmosphäre ein Wellenlängenbereich existiert, durch den die vom Erdboden abgestrahlte Wärme ungehindert in den Weltraum entweichen kann. Dieser Bereich wird „stets offenes Strahlungsfenster“ genannt. Es ist ein unglücklicher Begriff, denn beim Wort Fenster glaubt sofort jeder Mensch, dass es schließbar ist. Wird ein Physiker später Politiker, dann nutzt er, will er Erfolg haben, diesen Aberglauben aus und behauptet, mit dem Ausatmen von CO<sub>2</sub> könne er das Fenster schließen, so aus der Erde ein Treibhaus machen. Wenn ein Physiker weiß, dass CO<sub>2</sub> Strahlung der Wellenlänge von 15µm absorbieren kann, das Fenster aber von 8-13 µm reicht, und als Politiker behauptet, durch eine Zunahme von CO<sub>2</sub>-Emissionen geschlossen werden könne, dann ist das „Lug und Trug“. Wohl auf solch einen Tatbestand bezog sich der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Hubert Markl, als er im Jahr 2000 offen bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.“ Kein Politiker nahm dies zum Anlass, gegen Lug und Trug in den Wissenschaften vorzugehen, denn wer wirft schon mit Steinen, wenn er im Glashaus sitzt. </strong></p>
<p><strong>Damit kehren wir an den Anfang zurück. Insbesondere beim politischen wie wissenschaftlichen Klima liegt Vieles im Argen. Hat diese Missstände der Bundespräsident gemeint, als er eine Wende des „geistigen Klimas“ forderte? Wohl nicht, denn die Rede war an das tumbe Volk und nicht die Regierenden gerichtet. Sie waschen sich wie einst Pontius Pilatus die Hände in Unschuld! Dabei ist die Klimakrise Ausdruck der Bildungskrise! Es ist das Bildungsministerium, das systematisch die Bildungsvermittlung vernachlässigt und die Bewusstseinsbildung fördert. Auch in der Politik gilt: eine Herde ist dann gut, wenn sie sich leicht führen lässt und dem Hirten aufs Wort gehorcht! Was wir aber brauchen, sind Menschen mit Bildung und Zivilcourage. Diese erwächst auf Kants (1724-1804) Imperativ: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, um dich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien“! Dieses Bildungsideal pflegte auch noch Wilhelm von Humboldt (1767-1835). </strong></p>
<p><strong>Ein Politiker ist dann ein guter Politiker, wenn er seine Unzulänglichkeiten kennt und die Fähigkeit zum Lernen zeigt, die er von den Bürgern verlangt. Er sollte der erste Bildungsbürger seines Staates sein, in dessen Diensten er, gewählt durch den Bürger, steht. Das Amt allein garantiert keine Unfehlbarkeit. Politik mit dem Mittel der Angst mag zwar kurzfristig Erfolg haben, ist aber kein Rezept für Nachhaltigkeit. Mit Ängsten mag man Menschen manipulieren können, aber nicht den Wettergöttern imponieren.</strong></p>

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		<title>Die Klimaexperten sind die wahre Bedrohung, nicht der Klimawandel!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 11:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Anfangsphase waren es ausschließlich Naturwissenschaftler, die das „Klima“ in den Rang eines gesellschaftspolitisch relevanten Kardinalthemas erhoben. Sie warnten vor der drohenden Klimakatastrophe, insbesondere infolge der „Erderwärmung“. Heute ist diese Warnung zum Allgemeingut geworden. Doch ist sie damit wahr geworden? Es seien insbesondere die reichen Industrienationen, die in unverantwortlich verschwenderischem Maße „Treibhausgase“ in die ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Anfangsphase waren es ausschließlich Naturwissenschaftler, die das „Klima“ in den Rang eines gesellschaftspolitisch relevanten Kardinalthemas erhoben. Sie warnten vor der drohenden Klimakatastrophe, insbesondere infolge der „<em>Erderwärmung</em>“. Heute ist diese Warnung zum Allgemeingut geworden. Doch ist sie damit wahr geworden? Es seien insbesondere die reichen Industrienationen, die in unverantwortlich verschwenderischem Maße „Treibhausgase“ in die Atmosphäre blasen und damit die Gefahr einer globalen Überhitzung der Erde heraufbeschwören. Die Erde könnte dadurch zur „Hölle“ werden.</strong></p>
<p><strong><span id="more-264"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Nehmen wir einmal den Begriff „<em>Erderwärmung</em>“ unter die Lupe und fragen wir, ob es physikalisch überhaupt möglich ist, dass sich die Erde erwärmen kann. Die Antwort steht in jedem Physikbuch und lautet ganz eindeutig und unmissverständlich NEIN! Wenn Physiker dies dennoch behaupten, dann haben sie andere Motive und Ziele, die sie verheimlichen und verstecken wollen. Doch lassen wir diese ideologische Komponente einmal beiseite. Die Alltagserfahrung lehrt, dass man immer Heizenergie aufwenden muss, um etwas zu erwärmen, gleichgültig, ob man einen Kaffee kocht, Milch erhitzt, ein Schnitzel brät oder einfach eine Wohnung aufwärmt. Bei kalten Händen kann man auch Wärme durch Reibung erzeugen.</strong></p>
<p><strong>Gehen wir ganz sachlich an die Frage, ob sich die Erde aus eigener Kraft, mit ihrer eigenen inneren Energie erwärmen kann. Dies ist ebenso unmöglich wie in den geschilderten Fällen. Auch die Erde gibt wie jeder andere Körper unentwegt Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung ab. Von Natur aus kühlt sich die Erde stetig ab, ihre Energiebilanz an der Oberfläche ist negativ. Dies liegt an der Struktur der Materie, am Aufbau der Atome, die zwar als „kleinste Bausteine“ der Materie angesehen werden, aber aus positiv wie negativ geladenen Teilchen, den Positronen wie Elektronen, bestehen und schwingende „Dipole“ darstellen. Die Intensität der Schwingungen hängt von der Temperatur ab. Je höher die Temperatur eines Körpers ist, umso stärker ist seine elektromagnetische Strahlung, umso kürzer sind deren Wellenlängen. Man kann diese beim Erhitzen von Eisen fühlen und beobachten. Bei etwa 800 K wird es rotglühend. Bleibt festzuhalten: Jeder Körper hat eine Temperatur, folglich strahlt jeder Körper elektromagnetische Strahlung aus. Diese ist allgegenwärtig und durch keine Maßnahme zu verhindern. </strong></p>
<p><strong>Die Intensität der Schwingungen hängt allein von der absoluten Temperatur ab, die nach dem 3. Hauptsatz der Wärmelehre bei etwa -273°C liegt. Bei einem idealen „schwarzen Körper“ ist die Strahlung proportional zur 4. Potenz der absoluten Temperatur. Bei einer T von 255 Kelvin (-18°C) strahlt dieser Körper 240 W/m<sup>2</sup> ab und bei 288 K (+15°C) sind es bereits 390 W/m<sup>2</sup>. Diese Strahlung empfindet der Mensch als Wärmestrahlung, wenn die Strahlungstemperatur des Körpers höher ist als seine Körpertemperatur von +37°C (310 K). Da jeder Körper unentwegt Wärme abstrahlt, kann er sich unmöglich von selbst erwärmen. Dies ist physikalisch ausgeschlossen, wenn auch von den „Klimaphysikern“ immer wieder behauptet. </strong></p>
<p><strong>Den besten und anschaulichsten Gegenbeweis liefert die Natur selbst und jeder Mediziner kann es anhand von Messungen bestätigen. Auch der Mensch strahlt ständig Wärme ab. Von Natur aus „Warmblüter“ würde er bei Umgebungstemperaturen unter 27°C mehr Wärme abstrahlen, als ihm von der Umgebung zugestrahlt wird. Die Energiebilanz wäre negativ, er würde langsam beginnen zu frieren, zu unterkühlen. Bei Frosttemperaturen würde er unweigerlich erfrieren. Deswegen ist der Mensch mit einem „Verbrennungsofen“ ausgestattet, in dem er Nahrung verbrennt und mit der gewonnen Energie seine Körpertemperatur konstant hält. Rund Dreiviertel der gewonnenen Energie dient dazu, seine Körpertemperatur konstant zu halten. Dabei hilft dem „nackten Affen“ die Erfindung von Kleidung, da er weder ein Fell noch Federn hat, um den Wärmeverlust an die Umgebung zu minimieren. Die einzig mögliche Schlussfolgerung aus diesem Tatbestand ist, dass sich jeder Körper von Natur aus abkühlt, aber nur mit äußerem Energieaufwand erwärmt werden kann. </strong></p>
<p><strong>Dies gilt auch für die Erde als Ganzes mit seiner teils festen, teils flüssigen Oberfläche. Die Erde wäre längst ein lebloser unterkühlter Planet, wenn sie sich nicht im Strahlungskegel der Sonne befände und ständig mit frischer arbeitsfähiger Energie versorgt würde. Sie muss auch in der richtigen Geschwindigkeit um ihre eigene Achse rotieren, um der permanenten Auskühlung durch Strahlungsverlust zu entgehen. Ideal ist der 24-Stunden-Rhythmus. Diesen Vorgang kann man jede Nacht an jedem Punkt der Erde beobachten. Immer morgens bei Sonnenaufgang herrschen die niedrigsten Oberflächentemperaturen. Die Sonnenstrahlen erwärmen zuerst die Oberfläche und dann erst wird die aufliegende Luft durch die mechanische molekulare Leitung erwärmt. Hier gilt der 2. Hauptsatz der Wärmelehre, der besagt, dass Wärme nur von warm nach kalt fließt aber nicht umgekehrt. Damit es in Bodennähe nicht zu heiß wird, gibt es den Prozess der Konvektion. Dieser rührt daher, dass sich erwärmte Luft wie feste und flüssige Körper ausdehnt, und zwar um 1/273 bei 1°C Temperaturerhöhung. Bei dieser Ausdehnung wird die Luft leichter, bekommt thermischen Auftrieb. Diesem verdanken wir die vertikale Durchmischung der Luft, die Haufenwolken am Himmel, vom kleinsten Schönwetter-Kumulus bis zum heftigsten Gewitter. Aus diesem Grunde heißt der Teil der Atmosphäre, in dem sich das Wetter abspielt, auch Troposphäre oder Durchmischungssphäre.</strong></p>
<p><strong>Lässt am Nachmittag mit untergehender Sonne die Intensität der Sonnenstrahlung nach, dann beginnt die Ausstrahlung der Erde stärker zu werden als die Einstrahlung von der Sonne. Die Oberfläche kühlt sich „strahlend“ nachts ab, bis zum nächsten Sonnenaufgang. Durch die Abstrahlung ist nachts die Erdoberfläche nun nicht mehr die Heizfläche, sondern die Kühlfläche für die aufliegende Luft. Es ist der Boden, es sind die Pflanzen, die Wärme abstrahlen, unterkühlen und der aufliegenden Luft Wärme entziehen. Auf diese Weise bildet sich Tau, entsteht Raureif, vereisen Autos. Dies geschieht zuerst an Gegenständen, die keine große Wärmespeicherkapazität haben. Und dazu gehören Grashalme, Zweige, Blätter und eben auch Autos. Sie sind vereist, während der Boden absolut trocken ist, wegen seiner hohen Wärmespeicherkapazität. Erst die Sonne am nächsten Morgen taut die Autos wieder ab, aber anfangs nur die Teile, die direkt bestrahlt werden. Auf der Schattenseite tut sich nichts.</strong></p>
