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	<description>Dr. Wolfgang Thüne</description>
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		<title>Klimaexperten überschreiten zunehmend den Rubikon der Glaubwürdigkeit!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 10:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der SPIEGEL ist nach wie vor ein viel gelesenes Nachrichtenmagazin und ein wichtiges Meinungsbildungsmedium für Politik, Wirtschaft wie die intellektuelle Führungsschicht unseres Landes. Wenn in diesem journalistischen Leitmedium ein Artikel erscheint, dann bleibt er nicht ohne gesellschaftspolitische Wirkungen und beeinflusst das soziale wie politische Klima.

Am 5. April 2012 erschien um 16:31 Uhr in SPIEGEL Online ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der SPIEGEL ist nach wie vor ein viel gelesenes Nachrichtenmagazin und ein wichtiges Meinungsbildungsmedium für Politik, Wirtschaft wie die intellektuelle Führungsschicht unseres Landes. Wenn in diesem journalistischen Leitmedium ein Artikel erscheint, dann bleibt er nicht ohne gesellschaftspolitische Wirkungen und beeinflusst das soziale wie politische Klima.</p>
<p><span id="more-296"></span></p>
<p>Am 5. April 2012 erschien um 16:31 Uhr in SPIEGEL Online ein Bericht mit der Überschrift „Kleine Veränderungen geben der Erde Hitzeschocks“. Der Artikel beginnt mit den Sätzen: „Die Bahn der Erde um die Sonne verändert sich regelmäßig. Der kleine Effekt hat in der Vergangenheit extreme Klimaerwärmungen ausgelöst,…“ Warum sind die Warmzeiten, nicht aber die  Klimaabkühlungen erwähnt? Wenn sich etwas regelmäßig verändert, dann immer in zwei Richtungen, wie beim Pendel. Diese Tatsache auszublenden, riecht nach bewusster Manipulation, denn wer in Dimensionen von Jahrmillionen forscht, muss immer den Wechsel zwischen Glazial- und Interglazialzeiten im Auge haben. Bei Anhalten des Rhythmus der letzten Million Jahre ist die Wahrscheinlichkeit einer „Eiszeit“ wesentlich größer als einer „Warmzeit“.</p>
<p>Schreitet die Erde mit kleinen Schritten über eine kritische Schwelle, einen Kipp-Punkt? Hat der Mensch ihr einen Schubs gegeben, sie aus der Bahn geworfen? Wer einen Schrank umwerfen will, muss ihn zuerst mit Kraftaufwand aus dem Lot, dem Gleichgewicht, bringen und dann solange drücken, bis ein bestimmter Neigungswinkel überschritten ist. Danach fällt der Schrank von alleine um. Beim Menschen genügt schon ein kleiner Fehltritt. Übersieht er eine Bordsteinkante, fällt er auf die Nase. Kleine Fehltritte können katastrophale Folgen haben, insbesondere bei Gratwanderungen im Hochgebirge. Hebt dort einer hochmütig die Nase in die Höhe und bewundert die Luftschlösser am Himmel, dann kann solch ein Leichtsinn tödliche Folgen haben.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass solch ein schreckliches Bild die beiden Klimaexperten und Professoren Hans Joachim Schellnhuber und Stephan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vor Augen hatten, als sie 2007 die Arbeit „Tipping elements in the Earth’s climate system“ schrieben und der Wissenschaft eine neue Spielwiese bereiteten. Ein „Tipping element“ ist ein „Kippelement“. Kindern mag es Spaß machen, mit dem Antippen von Glasvasen zu probieren, bei welchem Winkel, bei welcher Neigung, mit welchem Kraftaufwand sie fallen. Es ist auch ein beliebtes Spiel bei Kindern, einen anderen durch plötzliches Schubsen zuerst aus dem Gleichgewicht und dann zu Fall zu bringen. Wie viele Kippelemente hat eine Schaukel? Die Klimaexperten rund um den Globus haben sich dieses Kinderspiels angenommen und versuchen, die Erde aus der Bahn zu kippen. Da das mit der wirklichen Erde nicht geht, hat man dieses Spiel in den Computer verlagert. Der Computer ist ein Idiot und macht gehorsam, was man ihm befiehlt. Mit Klimamodellen kann man Weltuntergangsspiele anstoßen und etwas für Auflockerung in der sonst nüchternen Wissenschaftsszene sorgen. Man kann den Spieltrieb befriedigen, fleißig Forschungsgelder generieren und die Welt über die Medien in Atem halten.</p>