<p><strong>Der Tagesgang der Temperatur auf der Erde ist physikalisch nicht anders erklärbar. Er ist Folge der wechselnden Bilanz zwischen der Einstrahlung der Sonne und der Ausstrahlung der Erdoberfläche. Dabei spielen noch die Eigenheiten des Bodens und sein Feuchtegehalt eine entscheidende Rolle. Die Atmosphäre hat mit den Minimumtemperaturen am Boden bei klarem Himmel gar nichts zu tun. Die Luft kann die Erde so wenig erwärmen, wie diese sich selbst erwärmen kann. Alles Leben hängt einzig und allein von der Sonne wie der von ihr der Erde zugestrahlten elektromagnetischen Energie ab, von dem Befehl „Es werde Licht!“. Nüchtern betrachtet verliert damit der Begriff „Erderwärmung“ jedweden Sinn. Er ist physikalisch unsinnig! Kein Körper kann sich erwärmen und dies gilt auch für die Erde! „Erderwärmung“ ist ein psychologischer Kampfbegriff, dient einzig und allein der Angst- und Panikmache, einem uralten Rezept, auf dem Herrschaft seine Existenz aufbaut und absichert. „Erderwärmung“ ist ein Synonym für „Hölle“!</strong></p>
<p><strong>Jede Bodeninversion, unter der sich die herbstlichen Bodennebel bilden, ist ein tatsächlicher und handgreiflicher Beweis dafür, dass die wärmende „Gegenstrahlung“ ein reines Phantasiekonstrukt ist, dem nachweisbar jedwede physikalische Basis fehlt. Wir haben zwar im Grundgesetz die Meinungs-, Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit garantiert. Über allem steht aber der Satz: „Die Menschenwürde ist unantastbar“! Damit ist eine Barriere gegeben, die auch nicht mehr von der Wissenschaftsfreiheit abgedeckt ist. Sie darf nicht unter schamloser Ausnutzung der Unwissenheit und Wissenschaftshörigkeit unseres Zeitalters wissentlich und willentlich missbraucht werden, wenn sie unser höchstes Gut, die Menschenwürde, nicht antasten will. Die Wissenschaft hat keinen Freibrief, die Menschheit zu belügen, um sich Einfluss, Geld und Macht auf der politischen Bühne zu erobern. </strong></p>
<p><strong>Wenn diese Art Wissenschaft auch vom „Staat“, das sind wir „Bürger“, finanziert wird und politischen Zielen dienlich ist, so ist bei der Gewaltenteilung im Staat die Justiz als Dritte Gewalt mit ihrer unabhängigen Rechtsprechung gefordert einzugreifen, um dem Prinzip „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens“ ein rasches Ende zu setzen. Die Justiz ist verpflichtet, den Gesetzgeber zu fragen, was er unter „Erderwärmung“, unter „Treibhauseffekt“ unter „Klimaschutz“ versteht und wie er das Schutzobjekt „Klima“ definiert. Diese Fragen sind kein Eingriff in die Forschungsfreiheit, im Gegenteil notwendige Voraussetzung. Schließlich stehen wir alle, auch die obersten Bundesrichter, unter dem Generalverdacht und Generalvorwurf „Klimakiller“ zu sein. Die Freiheit von Forschung und Lehre wird brutal von den Klimaexperten ausgenutzt und bedroht, die jeden kritischen und selbständigen Gedanken, der ihrer Ideologie zuwider läuft, unterdrücken. Sie haben eine Art von Meinungsdiktatur errichtet, die jeden „Abweichler“ öffentlich an den Pranger stellt und der Inquisition durch die Medien ausliefert. Es wird höchste Zeit, dass sich massiver Bürgerwiderstand gegen diese neuartige Art der Menschenrechtsverletzung erhebt.</strong></p>
<p><strong>Gerade in diesen herbstlichen Hochdruckwetterlagen erlebt jeder anschaulich, dass sich in klaren Mondnächten die Erde in der Nacht mit einer Kaltlufthaut gegen zu rasche Unterkühlung schützt. Da die kalte Luft die Hänge hinab fließt, sammelt sie sich in den Senken und Flusstälern, es bilden sich ausgedehnte Nebelfelder. Sie sind ein Schreck eines jeden Meteorologen, denn wo exakt sie sich bilden und wann exakt sie sich auflösen, entzieht sich der Vorhersagbarkeit. Also greift man zu Pauschalformulierungen, die beweisen, dass Atmosphäre und Wetter immer noch ein unbekannte „Wesen“ sind. Doch mit Bildung der Kaltlufthaut verhält sich die Natur physikalisch/natürlich sinnvoll. Den Wärmeverlust durch Strahlung kann sie nicht verhindern, aber die Konvektion kann sie unterbinden und durch Stillstellen der Luft die Wärmeleitung reduzieren. Es ist das, was die Vögel unter ihrem Gefieder tun. Dort wird die Luft eingeschlossen und still gestellt, denn Luft ist von allen Stoffen in der Natur der schlechteste Strom- und Wärmeleiter.</strong></p>
<p><strong>Durch das Bekenntnis des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft im Jahre 2000, das „Lug und Trug integrale Bestandteile des Forschens“ sind, sollte man auch Wissenschaftlern noch mit mehr Skepsis als bisher begegnen und im Zweifel eher dem eigenen Menschenverstand trauen. Die Ermutigung hierzu lieferte kein Geringerer als Arthur Schopenhauer (1788-1860): „Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand.“ Er ist letzten Endes unsere Überlebensgarantie.</strong></p>
<p><strong>Oppenheim, den 18. November 2011                                                         Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Met.</strong></p>

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		<title>Klimamodellbastler versprechen „seriöser“ zu werden!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 13:38:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wurden bisher über Jahrzehnte die Politik, die Medien und damit die Öffentlichkeit mit Schreckensnachrichten an der Nase herumgeführt, auf Deutsch „veräppelt“? Hat der als so schrecklich dargestellte Klimawandel völlig andere Ursachen und damit auch gänzlich andere Folgen? Ist er statt eines Fluches ein Segen? Haben unsere Vorfahren doch recht, indem sie Warmzeiten immer optimale Zeiten ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wurden bisher über Jahrzehnte die Politik, die Medien und damit die Öffentlichkeit mit Schreckensnachrichten an der Nase herumgeführt, auf Deutsch „veräppelt“? Hat der als so schrecklich dargestellte Klimawandel völlig andere Ursachen und damit auch gänzlich andere Folgen? Ist er statt eines Fluches ein Segen? Haben unsere Vorfahren doch recht, indem sie Warmzeiten immer optimale Zeiten nannten? Was müssen die Wikinger empfunden haben, als sie von Skandinavien aus um 860 Island entdeckten, dann um 980 Grönland und schließlich das „Weinland“ Neufundland?</strong></p>
<p><strong><span id="more-261"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Die am 9. November 2011 veröffentlichte Mitteilung, „das Problem Klimawandel seriös anzugehen“, stammt von Ottmar Edenhofer, dem Chefökonom des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Das PIK war zu der wenig schmeichelhaften Erkenntnis gekommen, dass „bislang eine wirklich umfassende wissenschaftliche Diskussion“ fehlte. Um diese in Gang zusetzen, hatte das PIK zu einem internationalen Modellierer-Treffen eingeladen und ein ‚European Modeling Forum‘ (EMF) gegründet, denn „Europa ist für den globalen Klimaschutz immens wichtig“. Ottmar Edenhofer, der auch Vorsitzender der Arbeitsgruppe Klimaschutz des Weltklimarates (IPCC) ist, will die Modellvergleiche in den nächsten Bericht des Weltklimarates einfließen lassen. Er wird unterstützt von Elmar Kriegler, der beim Thema Klimaschutz auch zu den Leitautoren des nächsten IPCC-Berichts gehört. </strong></p>
<p><strong>Diese späte Initiative des PIK provoziert die berechtigte Frage: Sind die bisherigen vier IPCC-Berichte wissenschaftlich unseriös? Dieser Verdacht drängt sich förmlich auf, zumal sich am 13. Mai 2011 der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, und der Vorsitzende des Weltklimarates, Rajendra Pachauri, genötigt sahen, speziell einen Exekutivrat zur Überwachung des IPCC ins Leben zu rufen. Nach etlichen Peinlichkeiten und Skandalen solle die Qualität der Berichte gesteigert und so das Vertrauen der Öffentlichkeit in den IPCC wieder hergestellt werden. Die sehr ernste Frage ist, ob dies überhaupt möglich ist bei der Vielzahl der Köche, die sich in der Klimaküche tummeln.</strong></p>
<p><strong>Auf der politischen Bühne Klimaschutz glauben zu viele, sie seien zum Regisseur berufen und könnten das Stück beliebig umschreiben nach dem Motto, dass die Medien gierig jede Meldung aufgreifen, die höllische Schreckensbilder in uns weckt. Diesmal schoss die Internationale Energieagentur (IEA) den Vogel ab. Die IEA ist eine selbständige Einheit, die der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) angehört. Für die IEA schlug deren Chefökonom Fatih Birol am 11. November 2011 Alarm. Nach seiner Meinung sei die Erderwärmung kaum noch aufzuhalten. „Wir steuern auf ein Sechs-Grad-Szenario mit katastrophalen Folgen zu“. Zur Erinnerung: Im Dezember 2010 wurde bei der UN-Klimakonferenz in Cancún vereinbart, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Offen blieb, ob man als Ausgangspunkt das Klimaoptimum des Hochmittelalters oder die nachfolgende ‚Kleine Eiszeit‘ nehmen solle. </strong></p>
<p><strong>Während Fatih Barol die Klimazukunft deutlich pessimistischer als noch vor einem Jahr sah, frohlockte er bei dem ‚World Energy Outlook 2011. Er prophezeit dem Erdgas ein „goldenes Zeitalter“, sieht für die Kohle eine gesicherte Zukunft und hält ein Plädoyer für den „Atomstrom“. Die Erneuerbaren seien auch noch im Jahre 2035 auf Subventionen in Milliardenhöhe angewiesen. „Nur wenn die Staaten das jährliche Subventionsniveau auf 180 Milliarden US-Dollar verfünffachten, könnte der Anteil der erneuerbaren Energien (ohne Wasserkraft) an der Stromerzeugung zwischen 2009 und 2035 von 3 auf 15 Prozent steigen. Zudem bedürfe es zusätzlicher Investitionen in die Übertragungsnetze im Umfang von 25 Prozent des Gesamtinvestitionsbedarfs in der Europäischen Union (EU).“ Angesichts der exorbitant-horrenden Verschuldung der Staatenwelt wie des gigantischen Subventionsbedarfs die Subventionen von derzeit 64 Milliarden auf 250 Milliarden im Jahr 2035 zu steigern, ist unverantwortlich. Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) urteilt: „Kampf gegen den Klimawandel steht auf der Kippe“!</strong></p>
<p><strong>Bei dieser pessimistischen Stimmungslage ist es natürlich verführerisch, stets die richtigen Sündenböcke für das Desaster zu finden und an den Pranger zu stellen. Rechtzeitig vor der Klimakonferenz in Durban veröffentlichte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine Studie über die Dienstwagen der deutschen Oberhirten. Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) fasste das Ergebnis am 28. Oktober 2011 wie folgt zusammen: „Benzin im Blut – viele Bischöfe fahren Spritfresser“. Für die LVZ legte Olaf Majer seinen Standpunkt kurz dar in „Echt abgefahren!“ Darin das Fazit: „Während die Herde klimaschonend trinkt, spart und radelt, sind die meisten Oberhirten spritfressend im Auftrag des Herrn unterwegs.“</strong></p>
<p><strong>Doch warum fragt Olaf Majer nicht: Was ist klimaschonend? Was ist klimaschädlich? Was ist klimabelastend? Was ist klimaverträglich? Noch einfacher: Was ist Klima? Kann sich Klima erwärmen oder abkühlen? Eigentlich müssten sich die Oberhirten selber verteidigen, doch es ist immer wider erstaunlich, wie ahnungslos und sorglos auch Gebildete mit dem „Begriff Klima“ umgehen und wie leicht sie sich ins Bockshorn jagen lassen. Etymologisch kommt das <span style="text-decoration: underline;">Wort</span> <em>Klima</em> aus dem Altgriechischen und bedeutet <em>Krümmung. </em>Das <span style="text-decoration: underline;">Wort</span> <em>Klima</em> bezieht sich auf die Kugelkrümmung der Erde und gehört zu dem Verb <em>klínein, </em>das sich mit<em> neigen, biegen, krümmen, anlehnen</em> übersetzen lässt. Als <span style="text-decoration: underline;">Begriff</span> steht <em>Klima</em> für die Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für den durchschnittlichen Zustand der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind. Oder anders ausgedrückt: <em>Klima</em> ist die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände, einschließlich ihrer typischen Aufeinanderfolge sowie ihrer tageszeitlichen und jahreszeitlichen Schwankung.</strong></p>
<p><strong>Der Weltklimarat IPCC definiert Klima wie folgt: „Climate in a narrow sense is usually defined as the „average weather“, or more rigorously, as the statistical description in terms of the mean and variability of relevant quantities over a period of time ranging from months to thousands or millions of years. The classical period is 30 years, as defined by the World Meteorological Organization (WMO).” </strong><strong>Was besagt das? <em>Klima</em> ist ein anhand von 30jährigen Wetterbeobachtungen statistisch errechneter, aber nicht real existierender atmosphärischer Kunstzustand. <em>Klima </em>gibt es allein schon deswegen nicht, weil es kein „durchschnittliches Wetter“ gibt. Das Wetter ist ein höchst veränderlicher, über Ort und Zeit kontinuierlich ablaufender Naturvorgang, dessen Ablauf völlig unregelmäßig ist und selbst von Jahr für Jahr keinerlei „typische Aufeinanderfolge“ kennt, schon gar nicht bei der kurzen Beobachtungszeit von nur 30 Jahren. Wenn auch das Wettergeschehen den physikalischen Gesetzmäßigkeiten „gehorcht“, so ist sein Verhalten derart chaotisch, dass es sich schon nach kürzester Zeit jedweder exakten Vorhersage entzieht. Dies erlebt man regelmäßig bei den spätherbstlichen Hochdruckwetterlagen. Ohne Rücksicht auf die „Treibhaushypothese“ und die wärmende „Gegenstrahlung“ kühlt sich in den klaren Nächten die Luft in Bodennähe ab und es bildet sich Nebel. Doch wo und wann er sich am nächsten Tag auflöst, das kann kein Meteorologe vorhersagen. Die ZDF-Wetterredakteurin Katja Horneffer versuchte es am 12. November 2011 daher humoristisch: Er löst sich auf, er löst sich nicht aus, er löst sich auf,…<em></em></strong></p>
<p><strong>Das über 30 Jahre an einem Ort gemessene und erlebte Wetter ist ein Naturvorgang, auf den der Mensch keinen Einfluss hat. Das daraus konstruierte Klima ist ein abstraktes lebloses Konstrukt, das etwas Gewesenes beschreibt. Die Klimatologie ist die historische Aufbereitung der wechselhaften Wettergeschichte. Das Wetter selbst gleicht einem Endlosfilm, der nicht zurückgespult werden kann, irreversibel oder unumkehrbar ist, bei offener und nicht vorhersagbarer Zukunft! Das Wetter ist eine unüberwindliche Barriere, die einen Blick in die Zukunft nach kürzester Zeit praktisch wie theoretisch unmöglich macht. Alle numerischen Wettervorhersagen haben ein rasches Verfallsdatum. Auch mit Klimamodellen kann die Natur nicht überlistet und die „Globaltemperatur“ für das Jahr 2071 vorhergesagt werden. Dann müssten die Modelle ja „wissen“, wie der Wetterablauf in diesem Jahr auf dem Erdenrund ist. Wenn behauptet wird, dass numerische Klimamodelle wichtige Werkzeuge der Klimaforschung seien, dass sich das Klima über Jahrzehnte, ja Jahrhunderte simulieren und prognostizieren lasse, dann gehört dies in die Kiste „Lug und Trug“!</strong></p>
<p><strong>Wenn die Klimaexperten des PIK felsenfest behaupten, dass ihre Modelle „Nachbildungen der Wirklichkeit im Computer“ und demzufolge „wissenschaftlich“ seien, dann sagen sie bewusst vorsätzlich die Unwahrheit. Wenn die Qualität von Klimasimulationen abhängig ist von der „Repräsentation physikalischer Prozesse“, dann ist diese gleich Null. Wetter findet in den Klimamodellen nicht statt. Und ohne Wetter kann kein Klima berechnet werden. Kein einziger für das Wetter ausschlaggebender Prozess wie Strömungsvorgänge, Grenzschichtprozesse, Konvektion, Wolkenbildung, Niederschlag, Strahlungstransfer etc. kann auf der räumlichen wie zeitlichen Modellskala aufgelöst werden. Das heißt: Die Natur findet in den Klimamodellen nicht statt!</strong></p>
<p><strong>Die Rechenzentren der Klimamodellierer sind nichts als Spielhöllen, in denen der Phantasie der Experten freier Lauf gelassen wird mit der Maßgabe, wohldosiert Klimakatastrophen- und Weltuntergangsszenarien zu produzieren, damit die Politik sich zum „Weltretter“ aufschwingen und mit der Psychopeitsche „Klimaangst“ den Ablasshandel organisieren und die Ökosteuern eintreiben kann. Und damit keiner entrinnt, wurde die Erde global zu einem „Treibhaus“ deklariert. Wie heißt es in der Presseerklärung vom PIK?: „Die Politik braucht Grundlagen für ihre Entscheidungen – dazu gehört es, die Optionen klar zu benennen. Und diese Optionen werden durch das Durchspielen verschiedenster Szenarien ausbuchstabiert.“ Die Klimaexperten sind willige Instrumente der Politik, die Szenarien durchspielen und als Handlungsoptionen der Politik anbieten. Kein Klimamodell ist „seriös“. Ein Vergleich der Modelle untereinander macht sie auch nicht seriöser. Wer sich der Politik beugt, wird als klimafreundlich gelobt. Wer es wagt zu zweifeln, der Politik zu widersprechen, verhält sich politisch unkorrekt, ja klimafeindlich. Noch ist das Zweifeln an ideologischen Lehrmeinungen nicht strafbar. Jeder ist aufgerufen alles zu tun, damit dies auch so bleibt!</strong></p>
<p><strong>Zweifeln ist erlaubt und nach Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) ein wichtiges und für den wissenschaftlichen Fortschritt unverzichtbares Korrektiv. Goethe: „Und denn, man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. Oft lehret man auch Wahrheit und Irrtum zugleich und hält sich an letzteren.“ Wenn das Ganze doch nur ein „Irrtum“ wäre, die Gefahr für die Wissenschaftsfreiheit wäre gering.</strong></p>
<p><strong>Vor unseren Augen spielt sich ein Glaubenskrieg ab. Die „Treibhausideologie“ ist eine quasireligiöse dogmatische Bewegung, deren Oberhirten den „Klimakrieg“ ausgerufen haben, keine Kritik dulden und bedingungslosen Gehorsam verlangen. Für diese Situation hat Arthur Schopenhauer (1788-1860) einen gewissen Trost: „Jede Wahrheit durchläuft drei Phasen. In der ersten wird sie verlacht. In der zweiten wird sie wild bekämpft und in der dritten wird sie als Selbstverständlichkeit akzeptiert.“ Wir befinden uns in der zweiten, der „wilden“ Phase. Dieser Kampf erfordert viel Mut und Zivilcourage! Beides fehlt vor allem der untätig zusehenden „schweigenden Mehrheit“!</strong></p>
<p><strong>In einer Pressemeldung vom 14. November 2011 forderte das PIK sogar „Klimaschädliche Subventionen streichen“! Es sind die Milliardensubventionen, die das PIK einstreicht, die am <em>Klima</em> nichts ändern, aber das soziale Klima nachhaltig stören. Hier sollte der Rotstift zuerst ansetzen. Das Luxusdasein der Klimaexperten wird nämlich vom „kleinen Mann“ bezahlt.</strong></p>
<p><strong>Oppenheim, den 15. November 2011</strong></p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Met.</strong></p>
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		<title>Warmluftgebläse gestartet zum Aufheizen des Treibhaustempels in Durban</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 11:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im sonnigen Durban, gelegen am Indischen Ozean in Südafrika, beginnt am 28. November 2011 der nach dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro inzwischen 17. Weltklimagipfel der Vereinten Nationen. Solch ein politisches Großereignis, bei dem sich die globale Gemeinde der Klimaschützer zu ihren rituellen Klimafriedenskonferenzen trifft, ist eine stets neue Herausforderung für die IPCC-Klimaexperten. Ihr ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im sonnigen Durban, gelegen am Indischen Ozean in Südafrika, beginnt am 28. November 2011 der nach dem Umweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro inzwischen 17. Weltklimagipfel der Vereinten Nationen. Solch ein politisches Großereignis, bei dem sich die globale Gemeinde der Klimaschützer zu ihren rituellen Klimafriedenskonferenzen trifft, ist eine stets neue Herausforderung für die IPCC-Klimaexperten. Ihr Auftrag ist, keine Gewöhnung aufkommen zu lassen und stets neue Ängste aus dem Hut zu zaubern. Sie produzieren schon fleißig die Texte wie Melodien für die Katastrophengesänge und verbreiten sie weltweit über die Medien.</strong></p>
<p><strong><span id="more-259"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Eine Art Barometer für den Stand der Klimakonjunktur ist das Nachrichtenmagazin Der Spiegel sowie dessen Internetportal Spiegel Online. Hier einige Schlagzeilen der letzten Woche: „Rasanter CO<sub>2</sub>-Anstieg schockiert Klimaforscher“, „Regierung liebäugelt mit den Klimaklempnern“, Klimakiller Kohlenstoff“, „Klimawandel fördert die Schlafkrankheit“ oder „Klimawandel lässt Tiere und Pflanzen schrumpfen“. </strong></p>
<p><strong>Wenngleich dieser Art von „Prognosen“ fiktive Simulations- oder Szenarien-Rechnungen anhand vorgegebener Modellparameter zugrunde liegen, also nichts als Hochrechnungen von Hochrechnungen ohne konkrete Datenbasis sind, verfehlen sie ihre psychologische Wirkung auf die „Masse“ nicht. Diese reagiert in ihrer Mehrheit ängstlich und bildet so die berechnend erwünschte demokratische Legitimation für die Klimapolitik. Eine neuartige Folge des Klimawandels soll sein, dass er die Tiere und Pflanzen schrumpfen lässt. Da der Mensch Glied dieser Nahrungskette ist, könnte dieses Schicksal auch ihn ereilen. Machen wir uns alle zu Pygmäen? Folgt man der Argumentationskette der Klimaweisen, dann ist bei Ihnen bereits ein deutlicher Schwund an Wirklichkeitssinn festzustellen. Sie leben außerhalb der Realität in theoretischen Modellwelten und glauben fest daran, mit Modellen von Modellen zukünftige Wirklichkeiten vorhersagen zu können.</strong></p>