<p>Im Jahre 2011 veröffentliche der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen sein Gutachten „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. Dessen Vorsitzender Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Joachim Schellnhuber CBE, auch Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung reist derzeit wie ein Wanderprediger durch die Lande, um seine „Große Transformation“ zu verkaufen. Ganz im Stil der Apokalypse des Johannes beschwört er den „gefährlichen Klimawandel“ und definiert „planetarische Leitplanken“, bei deren Überschreiten das „Erdsystem aus dem Gleichgewicht gestoßen“ wird.</p>
<p>Amüsant ist seine Beweisführung: „Der Rückgang der Arktischen Meereisfläche in den Sommermonaten kann als eine der anschaulichsten Auswirkungen der <span style="text-decoration: underline;">Erderwärmung</span> gelten.“ Wenn das so ist, dann gilt auch der Umkehrschluss, dass eine Zunahme der Eisfläche im Winter als anschauliche Auswirkung der <span style="text-decoration: underline;">Erdabkühlung</span> gilt. Doch damit kein Gefühl der Normalität aufkommt, warnt er: „dort, wo es heute sehr trocken ist, wird es noch trockener und wo die Niederschläge hoch sind, da wird es noch mehr regnen“, das heißt, „die heutige Polarisierung wird noch vertieft“. Phantastisch ist seine Begründung: „Über dem Äquator baut sich ein permanentes Tiefdruckgebiet auf. Die Erde erwärmt sich, warme Luft steigt auf, strömt in großer Höhe nach Süden und Norden und kommt dann in den Wüstengürteln, in den sogenannten Rossbreiten wieder herunter, wo sich permanente Hochdruckgebiete befinden.“</p>
<p>Hätte Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Joachim Schellnhuber CBE nur ein normales Erdkundebuch aufgeschlagen oder Wikipedia angeklickt, so hätte er beschämt festgestellt, dass dies schon weitaus besser von George Hadley (1685-1768) beschrieben worden ist. 1735 erschien seine Arbeit in Deutsch: „Betreffend der Ursache der Allgemeinen Passat-Winde“. Aber Wissenschaftler können heute jeden Unsinn predigen, weil sie wissen, dass ihre Zuhörer unkritisch alles konsumieren, was ihnen präsentiert wird. Hier noch ein Beispiel: „Die Hauptbeiträge des Meeresspiegelanstieges werden vom Abschmelzen Grönlands kommen. Grönland wird also an Masse verloren haben. Damit verliert es auch Gravitationsfähigkeit und kann das Wasser vor seiner Küste nicht mehr in gleichem Maße wie bisher halten.“ Mit Loriot oder Vicci von Bülow (1923-2011) könnte man fragen, wohin läuft es dann, das Wasser? Welche „Gravitationsfähigkeit“ muss das kleine Irland haben, das ständig vom Meer umspült wird. Hier offenbart sich eine neue Art, der Physik, die Klima-Physik.</p>
<p>Doch dann wird die Rechnung präsentiert, die es kostet, die „2 °C-Leitplanke“ nicht zu überschreiten. Dr. Schellnhuber: „In den Modellrechnungen stellt sich dementsprechend heraus, dass der Investitionsbedarf, den man für die Transformation bräuchte, sehr hoch ist und 2030 bis 2050 bei etwa 33.000 Milliarden US-Dollar liegt.“ Ob diese Summe reicht, das Wetter konstant zu halten und seinen ewigen Wandel umzukehren? Kann man diesen politischen wie wissenschaftlichen Größenwahn noch stoppen? „Diese 2 °C-Leitplanke wurde völkerrechtlich von 194 Nationen im Dezember 2010 in Cancún beschlossen.“ Nach Schellnhuber steht die menschliche Zivilisation vor einer „Bifurkation“. „Leider lehrt uns die theoretische Physik, dass Bifurkationen in der Regel irreversibel sind. Wenn das Klimasystem erst einmal entsprechend angestoßen ist, kann man es nicht mehr einfach zurückdrehen.“ Vielleicht sollten wir Menschen einfach nur zur Vernunft zurückkehren, die sich an der realen Welt orientiert und nicht an fiktiven Modellvisionen, die auf völlig unnatürlichen Annahmen beruhen.</p>