<p><strong>Ihre Modellwelt heißt „Treibhaus“, ihr Credo lautet: „Die Erde ist ein Treibhaus“. Es ist ein Produkt ihrer Gedankenwelt, das von der mythischen Vorstellung ausgeht, dass die Erde von dem Himmel umgeben und daher ein abgeschlossenes System sei. Das Prinzip wird wie folgt „erklärt“: Die Erde wird von der Sonne durch die Atmosphäre hindurch erwärmt, doch die von der Erde ausgehenden unsichtbaren Wärmestrahlen können das System nicht mehr verlassen, sondern werden an einer fiktiven, weil gedachten Glasscheibe wieder zur Erde zurückgestrahlt. Die Glasscheibe ist zwar nicht da, aber „Treibhausgase“ sollen diese Funktion ausüben. Diese Erklärung scheint durchaus plausibel, denn Luftspiegelungen sind auch keine Einbildung, sondern ein physikalisches Phänomen. Sie entstehen aufgrund der Tatsache, dass die optischen Dichten von kalter und warmer Luft verschieden sind. Liegt heiße über kalter Luft, so entstehen an der Grenzfläche Luftspiegelungen nach oben, auch Fata Morgana genannt. Dem Auge erscheinen „Oasen in der Wüste“. Seefahrer nannten solche Luftspiegelungen „fliegende Holländer“. Liegt kalte Luft über aufgeheizten Asphaltstraßen, dann wird an der Grenzschicht der „blaue Himmel“ nach unten gespiegelt, es entstehen „Pfützen“ auf den Straßen.</strong></p>
<p><strong>Diese Tatsachen lassen das Bild einer die Erde umgebenden „Treibhausschicht“ in etwa 6 km Höhe plausibel erscheinen, obgleich es völlig unsinnig ist. In dieser fiktiven Schicht sollen sich die „Treibhausgase“, insbesondere das Kohlenstoffdioxid CO<sub>2</sub>, das anderthalb mal so schwer wie die Luft ist, sammeln. Steigt der Gehalt der Luft an CO<sub>2</sub>, so wird die Schicht dichter und damit für die Wärmestrahlen undurchlässiger. Es wird mehr Wärme zurückgestrahlt und erwärmt die Erde. Auf diesem Fundament beruht die Politik der CO<sub>2</sub>-Emissionsminderung. Bricht dieses Fundament, dann stürzt der Himmel auf die Erde, die ohnehin fiktive Glasschicht zersplittert und das „Treibhaus“ löst sich in das auf, was es immer war, ein rein ideologisches Gedankengebäude. Weil der ach so „natürliche Treibhauseffekt“ ein absolut naturwidriges Konstrukt ist, hat der Mensch Mistbeete, Gewächshäuser, Palmengärten erfunden, um künstliche „Treibhausatmosphären“ zu schaffen, in denen er junge Pflanzen vor Frühjahrsfrösten schützen kann und tropische Gewächse in kalte Klimazonen exportieren konnte. </strong></p>
<p><strong>Zum Glück ist die Erde kein „Treibhaus“ und sie funktioniert auch nicht so, wie es die Klimaexperten uns „erklären“. Die Erde ist von Natur aus als ein „offenes Ökosystem“ konzipiert, wenngleich dieser Begriff voller Widersprüche steckt. Aus dieser Erkenntnis heraus hat Sir Isaac Newton (1642-1726), der „Vater“ des Gravitationsgesetzes wie der Bewegungsgesetze,  im Jahr 1701 das „Abkühlungsgesetz“ (cooling law) formuliert. Es beruht auf der uralten Erkenntnis, dass jeder heiße oder erwärmte Körper sich abkühlt. Das gilt ausnahmslos, ob für die glühende Lava, die rote Herdplatte, das heiße Bügeleisen oder den frisch gebrühten Kaffee. Auch der Mensch kühlt ab, wenn er stirbt und der „innere Ofen“ erlöscht. Zeit Lebens muss der Mensch im Körper Nahrung verbrennen, um mit dieser Energie seine Betriebs- und Körpertemperatur von 37°C konstant zu halten. </strong></p>
<p><strong>Der Biologe Hubert Markl (Universität Konstanz) hat 1998 ein populärwissenschaftliches Buch geschrieben „Wissenschaft gegen Zukunftsangst“. Darin hat er sich auch mit der Frage „Energie und Leben“ befasst. Markl verweist auf die beiden Naturforscher Julius Robert von Mayer (1814-1878) und Hermann Ludwig von Helmholtz (1821-1894), die Väter des 1. und 2. Hauptsatzes der Thermodynamik. Beide Forscher hätten „ein für allemal das Verständnis dafür eröffnet, warum die Biosphäre gar nicht als geschlossenes System existieren könnte, da es kein Leben im chemischen Gleichgewicht, also ohne den ständigen Zufluss arbeitsfähiger oder, wie man auch sagt, „freier“ Energie geben kann. Denn im chemischen Gleichgewicht kann kein System &#8211; ob lebend oder unbelebt &#8211; eine Arbeitsleistung erbringen. Leben bedarf aber der ständigen energieumsetzenden Arbeitsleistung, damit es überhaupt bestehen kann. Das mag einem erneut recht ökonomisch ausgedrückt vorkommen, doch gilt dieser Satz nicht etwa nur für uns Erdenbürger, denen es auferlegt ist, ihr Brot im Schweiße ihres Angesichts zu verdienen – was auch nur die biblische Version des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik ist &#8211; , sondern für jede Lebensform, selbst für die winzigste und einfachste lebende Zelle, von Anbeginn des Lebens an. Lebewesen brauchen Zufuhr an hochwertiger Energie, weil sie geordnete Systeme sind, und sie verwandeln dabei freie Energie in ungeordnete molekulare, thermische Bewegung, sie entwerten sie, um ihre Systemordnung zu erhalten und zu vervielfältigen.“</strong></p>
<p><strong>Markl erläutert auch den tieferen Grund, warum es in der Biosphäre zwar viele Stoffkreisläufe gibt, aber keinen Energiekreislauf geben kann. So wie es kein Leben im chemischen Gleichgewicht geben kann, so auch keines im Strahlungsgleichgewicht, wie es die IPCC-Experten postulieren. Sie betreiben ein Nullsummenspiel, indem sie die Sonne und die Erde mit Hilfe einer Kette unnatürlicher Annahmen in ein solches Gleichgewicht hinein rechnen. Auch das Leben der Erde, speziell die Bewegung der Atmosphäre, ist auf die ständige Zufuhr freier Energie, das heißt hochwertiger und arbeitsfähiger Energie, angewiesen. Diese freie Energie liefert uns die Sonne. Die Erde muss aber auch die nicht mehr arbeitsfähige Energie ständig abführen können. Dafür hat die Atmosphäre zwei „Fenster“, für die Einstrahlung das „solare Fenster“ zwischen etwa 0,4 und 3 Mikrometer und für die Ausstrahlung das „terrestrische Fenster“ zwischen 6 und 60 Mikrometer. Beide atmosphärischen Fenster müssen offen sein und sind es von Natur auch! Die Spektralanalyse, formuliert von Gustav Robert Kirchhoff (1824-1887) und Robert Wilhelm Bunsen (1811-1899) im Jahre 1859, zeigt, warum diese „Fenster“ offen sind und prinzipiell mit den in der Atmosphäre befindlichen Gasen, die eben keine „Treibhausgase“ und deren Absorptionslinien allseits bekannt sind, nicht geschlossen werden können.</strong></p>
<p><strong>Hubert Markl: „Es lohnt sich, sich diese Grundtatsache des Daseins genauer und klarer bewusst zu machen, indem man sich in aller Kürze und Vereinfachung den Evolutionsweg des Lebens auf unserer Erde als Entwicklungsfolge des Ringens um Versorgung mit freier Energie vorstellt.“ Markl: „Man kann getrost behaupten: Hätten nicht vor wohl mehr als 3 Milliarden Jahren Cyanobakterien, die wir bis zum heutigen Tag als Blaualgen kennen, den biochemischen Trick erfunden, mit Hilfe der Lichtenergie der Sonnenstrahlung und einem Elektronendonator wie Wasser durch photosynthetische Reduktion des Gärungsendproduktes Kohlensäure neue organische Substanz aufzubauen – es könnte heute nicht nur keine höheren Pflanzen geben, sondern überhaupt keine höheren Lebewesen mit ihren informationsreich organisierten, vielzelligen Körpern, also auch keine Menschen. Da Blaualgen zugleich auch noch die Fähigkeit entwickelt haben, unter allerdings erheblichem Energieaufwand Luftstickstoff so zu binden, dass daraus Proteine aufgebaut werden können, sind sie ernährungsphysiologisch wohl die unabhängigsten Lebewesen der Welt: Sie können wahrhaftig (fast) von Luft, Mineralwasser und Sonne leben.“</strong></p>
<p><strong>Doch Wissenschaftler sind Menschen und damit auch mit allen menschlichen Tugenden und Untugenden behaftet. Sie können die Wahrheit sagen, aber auch die Unwahrheit. Sie können mogeln, schummeln, lügen und betrügen. Schlimm wird es nur dann, wenn sich Wissenschaftler in ideologisch gleichgesinnten Gruppen organisieren und Lug und Trug zum Prinzip, ja Erfolgsrezept erheben. Diese Gefahr ist bei gesellschaftspolitisch relevanten Wissenschaften besonders groß, denn hier ist die Gesinnung wichtiger als der Gewinn an wissenschaftlicher Erkenntnis. Es ist daher hoch anzurechnen, wenn Hubert Markl als Präsident der Max-Planck-Gesellschaft e. V. anlässlich der Weltausstellung in Hannover, der EXPO 2000, vor aller Öffentlichkeit bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens“. Dieses Bekenntnis fand kaum eine Resonanz in der Öffentlichkeit. Auch die Politik rührte sich nicht, wohl ob des eigenen schlechten Gewissens, denn sie ist es ja schließlich, die über die staatlichen Forschungstöpfe letztendlich den „Lug und Trug“ finanziert und mit den Luxusreisen hin zu den alljährlich stattfindenden Weltklimagipfeln noch belohnt und prämiert. </strong></p>
<p><strong>Politik wie Wissenschaft stehen hier gleichermaßen in der Pflicht, nämlich in der Pflicht, öffentlich und deutlich der Irrlehre von der Erde als „Treibhaus“ zu entsagen. Beide müssen bekennen, dass die „Treibhauslehre“, auf der die Hypothese der „Erderwärmung“ wie der „Klimakatastrophe“ beruht, allen physikalischen Gesetzen Hohn spricht. Das Ganze ist ein infames Spiel mit der Unwissenheit wie Verführbarkeit der „Herde Mensch“. Dieses Spiel ist nach allen ethischen und moralischen Normen zu ächten und zu verurteilen, denn es wird auf dem Rücken des Volkes ausgetragen. Es wurde mit der den Verstand lähmenden Droge „Klimakatastrophe“ in Angst und Schrecken versetzt. Ständige Angstpropaganda hält es im Zustand geistiger Lähmung und überdies ist es der große Zahlmeister. Es zahlt und zahlt und zahlt, um etwas zu schützen, was es nicht gibt, das „Globalklima“ samt „Globaltemperatur“. </strong></p>
<p><strong>Wann erhebt sich das Volk, wann erheben sich die Völker der Erde und fassen den Mut, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, um sich aus dem „Treibhaus“ zu befreien, das mehr und mehr zu einem globalen Zuchthaus zu werden droht? Es bleibt zu hoffen, dass nach Kopenhagen 2009 sich weitere Haarrisse im Treibhausgebäude in Durban zeigen und einige Länder den Mut finden, aus dem „Klimagleichschritt“ auszuscheren. Die beim G8-Gipfel 2008 in Heiligendamm propagierte Idee von der „globalen Klimagerechtigkeit“ ist nichts als eine Wahnsinnsidee, die den letzten Grad an Wissenschaftshörigkeit zerstören sollte. </strong></p>
<p><strong>Das vor Jahren von Klimaexperten deklarierte Ziel, wieder das vorindustrielle „Wetter- und Klimagleichgewicht“ anzustreben, ist ein utopischer Traum, den die Die Natur selbst widerlegt hat. Vor Beginn der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts war anhand von Eisbohrkernuntersuchungen nach Feststellung des Hamburger Max-Planck-Institutes für Meteorologie der CO<sub>2</sub>-Gehalt der Luft über 8.000 Jahre hinweg konstant. War auch das Wetter während dieser Zeit „konstant“? Es hat in dieser Zeit schon alle Wetterkapriolen gegeben, die es heute gibt und auch in Zukunft geben wird. Doch in dieser Zeit lernte der Mensch, sich immer besser vor den Gewalten des Wetters zu schützen und sich über immer unwirtlichere Teile der Erde auszubreiten. Für das Wetter ist nämlich nicht die prozentuale Konstanz der Anteile der Luftmoleküle entscheidend, sondern allein die Bewegung der Atmosphäre. Die Energie hierzu liefert allein die Sonne. Sie ist der eigentliche Motor des Wettergeschehens. Wenn die Sonne in einer Stunde mehr freie Energie der Erde zu strahlt, wie die gesamte Menschheit im Jahr erzeugen kann, dann zeigt das unsere Hilflosigkeit gegenüber dem Wetter. Deswegen heißt Wetterschutz Schutz vor dem Wetter und nicht „Schutz des Wetters“. </strong></p>
<p><strong>Oppenheim, den 11. November 2011 </strong></p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Met.</strong></p>
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		<title>Die Ökokatastrophenindustrie und die Vielfalt an Nutznießern</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Begriff Industriegesellschaft steckt das lateinische Wort ‚industria‘ und das bedeutet Fleiß, Betriebsamkeit. Mit Industrialisierung meint man zwar gemeinhin den Ersatz der handwerklichen Arbeit durch die maschinelle automatisierte Produktion von Gütern. Doch durch Fleiß, ‚industria‘, kann man auch andere Werke fertigen, wie die Ausdrücke Film-, Musik- oder Unterhaltungsindustrie zeigen. Auch die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Begriff Industriegesellschaft steckt das lateinische Wort ‚industria‘ und das bedeutet Fleiß, Betriebsamkeit. Mit Industrialisierung meint man zwar gemeinhin den Ersatz der handwerklichen Arbeit durch die maschinelle automatisierte Produktion von Gütern. Doch durch Fleiß, ‚industria‘, kann man auch andere Werke fertigen, wie die Ausdrücke Film-, Musik- oder Unterhaltungsindustrie zeigen. Auch die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten setzt Fleiß voraus, wie deren gigantische Zunahme beweist. Aber auch Wissenschaft kann und wird zunehmend eingesetzt, nicht um dem Erkenntnisfortschritt zu dienen, sondern um Ängste zu erzeugen und einen gesellschaftspolitischen Wandel herbei zu führen.</p>
<p><span id="more-257"></span></p>
<p>Der Einsatz der Wissenschaften für politische Zwecke begann im industriellen Maßstab etwa um die Mitte der fünfziger Jahre. Etwa zeitgleich wurden Forschungsministerien gegründet, setzt in großem Stil die staatliche Forschungsförderung ein. Es waren die elektronischen Rechenanlagen, Computer, die es erlaubten, durch einfache Programmierung Weltbilder in Weltmodelle umzuwandeln und daraus Zukunftsszenarien zu entwickeln. Um überhaupt berechenbar zu sein, mussten die Modelle, wie das Treibhausmodell, geschlossen sein und je nachdem, wie man die Randbedingungen des „Erdsystems“ definierte, bekam man x-beliebige Ergebnisse, mit variierendem gesellschaftspolitischem Nutzen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich und erfreuen sich noch heute Modelle, die uns Menschen in Angst und Schrecken versetzen. Man kopierte das Muster der Horrorfilme aus Hollywood, bei denen Ängste, Sensationen und Science Fiction per Computeranimation geschickt zu Thrillern kombiniert werden. Jüngeres Beispiel ist der Blockbuster von Roland Emmerich „The Day After Tomorrow“ (2004), in dem die Klimakatastrophe dargestellt wird.</p>
<p>Die Liste der unter dem Deckmantel der Wissenschaft von Wissenschaftlern produzierten Weltuntergangsszenarien ist lang und reicht vom „Stummen Frühling“ von Rachel Carson (1962) über die „Grenzen des Wachstums“ vom Club of Rome (1972), dem „Waldsterben“, dem „Ozonloch“ bis zur „Klimakatastrophe“. Die Klimakatastrophe ist mitten in der Gesellschaft angekommen, verfolgt uns Tag und Nacht und die mit ihr verbundenen und stets aufs Neue geschürten Ängste versprechen lukrative Gewinne. Es ist praktisch wie beim mittelalterlichen Ablasshandel. Für unser Seelenheil ist uns kein Preis zu hoch.</p>
<p>Dieses völlig irrationale Verhalten hat auch diejenigen auf den Plan gerufen, die eigentlich als „Klimakiller“ auf der gesellschaftspolitischen Anklagebank sitzen. Ein Musterbeispiel für einen atemraubend schnellen Gesinnungswandel ist der Energieversorger ENTEGA. In der Mainzer Allgemeinen Zeitung vom 29. Oktober 2011 schaltete er eine zweiseitige Anzeige „Gesucht: Familie Klimaschutz“. Aufreißer sind die Schlagzeilen: „CO<sub>2</sub> – das können wir uns sparen“, dann „Wir dürfen die Welt nicht gegen die Wand fahren“ und „Das Wetter und der Weltfrieden“.  Erklärend dazu heißt es: „Treibhauseffekt, Klimawandel, globale Erwärmung – unterschiedliche Namen für ein und dieselbe weltweite Beobachtung: Es wird ordentlich warm auf unserem Planeten. Die Folgen sind gravierend.“</p>
<p>Das Engagement begründet der Geschäftsführer ENTEGA Privatkunden, Frank Dinter, lapidar mit: „Energieversorger haben eine besonders große Verantwortung gegenüber dem Klima und damit auch für die Menschen.“ Auf ähnliche Weise hatten die Kernkraftwerksbetreiber ihre Verantwortung gegenüber dem Klima betont. Ihr Rezept zur Rettung des Klimas war die CO<sub>2</sub>-freie Stromerzeugung. Nach dem Fukushima-Aus für die Kernkraft, wechselt man flugs die Fronten, spielt sich zum Retter auf vor einer Katastrophe, die es nie geben kann. Auch daran hat sich nichts geändert. Dinter: „Wir bieten mittlerweile auch klimaneutrales Erdgas an.“ Denn: „Die Zeit drängt. CO<sub>2</sub> sparen muss endlich zu einer gesellschaftlich hoch geachteten Leistung werden.“ Das müsste konkret dazu führen, dass ab sofort alle bisher als „gesellschaftlich hoch geachteten Leistungen“ unserer Leistungssportler, sei es bei Handball- oder Fußballweltmeisterschaften und auch bei Olympischen Spielen wie alle „Klimakiller“ zu ächten seien. Mit ihrem extrem hohen CO<sub>2</sub>-Ausstoß beim Atmen bringen sie unseren Planeten „noch mehr ins Schwitzen“. Dieses „CO<sub>2</sub> -das können wir uns sparen“, denn mit den riesigen „CO<sub>2</sub>-Fußabdrücken“ aller Freizeit- und Leistungssportler wird das Klima zu Tode getrampelt. Damit soll Schluss sein, denn wir dürfen ja nicht „die Erde an die Wand fahren“!</p>
<p>Dies alles ist kein Spaß, es ist eine perfekt ausgeklügelte Marketingmaßnahme von ENTEGA, die einzig und allein auf Aussagen und Warnungen von staatlichen Wissenschaftlern, speziell den Klimaexperten des IPCC-Weltklimarates, beruht. Alle Daten sind mit Quellenangabe aus den einschlägigen Berichten übernommen. Die bis 2100 prognostizierte Erderwärmung von +4°C ist der „Copenhagen Diagnosis“ des IPCC entnommen. Speziell, was die CO<sub>2</sub>-Pro-Kopf-Emission betrifft, da ist für Bewegungssport nicht mehr viel Raum. Sie muss von derzeit 11,9 Tonnen auf 2 Tonnen sinken. Das ist der errechnete CO<sub>2</sub>-Fußabdruck, der gerade noch die Klimakatastrophe abwendet.</p>
<p>Was meint ENTEGA mit „Das Wetter und der Weltfrieden“? Gibt es zwischen Wetter und Frieden einen Kausalzusammenhang? Verhindert das Wetter den Frieden, verursacht es  etwa Krieg? Kann man den Frieden retten, indem man das Wetter abschafft? Oder ist das nur so eine Floskel, deren Stoßrichtung auf unsere labile und leicht manipulierbare Psyche zielt? War das Wetter schuld, dass Adam und Eva des Paradieses verwiesen wurden? War das Wetter schuld, dass Kain seinen Bruder Abel erschlug? Wenn ja, welches Wetter? Das tropische, subtropische, das gemäßigte oder polare Wetter? Und warum soll jetzt plötzlich an der ganzen Misere das Wetter schuld sein? Bisher hieß es doch stets: Wir versündigen uns am Klima und dieses schlägt zurück. Das Klima soll sich an uns rächen, indem es die Tendenz zu extremeren Wetter fördert. Wie das geschehen könnte, das bleibt im Dunkeln. Der „Treibhauseffekt“ soll sich dahingehend auswirken, dass es sowohl wärmer, als auch kälter, trockener und zugleich nasser wird. Auch Hitze und Kälte sollen extremer werden. Die Regenfälle sollen intensiver werden, aber auch die Dürreperioden. Konkreter werden diese Aussagen nicht. Sie bewegen sich auf dem Niveau wie der spöttische Vers: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist.“</p>
<p>ENTEGA hat sich optimal dem Zeitgeist angepasst und versucht geschickt, das Optimum im wirtschaftlichen Konkurrenzkampf für sich herauszuholen. Wer meint, den Klimawandel durch Verzicht auf Bewegung oder bessere Isolierung seines Hauses aufhalten zu können, glaubt sich auf der Seite der Guten und schläft besser. Auch das „Climate Service Center“ in Hamburg empfiehlt in seinen CSC-News-Scan vom Oktober 2011: „Handeln statt Warten“! Es verweist auf die Politologin und Wirtschaftsnobelpreisträgerin (2009) Elinor Osrom, die zur Bewältigung des Klimaproblems jeden Einzelnen zum Klimaschutz auffordert. Wir sollen unsere Häuser isolieren, Fahrgemeinschaften bilden, sparsamere Autos kaufen und fertig ist die heile Klimawelt. Sie wäre gut beraten gewesen, wenn sie sich an den weisen Rat von Friedrich Hegel (1770-1831) gehalten und sich erst mit dem Begriff „Klima“ befasst hätte, bevor sie über Klimaschutz spricht. In jedem Lexikon wird der Unterschied von Wetter und Klima, von ‚Weather and Climate‘, erklärt. Gerade ein in Statistik geübter Volkswirt wird auf den ersten Blick den gewaltigen Unterschied zwischen dem stets realen und veränderlichen Wetter und dem statistischen Konstrukt Klima erkennen. Das „Azorenhoch“ und „Islandtief“ sind tote statistische Gebilde, die seit Jahrzehnten in jedem Schulatlas zu finden sind. Jedem logisch denkenden Verstand wird auch sofort auffallen, dass das Klima über das Wetter definiert ist und nicht umgekehrt. Die Klimavielfalt auf der Erde ist Ausdruck und Folge der Wettervielfalt. Das bedeutet: Es gibt kein Globalklima, das man schützen könnte.</p>
<p>Bei diesen Überlegungen wird auch auffallen, dass „Klimaschutz“ und „Wetterschutz“ völlig konträre Bedeutung haben. Wetterschutz bedeutet klipp und klar: <strong>Schutz vor dem Wetter</strong>! Wir schützen uns mit dem Regenschirm vor dem Regen, mit dem Sonnenschirm vor der Sonne, mit dem Blitzableiter vor dem Blitz, mit dem Mantel vor der Kälte, mit Windschutzhecken vor dem Wind! Wir brauchen das Wetter nicht zu schützen, denn erstens macht es, was es will und zweitens würde uns die Energie fehlen, um die Allgemeine Zirkulation und damit die Wettermaschinerie in Gang zu setzen. Die Atmosphäre hat eine Oberfläche von circa 510 Millionen Quadratkilometern. Das sind 5,1 • 10<sup>14</sup> m<sup>2</sup> Bei einem mittleren Luftdruck von 1013 hPa (Millibar) lastet auf einem m<sup>2</sup> ein Gewicht von 10 Tonnen Luft. Dividiert man die Erdoberfläche durch die Zahl von 7 Milliarden Menschen, so müsste Jeder die Muskelkraft aufbringen, um rund 72.800 Tonnen Luft in Bewegung zu setzen und entsprechend auf Strahlstromgeschwindigkeit zu beschleunigen.</p>
<p>Auch wenn die Klimaexperten den Begriff „Klimaschutz“ verfälscht, ihm die Bedeutung von <strong>„Schutz des Klimas“ </strong>und uns den Befehl<strong> </strong>gegeben haben, das Klima zu schützen, so ist dies doch absolut unsinnig und unmöglich. Warum lassen wir uns immer wieder ins Bockshorn jagen? Ist es das infame Spiel mit unserem notorisch schlechten Gewissen? Dieses brauchen wir nicht zu heben. Wir können uns am Klima ebenso wenig versündigen wie am Wetter. Alle Maßnahmen bedeuten daher eins: Wir vergeuden sinnlos unsere finanziellen Energien, auch die stets knappen geistigen Energien und können dennoch nichts am Wettergeschehen  und daher am Klima ändern. Egal was die Menschheit auch investiert, die Wettergötter sind und bleiben unbestechlich. Mit den Windströmungen ziehen die Hoch- und Tiefdruckgebiete weiter unbeirrt ihre Bahn und richten sich nicht nach unseren Wünschen, auch nicht nach den Prognosen der Meteorologen.</p>
<p>Doch nicht nur ENTEGA glaubt, einen neuen lukrativen Markt entdeckt zu haben, um ihn abzuschöpfen. Auch der für Rheinhessen zuständige Energieversorger EWR konzentriert sich auf den neuen Markt. Er veranstaltete ein Energiewende-Zukunftsforum in Mainz. Die Mainzer Allgemeine berichtete am 2. November 2011: „Zur Energiewende gibt es keine Alternative. Wind, Sonne und Biogas müssen künftig dafür sorgen, dass das Licht brennt und die Waschmaschine läuft.“ Welch ein naturferner anthropogener Größenwahn spricht aus diesen Zeilen. Sonne und Wind „müssen“ gar nichts. So wie die Windmühlen keine Getreide malen konnten, wenn der Wind nicht wehte, so wird künftig kein Strom produziert werden können, kein Licht brennen, wenn kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint. Wir werden finsteren Zeiten entgegen gehen, wenn uns nicht bald das Licht der Vernunft erleuchtet.</p>
<p>Wenn man den gesunden Menschenverstand der „schweigenden Mehrheit“ konzentrieren und in Windenergie umwandeln könnte, dann wäre die kleine Schar von IPCC-Experten rasch vom Winde verweht. Doch dazu bedarf es nach Immanuel Kant (1724-1804) des Mutes, seinen eigenen Verstand zu benutzen. Nur mit beidem, Mut und Verstand, kann man sich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit befreien. Die meisten von uns vertrauen aus Bequemlichkeit auf den „guten uneigennützigen Hirten“. Doch der existiert nur in der abstrakten Theorie, wie die Menschheitsgeschichte zeigt. Sie ist keine Friedensgeschichte. Die Freiheiten des Individuums müssen ständig aufs Neue erkämpft werden, auch und insbesondere gegenüber wirtschaftlichen Mächten und politischen Mehrheiten.</p>
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		<title>Bauernstand – Nährstand oder Treibstoffproduzent?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 08:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Symbolisch wurde am 31. Oktober 2011 der 7 milliardste Mensch auf der Welt geboren. Das anhaltende Bevölkerungswachstum hat ein neues Schlagwort geboren, das „Land Grabbing“. Was bedeutet das? Ein „Land Grabber“ ist ein Habsüchtiger, den die Gier nach Land gepackt hat. Der Produktionsfaktor Boden hat zunehmend Konjunktur. 50 Millionen Hektar sollen schon in den Händen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Symbolisch wurde am 31. Oktober 2011 der 7 milliardste Mensch auf der Welt geboren. Das anhaltende Bevölkerungswachstum hat ein neues Schlagwort geboren, das „Land Grabbing“. Was bedeutet das? Ein „Land Grabber“ ist ein Habsüchtiger, den die Gier nach Land gepackt hat. Der Produktionsfaktor Boden hat zunehmend Konjunktur. 50 Millionen Hektar sollen schon in den Händen von Investoren sein, die mit Wild-West-Methoden auf der Jagd nach Agrarflächen und lukrativen Anlagemöglichkeiten sind. Ihre Spekulation? Weitere Urbanisierung, Flächenversiegelung sowie Bodenerosion durch Wind und Wasser und Wüstenbildung dürften dafür sorgen, dass der Nachfrage-Boom nach Agrarflächen erst am Anfang steht. Doch gleichzeitig scheint eine andere Bewegung, die quasireligiöse Züge tragende Klimaschutzbewegung, das Bevölkerungsproblem auf andere Art lösen zu wollen, durch radikale Minderung der CO<sub>2</sub>-Emissionen und deren Versenkung im Boden durch die CCS-Technologie. Ziel sind CO<sub>2</sub>-freie Städte und Regionen, ja die CO<sub>2</sub>-freie Europäische Union. Beides zugleich geht aber nicht, schließt sich aus. Warum?</p>
<p><span id="more-255"></span></p>
<p>Der Mensch hätte nicht das derzeitige Entwicklungsniveau erreicht, wenn er nicht mit Verstand ausgerüstet worden wäre. In der Anfangsphase seiner Entwicklung war er vorwiegend ‚Beobachter‘, Lernender, um sein Überleben zu sichern. Als Jäger und Sammler war er ganz auf seine Beobachtungsgabe angewiesen. Aus den Beobachtungen entwickelten sich Erkenntnisse, die dann zu Regeln verdichtet wurden. Auf diese Weise entstanden physikalische Gesetzmäßigkeiten. Der Mensch erfand nicht die  Natur. Er versuchte nur, ihre Geheimnisse zu lüften und dieses Wissen zu seinem Nutzen anzuwenden. Dies führte vor etwa 10 000 Jahren zur „Neolithischen Revolution“, dem Übergang zum Dasein als Ackerbauer und Viehzüchter in der Jungsteinzeit. Der Mensch lernte, durch Zähmen und Züchten aus Wildtieren Haustiere zu machen. Er lernte, durch Züchtung und Veredlung aus Gräsern Getreide zu machen und seine Existenz zu sichern. Er lernte auch, seinen „Garten Eden“ zu hegen und zu pflegen. Auf diese Weise entstand die Agrikultur, die neben der Baukultur wohl älteste Form von Kultur.</p>
<p>Für das Überleben der Menschheit wie der Inbesitznahme der gesamten Ökumene von den Tropen bis zu den Polargebieten waren ein naturgemäßer, den geographisch wie jahreszeitlich wechselnden Umgebungsbedingungen angepasster wie pragmatischer Verstand, war ein „gesunder Menschenverstand“ zwingend notwendig. Nur er garantierte eine klare natürliche Urteilskraft. Erst nachdem das nackte Überleben gesichert war, entwickelte sich der Luxus, die Natur in Visionen zu sehen. Mit seinem abstrakten spekulativen Expertenverstand kann der Mensch zwar kühne theoretische Weltmodelle entwickeln, aber ohne Naturanbindung, ohne ‚re-ligio‘, enden diese gerne in utopischen Wunschträumen. eine wäre dabei aber verhungert. Mit Hilfe seines natürlichen Verstandes hat sich der Mensch eine Unmenge an Erkenntnissen angeeignet. Auf diesen beruht die gesamte technische Entwicklung von der Erfindung des Rades bis zum Weltraumflug. Es ist daher ein ideologischer Unsinn, wenn Karl Marx behauptet, der gesunde Menschenverstand sei eine Form historischer Dummheit gewesen. Im Gegenteil, ihm verdankt die Menschheit jedwede Höherentwicklung. Es ist der abstrakte, weltfremde Intellekt, von dem alle Zukunftsgefahren ausgehen, mögen die theoretischen Modelle in noch so schönen Verkleidungen einherstolzieren.</p>
<p>Wenn heutzutage die Klimaexperten nicht nur spekulieren und theoretisieren würden, sondern sich an der Natur orientieren würden, sie hätten nie die Erde mit einem Treibhaus gleichgesetzt. Dann würden sie sich am Wetter orientieren. Um seine Pflanzen vor dem Wetter, vor allem den Frühjahrsnachtfrösten, zu schützen, entwickelte der Mensch Gewächshäuser, baute er Palmengärten, um tropisches Grün in kalte Klimazonen zu holen. Jedes Gewächshaus ist Beweis, dass die Erde kein Treibhaus ist. Diese Idee ist naturfremd! Wenn die Sonne untergeht, wird es automatisch kalt. Dies zeigt, dass die Atmosphäre weder Wärme speichern, noch von der Erde abgestrahlte Wärme wieder zu dieser zurückstrahlen kann. Diese bäuerliche Urerfahrung gilt unverändert auch heute, sie ist physikalisch unumstößlich. Alles ist dem Wetter ausgesetzt und seiner vielfältigen Launenhaftigkeit, muss sich seiner Unstetigkeit anpassen. Unsere Vorväter mussten exzellente Naturbeobachter sein, um zu überleben. Sie mussten das Wetter über Jahre und Generationen hinweg beobachten, um allgemeine Regeln abzuleiten. Sie führten eine frühe Form von ganzheitlicher Wetterstatistik, von Klimatologie, ein, die gänzlich auf Beobachtungen beruhte. So entstanden die Lostagregeln, die Bauernkalender mit den Saat- und Ernteterminen.</p>
<p>Die Bauern vertrauten auf ihre Beobachtungen und Künste, sie pflanzten und ernteten, ohne dass sie über Jahrtausende hinweg wussten, was Photosynthese ist und wie sie chemisch funktioniert. Missernten bescherte ihnen nur das Wetter. Da sie hierfür „Götter“ für zuständig hielten, so beteten sie ständig um gutes Wetter. Nach erfolgter Ernte folgte das Erntedankfest. War die Ernte verregnet oder vertrocknet, so führten sie die auf ihre Sünden und den Zorn der „Götter“ zurück. Heute weiß jeder Landmann, dass bei der Photosynthese aus den anorganischen Stoffen Wasser (H<sub>2</sub>O) und Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) mit Hilfe des Sonnenlichts wie des Chlorophylls als Katalysator unsere gesamte organische Nahrung aufgebaut wird. Fehlt einer dieser Stoffe, das Sonnenlicht, das Wasser oder das CO<sub>2</sub>, dann kann die „chemische Fabrik“ Pflanze nicht arbeiten, nicht wachsen, keine Nahrung produzieren. CO<sub>2</sub> ist unverzichtbar für alle grünen Pflanzen und damit für alles Leben auf Erden, das tierische wie das menschliche.</p>
<p>Diese Zusammenhänge muss man sehen, um die Forderungen der deutschen wie auch der europäischen Politik bewerten zu können, bis zum Jahr 2050 eine „CO<sub>2</sub>-freie Gesellschaft“ mit „CO<sub>2</sub>-freien Städten“ auf Basis einer de-karbonisierten Stromerzeugung zu schaffen. Würde dies gelingen, würde aus Angst vor der Klimakatastrophe, Angst macht blind und kann den Verstand lähmen, gar die Atmosphäre „CO2-frei“, würde mit den grünen Pflanzen alles Leben ausgelöscht werden, wäre die Angst vor der „Bevölkerungsexplosion“ unnötig. Die Menschheit würde sich selbst ausrotten. Wirklich beängstigend ist, mit welcher Hörigkeit und welchem bedingungslosen Gehorsam die Intellektuellen politischen Parolen Folge geleistet wird. Schlimmer noch, sie verhindern jegliche sachliche Kritik, unterdrücken jeden Zweifel an der Treibhaushypothese. Es genügte nur, der Masse mit der Klimakatastrophe zu drohen, unseren Lebensstil hierfür verantwortlich zu machen, und schon reagierten wir wie dressierte Pawlowsche Hunde. Wie seit Urzeiten ist Angst ein bewährtes Herrschaftsinstrument, reagiert die Masse auf Gefahrenmeldungen ohne Verstand wie eine aufgestörte Herde, die dann irgendwelchen Hirten und Heilsbringern nachläuft. Die jeweils Herrschenden müssen nur Experten an der Hand  und Geld haben, dann können hochdotierte Experten der Phantasie freier Lauf gelassen und per Computer die tollsten Weltuntergangsszenarien in die Welt setzen.</p>
<p>Der Kampf gegen den „Klimakiller“, das unverzichtbare Grundnahrungsmittel CO<sub>2</sub> hat alle gesellschafts-politischen und wirtschaftlichen Bereiche erfasst. Auch die Landwirtschaft hat nun den Kotau vollzogen und ihre „Opfergaben“ am Klimahochalter abgegeben. Um die Debatte um die „rülpsenden Kühe“, die das tödliche „Klimagas“ Methan produzieren, zu beenden, kündigte der Präsident des Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, an, dass die Landwirtschaft bis 2020 mit 35 bis 40 Millionen Tonnen doppelt so viel klimaschädliches Kohlenstoffdioxid binden will wie derzeit. Es zähle nicht nur der „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“ von Rindern, die Landwirtschaft binde auch CO<sub>2</sub>. Welch völlig neue, bahnbrechende Erkenntnis im Jahr 2010 nach Christus! Mit der Entschlüsselung des Wachstumsgeheimnisses, der Entdeckung der Photosynthesegleichung weiß der Mensch, dass CO<sub>2</sub> unverzichtbar für alles Leben auf Erden ist, ebenso wie die Sonnenenergie. Der Befehl „Es werde Licht“ steht ganz Zu Beginn der Schöpfungsgeschichte. Voraussetzung für die Werdung und Entwicklung des Menschen war eine blühende Natur. Das Paradies war fix und fertig, als Adam und Eva hineingesetzt wurden!</p>
<p>Dass diese völlig absurde wie hypothetische Klimadiskussion überhaupt entfacht und mit der Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe Ängste provoziert werden konnten, liegt an unserer Autoritäts-Hörigkeit auch an der Dominanz des abstrakten theoretisierenden Denkens, das mehr und mehr die Naturbeobachtung zurückbildet und den auf ihr beruhenden gesunden Menschenverstand verkümmern lässt.  Zudem hat sich die Öko- und Klimaschutzbewegung den Nimbus einer Pseudoreligion, die Unfehlbarkeit postuliert, angenommen und mit primitiven Parolen die klassischen Religionen sich unterworfen. Alle beten gedankenlos die Parole vom „Schöpfungsschutz“ nach, wenn auch mit der Ächtung des CO<sub>2</sub> dabei die Schöpfung zugrunde geht. Mit dem Motto „Klimaschutz ist Schöpfungsschutz“ hat sie eine Art Führungsrolle über alle sieben Hauptreligionen der Welt eingenommen. Die Ökoreligion beansprucht den „geistigen Überbau“ über alle Religionen der Erde.</p>
<p>Insbesondere bei den Bauern oder Landwirten hätte man noch eine so intime Naturnähe vermutet, dass sie zwischen dem Naturvorgang Wetter und dem davon abgeleiteten abstrakten Konstrukt Klima zu unterscheiden vermögen. Aus täglicher Erfahrung wissen sie, dass alles Wachstum vom Wetter abhängt und nicht von nachträglich errechneten Klimawerten. Keine Rübe orientiert sich beim Wachstum an 30jährigen Mittelwerten, sondern ausschließlich am Wetter während der Vegetationsperiode. Wenn Landwirtschaftsfunktionäre nun meinen, aus politischem Gehorsam heraus das Klima, das vergangene „mittlere Wetter“, schützen zu müssen, ist einer freien Gesellschaft unwürdig. Die Bauern waren schon mal schlauer! Oder liegt es nur an dem Verbandspräsidenten?</p>
<p>Seit der Mensch Ackerbau betreibt, hat sich das Wetter, haben sich die auf der Nord- und Südhemisphäre gegenläufig ablaufenden Jahreszeiten noch niemals nach dem CO<sub>2</sub>-Gehalt der Luft gerichtet. Heute wissen wir, dass die höchsten Kohlendioxidwerte der Luft im Winter, in der kältesten Jahreszeit, auftreten. Auch im Tagesgang werden immer am Morgen bei Sonnenaufgang die höchsten CO<sub>2</sub>-Werte gemessen. Die Lufttemperaturen haben nichts mit dem CO<sub>2</sub>-Gehalt der Luft zu tun. Das Wort Wetter kommt aus dem indogermanischen Wort ‚wetar‘ und heißt Bewegung. Und bewegt wird die Atmosphäre einzig und allein von der Sonnenenergie. Das Wetter hat keine Energiesorgen und wohl deshalb macht es ganz zu unserem Leidwesen, was es will. Dies mag Intellektuelle ärgern, doch auch für die Zukunft gilt: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist!“ Sind die Bauern schon so naturfern, dass sie glauben, mit Mais, Rüben und Radieschen das Wetter beeinflussen und damit das Klima schützen zu können?</p>
<p>Was brauchen wir? Wir brauchen wieder mehr gesunden Menschenverstand! Nur er kann gegen selbstherrliche irdische Pseudoreligionen helfen! Ist den Bauern die dem Volksmund bekannte und vertraute „Bauernschläue“ abhanden gekommen? Glauben die Agrarfunktionäre wirklich, dass der Anbau von Halbjahreskulturen wie Getreide, Raps und Rüben den „Klimawandel“ stoppen, zum „Klimaschutz“ beitragen könnte? Dies können nur naturferne Geister glauben, die intellektuellem Dünkel verfallen sind und sich für übermächtig halten. Die „Schöpfung“ wird sie aushalten, aber die Menschheit? Wer Grundnahrungsmittel als „Agrotreibstoffe“ verbrennt, der Atmosphäre systematisch das pflanzliche Grundnahrungsmittel Kohlenstoffdioxid entzieht, der rettet nicht das Klima. Er fördert stattdessen den Hunger auf der Welt, er versündigt sich an der Menschheit, an der Schöpfung!</p>
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		<title>Klimawandelspekulationsproduktion auf Hochtouren</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 14:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hohen politischen wie finanziellen Ehrungen, die dem Leiter des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) ins Haus stehen, wirken sich auch produktiv auf die Leistungen des Institutes aus. Es präsentierte am 26. September 2011 „Eine Landkarte der Zukunft: Neue Szenarien für den Ausstoß von Treibhausgasen“. Darin sollen die „Pfade der CO2-Anreicherung in der Atmosphäre bis ins ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die hohen politischen wie finanziellen Ehrungen, die dem Leiter des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) ins Haus stehen, wirken sich auch produktiv auf die Leistungen des Institutes aus. Es präsentierte am 26. September 2011 „Eine Landkarte der Zukunft: Neue Szenarien für den Ausstoß von Treibhausgasen“. Darin sollen die „Pfade der CO<sub>2</sub>-Anreicherung in der Atmosphäre bis ins Jahr 2300 ausgeweitet“ werden. Hierzu Malte Meinshausen vom PIK: „Man kann schlecht auf der Hälfte des Weges den Kurs ändern“. Dabei sollte jedoch hier die Intelligenz einsetzen und zur Umkehr mahnen. Warum dies nicht geschieht, sagt Elmar Kriegler vom PIK: „Gesellschaft und Wirtschaft sind derzeit Treiber des Klimawandels“.</strong></p>
<p><strong><span id="more-253"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Wer die Überzeugung hegt, dass CO<sub>2</sub> als „Klimakiller“ bekämpft, aus der Atmosphäre verbannt und mit Milliardenaufwand sequestriert (unterirdisch eingesperrt) werden muss, wie eine Monstranz vor sich herträgt und fest daran glaubt, der muss den bisherigen Kurs weiter verfolgen und kann nur mit geänderten Szenarien spielen, auch über das Jahr 2300 hinaus. Da ohne jeglichen Beweis jedem CO<sub>2</sub>-Molekül ein Strahlungsantrieb (radiative forcing) vorgegeben wird, kann man ohne Ende mit stets variierenden Emissionsszenarien spielen und jede gewünschte Erwärmung oder auch Abschwächung der Erwärmung angeblich „prognostizieren“. Die Politik hat sich dann danach zu richten, was sie zu Lasten der Gesellschaft gerne tut, denn sie finanziert mit Steuergeldern diese ganze Spielerei, die wissenschaftlich ohne jeglichen Wert ist. </strong></p>
<p><strong>Damit ist heute schon bombensicher, dass das gänzlich utopische Ziel, den Anstieg der Globaltemperatur auf unter 2-Grad-Celsius zu begrenzen, auf jeden Fall eingehalten wird, egal was geschieht. Doch vorher müssen wir für unsere Sünden am Klima noch kräftig büßen. Zum 20. Jubiläum des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie (WI) forderte dessen Präsident, Uwe Schneidewind, forsch und schnittig: „Wir brauchen eine intelligente Ökosteuer“. Die von Kanzler Gerhard Schröder unter Druck von Joschka Fischer am 1. April 1999 eingeführten Ökosteuern, das Datum verrät es, waren wohl nicht sehr intelligent, vor allem nicht effizient, einnahmeträchtig genug. Daher fordert Schneidewind eine neue intelligente ökologische Steuerreform, um die Energiewende zu beschleunigen. Die Energie soll jedes Jahr um ein bis zwei Prozent teurer werden. „Die Einnahmen sollen genutzt werden, um die Lohnnebenkosten zu senken“. Demnach scheinen die Renten sicher zu sein, denn in deren leere Kassen flossen die 99er-April-Ökosteuern. </strong></p>
<p><strong>Doch was haben die Sicherung der Renten wie die Senkung der Lohnnebenkosten mit dem Klima zu tun, das doch vom Wetter und sonst nichts abhängt? Darüber verliert die Politik, verlieren die staatlich angestellten Klimaexperten kein Wort. Angeblich wollen sie doch die Wetterextreme verringern, die Wetterkatastrophen abschwächen. Das Wetter soll sich gefügig in ruhigen Bahnen bewegen und keine Kapriolen mehr schlagen. Doch solange die Ökosteuer-Milliarden nicht in den Wetterschutz, also den Schutz des Wetters, fließen, wird sich das Wetter nicht veranlasst sehen, sein Verhalten zu ändern und sich den Wünschen des Menschen unter zu ordnen. Vielleicht will sich das Wetter gar nicht schützen lassen und frei bleiben, das zu tun, was ihm behagt. Und da sind wir an einem heiklen Punkt, bei der Kardinalfrage: Was ist Klima und kann man es überhaupt schützen?</strong></p>
<p><strong>Der chinesische Denker Konfuzius warnte schon vor gut 2500 Jahren: „Wenn die Begriffe nicht stimmen, stimmen die Worte nicht; … stimmen die Worte nicht, kommt das Staatswesen in Unordnung, dann entsteht Chaos.“ Diese Erkenntnis trifft insbesondere auf mein Thema zu, bei dem insbesondere auf die Doppeldeutigkeit von Begriffen wie deren Interpretationsspielraum geachtet werden sollte. </strong></p>
<p><strong>Seit Jahrzehnten werden wir mit der Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe in Angst und Schrecken versetzt. Dass das Wetter keineswegs immer ruhig ist und unseren Wünschen entspricht, das wissen wir. Bisweilen kann Wetter extrem, ja katastrophal sein. Doch kann Klima extrem sein, Katastrophen auslösen? Gibt es überhaupt Klima als einen Naturvorgang, den wir beobachten und fühlen können? Das Wort „Klima“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Neigung“. Das Wort „Klima“ ist aber auch ein Begriff, der vom Wetter abgeleitet ist: „Klima“ ist Ausdruck des mittleren Wettergeschehens an einem Ort über eine Zeitspanne von 30 Jahren. „Klima“ ist etwas statistisch Errechnetes und kann erst nach 30jähriger Beobachtungszeit errechnet werden. Wort und Begriff haben nichts miteinander zu tun. Das Finanz- und Börsenklima sind ganz vom Wetter unabhängig!</strong></p>
<p><strong>Die Warnung vor der Klimakatastrophe beruht nun auf zwei Hypothesen. Die erste ist, dass die Erde einem Treibhaus, dem allen bekannten Gewächshaus, entspricht. Die Erde ist zwar nicht von einer starren Glashülle umgeben, sondern von einer beweglichen Gashülle, aber deren Funktion sollen „Treibhausgase“ übernehmen. Diese „Treibhausgase“ sollen die Wärmestrahlung der Erdoberfläche in Höhe des gedachten Glasdaches von 6 km absorbieren, dann als „Gegenstrahlung“ zur Erde zurückschicken und somit die Erde erwärmen. Je mehr Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) in die Atmosphäre emittiert wird, umso stärker ist die zu befürchtende Erwärmung. </strong></p>
<p><strong>Ist diese Hypothese richtig oder schlicht eine Lüge? Das ist die Zentralfrage, die, wenn man sich mit der Rolle des CO<sub>2</sub> im Naturhaushalt und seinen biologischen wie physikalischen Eigenschaften befasst, leicht zu beantworten ist. Jeder gebildete Mensch weiß, dass CO<sub>2</sub> ein Grundnahrungsmittel ist. Ohne CO<sub>2</sub> gäbe es kein Pflanzenwachstum, gäbe es keine Nahrung, keinen Sauerstoff, kein höheres Leben auf Erden. Es ist schon frevelhaft, CO<sub>2</sub> als „Umweltgift“ zu bezeichnen, das am besten tief im Boden vergraben und eingesperrt werden sollte. Jeder Gewächshausbetreiber weiß um die Notwendigkeit von genügend CO2 im Gewächshaus. Er düngt sein Gewächshaus mit ihm, damit die Pflanzen besser wachsen. Zudem klimatisiert er sein künstliches Gewächshaus ganz nach den Bedürfnissen der angebauten Gewächse.</strong></p>
<p><strong>Wie jedes Haus ist auch das Gewächshaus ein schließbarer Raum, in dem die erwärmte Luft nicht gleich zum Himmel aufsteigen oder vom Winde verweht werden kann. Setzt die Heizung in einem erwärmten Gewächshaus aus, dann wird es darin recht schnell kalt. Im Winter können sich gar Eisblumen an den Fenstern bilden. Wenn schon eine Glasscheibe nicht verhindern kann, dass Wärme aus einem Gewächshaus entweicht, wie soll eine Gashülle um die Erde eine Erwärmung durch „Gegenstrahlung“ aus eiskalten Höhen bewirken? In 6 km Höhe herrschen mittlere Temperaturen von -18° Celsius. Die Erde ist kein Treibhaus, das Bild ist falsch. Darin ist die Lüge verborgen.</strong></p>
<p><strong>Auch im Physikunterricht lernt jeder Schüler, dass es feste, flüssige und gasförmige Körper gibt. Jeder Körper sendet unentwegt Strahlung ab, deren Intensität und Wellenlängen von seiner Temperatur abhängen. Feste und flüssige Körper senden ihre Strahlung in einem kontinuierlichen Spektrum ab, dagegen können Gase nur Strahlung ganz bestimmter Wellenlängen absorbieren und emittieren. Es war die große Leistung von Kirchhoff und Bunsen im Jahr 1858 die Spektralanalyse begründet und nachgewiesen zu haben, dass man Gase anhand der Absorptionslinien charakterisieren und bestimmen kann, wie einen Menschen anhand seines Fingerabdrucks. CO<sub>2</sub> kann nur Strahlung in den Bereichen 4,3 und 15 Mikrometer absorbieren. Hätte die Erdoberfläche eine Temperatur von einheitlich 15°C, dann läge das Maximum der abgestrahlten Energie bei 10 Mikrometer. </strong></p>
<p><strong>Fasst man alle Treibhausgase, also auch den Wasserdampf, zusammen und zeichnet die Absorptionslinien ein, so bleibt ein offener Bereich zwischen etwa 7 und 13 Mikrometern, in dem keinerlei Strahlung absorbiert wird. Man nennt diesen Bereich das „stets offene atmosphärische Strahlungsfenster“. Es war offen, ist offen und wird immer offen bleiben. Es ist die Überlebensgarantie für die Erde. Nur dadurch kann es in den Nachtstunden abkühlen, bevor am nächsten Tag wieder die Sonne der Erde hochwertige Arbeitsenergie zuführt, sie aufheizt. Gäbe es den „Treibhauseffekt“, dann wären keine „Eisheiligen“ möglich, könnte man morgens im taunassen Gras keine Kneipp‘schen Anwendungen machen, gäbe es keine Bodennebel. </strong></p>
<p><strong>Die Erde muss minderwertige, nicht mehr arbeitsfähige Energie ins Weltall entsorgen können, um nicht einen Hitze-Tod erleiden zu müssen. Das Bild der Erde als „Treibhaus“ ist falsch, ein bewusster Schwindel. Und vor der Klimakatastrophe braucht auch keiner Angst zu haben, da es in der Natur gar kein Klima gibt, schon gar kein weltumspannendes einheitliches Globalklima. Die Tatsache, dass man aus Tausend oder auch Fünftausend gemessenen Temperaturwerten eine Mitteltemperatur berechnen kann, besagt längst nicht, dass dieser Mitteltemperatur ein „Globalklima“ entspricht. Die Einteilung der Erde in verschiedene Klimazonen, jedem Schulatlas kann man die Karten entnehmen, ist nichts als ein Abbild der Vielfalt unterschiedlicher Wetterzonen. Das Wetter bestimmt das Klima und nicht umgekehrt. </strong></p>
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		<title>Nachlese zum Hamburger Wetterexpertengipfel</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 14:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist wohl den meisten entgangen: Am 13. August 2011 veranstaltete die Bild am Sonntag ein Wetterexpertengipfel und berichtete unter der Überschrift „Sau-Wetter-Gipfel“ groß darüber am Sonntag, 14. August 2011. An einem Tisch unter zwei großen Regenschirmen präsentierten sich die vier geladenen Wetterexperten. 1. Prof. Dr. Jochem Marotzke, Chef des Max-Planck-Institutes für Meteorologie in Hamburg. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist wohl den meisten entgangen: Am 13. August 2011 veranstaltete die Bild am Sonntag ein Wetterexpertengipfel und berichtete unter der Überschrift „Sau-Wetter-Gipfel“ groß darüber am Sonntag, 14. August 2011. An einem Tisch unter zwei großen Regenschirmen präsentierten sich die vier geladenen Wetterexperten. 1. Prof. Dr. Jochem Marotzke, Chef des Max-Planck-Institutes für Meteorologie in Hamburg. 2. Prof. Dr. Mojib Latif, Klimaforscher am Leibniz-Institut für Meeres-Wissenschaften an der Universität Kiel. 3. Wolfgang Seifert, Leiter der Seewetterzentrale beim Deutschen Wetterdienst in Hamburg. 4. Dominik Jung, Diplom-Meteorologe von Wetter.net.</strong></p>
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<p><strong>Die von diesen Wetterexperten präsentierten Erkenntnisse waren so umwerfend und erheiternd, dass sie hier kurz dokumentiert und kommentiert werden sollen. Hier die Kernaussagen: Prof. Dr. Marotzke: „Wir wissen, dass es im Winter eher kalt und im Sommer eher warm wird.“ Prof. Dr. Latif: „Nicht das Wetter spielt verrückt, sondern wir Menschen.“ Wolfgang Seifert: „Dieser Sommer ist in der Tat schlecht.“ Dominik Jung: „Wetterextreme gibt es immer wieder.“</strong></p>
<p><strong>Wenn Prof. Marotzke seine Aussage als aktuellen Wissensstand verstanden wissen möchte, dann irrt es ganz gewaltig. Das wussten nicht nur unsere Vorfahren vor tausenden von Jahren, das wussten vorher schon die Pflanzen. Bevor der Winter einbricht und Frost das Pflanzenleben gewaltsam beendet, werfen diese im Herbst ihr Laub ab, um dann im Frühjahr, wenn die Tagestemperaturen ein bestimmtes Maß überschritten haben, wieder von neuem zu ergrünen. Unsere Vorfahren wussten auch, das zur Zeit der Wintersonnenwende die Nächte circa 16 Stunden lang sind und die Sonne in Hamburg (53,55N) maximal 12,95 Grad über dem Horizont steht. Zur Sommersonnenwende sind die Tage 16 Stunden lang und die Sonne steht fast 60 Grad über dem Horizont.</strong></p>
<p><strong>Meteorologe Domink Jung hat zwar recht mit seiner Aussage von den immer wiederkehrenden Wetterextremen, doch sie ist so allgemein gehalten, dass ihre Aussagekraft wie ihr Aussagewert praktisch null sind. Wenn das die Quintessenz eines Meteorologie-Studiums ist, dann lässt das auf einen gewaltigen Verlust an Qualität bei der Hochschulausbildung schließen. Weichgespült und nichtssagend ist auch die Feststellung von Meteorologe Wolfgang Seifert. Doch was bedeutet seine Wertung, der Sommer ist schlecht? Das Wort Sommer ist eine Bezeichnung für eine Jahreszeit, sonst nichts. Dem Sommer auf der Nordhalbkugel entspricht der Winter auf der Südhemisphäre und umgekehrt. Der Sommer kann nicht gut oder schlecht sein. Es gibt auch kein gutes oder schlechtes Wetter, gleichgültig welche Jahreszeit man nimmt. Dies ist eine persönliche Ansichts- und Geschmacksache, die von persönlichen Wünschen geprägt ist. Außerdem steht es uns Menschen nicht zu, dem Wetter Schulnoten zu geben. Zum Glück können wir das Wetter auch mit der Beschimpfung „Sauwetter“ nicht beleidigen!</strong></p>
<p><strong>Den Nagel auf den Kopf getroffen hat Prof. Latif mit seiner treffenden Bemerkung, dass nicht das Wetter, sondern der Mensch verrücktspiele. Nur hätte er dabei mit dem Finger auf sich zeigen sollen, denn er als Mensch spielt nicht nur besonders verrückt, er macht auch seit Jahrzehnten die Menschen mit Horrorbotschaften zunehmend verrückt. Er spielt das Superorakel, das aus dem hohlen Bauch heraus seit vielen Jahren die tollsten Wetter- und Jahreszeitenprognosen abgibt, am liebsten für die Zeit nach dem Jahr 2050. Heute füllt er gerne die Schlagzeilen und genießt das Rampenlicht der Medien, doch zur Stunde der Wahrheit ist er längst pensioniert und mit 95 Jahren aufwärts wird er wohl kaum noch zur Rechenschaft für seine Orakelsprüche, die absolut nichts mit Prognosen oder Vorhersagen zu tun haben, gezogen werden können. </strong></p>
<p><strong>Man kann es auf dem Bild nicht erkennen, aber ist Prof. Latif nicht blass oder rot geworden bei den Worten seines Mitexperten Prof. Marotzke? Der sagte klipp und klar: „“Wir können sagen, wie das Wetter kommende Woche wird, mehr nicht. Langzeitprognosen funktionieren nicht.“ Hier wäre die Formulierung „voraussichtlich werden wird“ ehrlicher gewesen bei der hohen Fehlerhäufigkeit von Wochenvorhersagen. Doch Prof. Latif bleibt wie immer das Fähnchen im Winde und assistiert flugs: „Jahresvorhersagen in unseren Breiten funktionieren einfach nicht.“ Doch dieses sein Geschwätz interessiert ihn morgen nicht, wenn er zum wiederholten Mal droht, dass die Winter in Norddeutschland bald schneefrei bleiben werden und die Sommer heißer und trockener, aber mit erhöhtem Unwetterpotential, denn diese Floskel ist Mode und darf keinen Abend in den diversen Wetterberichten fehlen.</strong></p>
<p><strong>Zum Schluss stellte Prof. Marotzke, dessen Institut in einem modernen Glaspalast untergebracht ist, fest, dass der verregnete Sommer für die Arbeitsmoral prima gewesen sei. Besser wäre der Ausdruck „Arbeitsklima“ gewesen, denn die Moral ist wetterunabhängig. Nur in geschlossenen Räume kann der Mensch das Raumklima so einstellen, wie es für ihn günstig ist. Das gilt auch für das Gewächshausklima zur Pflanzenzucht. Unter freiem Himmel macht das Wetter weiter, was es will, ohne auf den Menschen Rücksicht zu nehmen. Das Klima gehorcht auch nicht dem Menschen, sondern allein dem Wetter, denn von diesem ist es statistisch abgeleitet. Wie sagte Prof. Latif?: „Das Klima betrachtet einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren. Das Wetter ist das, was aktuell passiert.“ 30 Jahre aktuelles und jederzeit dynamisches Wetter werden nach 30 Jahren vom Mensch in starre statische Werte umgerechnet. Und davor haben wir Angst?</strong></p>
<p><strong>Warum lassen wir uns die „Klimakatastrophe“ einreden? Irgendetwas spielt wohl in uns allen verrückt!</strong></p>
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