<p>Doch dieser Wunsch fällt zurzeit auf wenig fruchtbaren Boden. Nicht nur bei uns verführt der Computer Wissenschaftler dazu, ihre wissenschaftliche Vernunft zu überschätzen und dem Konstruktivismus zu verfallen. Dazu wird nach Art des Reduktionismus die Welt in primitive Modelle gekleidet und alle möglichen Zukünfte berechnet. Der moderne Modell-Papst war Dennis Meadows, der 1972 für den Club of Rome die „Grenzen des Wachstums“ berechnete. Doch wie soll ein Modell die Zukunft vorhersagen, wenn es nicht einmal die Wirklichkeit abbilden kann? Dessen ungeachtet haben zwei Forschungsteams in den USA ihre Modellphantasien ausgelebt und ihre Spielereien in „Nature“ veröffentlicht. Dies ist längst kein Fachblatt mehr, sondern ein Comicheft für Klimajunkies. Veröffentlichen kann nur noch der, der die Spielregeln nicht verletzt und sich zu dem Leitmotiv bekennt, das nach Hubert Markl, dem Ex-Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft e. V., heißt: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens“!</p>
<p>Das Schlimme an den beiden Publikationen von Forscherteams der Harvard University in Cambridge wie der University of Massachusetts in Amherst ist, dass hier so primitiv und plump gelogen wird, dass dies schon als Beleidigung des gesunden Menschenverstandes angesehen werden kann. Da sollen vor 55 Millionen Jahren und nochmals vor 18.000 Jahren „Geister“ mit unsichtbarer Hand die Erde aus ihrer regelmäßigen Umlaufbahn geworfen haben. Die Erde begann zu torkeln, so dass sich zuerst die Antarktis und dann die Arktis erwärmten. Besonders bei der Erwärmung der „südlichen Polarregionen“ wären „gewaltige Mengen an Kohlenstoff freigesetzt“ worden, die dann einen „Hitzeschock“ auslösten. Auch heute könnten „Veränderungen des Erdorbits“ ähnliche Folgen haben und eine „galoppierende Erwärmung“ hervorrufen.</p>
<p>Bei aller Lächerlichkeit, Ist dies nicht fürchterlich, schrecklich? Doch wie sollen „gewaltige Mengen an Kohlenstoff“ ausgerechnet über der Antarktis freigesetzt worden sein, die doch nachweislich seit Millionen von Jahren unter einem dicken Eispanzer liegt und nie, wie zu Wikingers Zeiten der südliche Zipfel von Grönland, „grün“ und mit Vegetation bedeckt war? Was Wissenschaftler heute dem Bildungsbürger zumuten, geht schon auf keine Kuhhaut! Aber der Glaube an diese wissenschaftliche Scharlatanerie ist in der Politik unerschütterlich, denn ansonsten würde diese Art von Pseudowissenschaft nicht so unendlich fürstlich mit hart erarbeiteten Steuergeldern von den Staaten gefördert. Die Politik weiß, warum sie dies tut, verrät aber ihr Wissen nicht und versündigt sich damit an der Demokratie, die ja transparent sein soll.</p>
<p>Politik und Wissenschaft kooperieren aufs Engste in dem immerwährenden Spiel um Geld und Macht. Die Oberherrschaft hat dabei eindeutig die Politik. Sie trägt daher auch die moralische Verantwortung in diesem amoralischen Spiel mit unbegründeten Ängsten. Wie sublim dieses Spiel ist, das habe ich in meinem Buch „Propheten im Kampf um den klimathron – Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“ aufzudecken versucht. So primitiv simpel die Klimamodelle auch sind, die Machenschaften hinter den Kulissen sind umso komplizierter. Da spielen natürlich auch gewichtige wirtschaftliche Interessen- und Verteilungskämpfe mit. Die Last all dessen tragen die Bürger!</p>
<p>Dies ist der eigentliche Skandal. Es ist ein politischer Skandal! Die Politik bedient sich der Klimawissenschaft, um in der Gesellschaft die Neigungsverhältnisse zu ändern, allein zu ihren Gunsten und aus Machtkalkül heraus. Sie hat von Hans Joachim Schellnhuber den „2-Grad-Kipp-Punkt“ übernommen und beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 zu einem Weltrettungsziel erhoben. Dieser Kipp-Punkt entspricht einem Schwellenwert von 450ppm CO<sub>2</sub> in der Atmosphäre. Diesen Wert hatten wir bereits 1941 in Gießen mit 444 ppm an der Agrarmeteorologischen Forschungsstelle fast erreicht. Es wäre ein Grund gewesen, den 2. Weltkrieg mit seinen gigantischen CO<sub>2</sub>-Emissionen sofort zu beenden.</p>
<p>Es wird Zeit, dass wir wieder zur Realität zurückkehren, zum Wetter, und nicht unsere geistigen wie materiellen Energien vergeuden, um das Hirngespinst „Klimakatastrophe“ zu bändigen. Sie sollten vielmehr überlegen, ob mit Geld das Wetter zu schützen ist. Würden die 33.000 Milliarden US-Dollar ausreichen, mit denen man das Klima schützen will, um aus einem Wirbelsturm ein Hochdruckgebiet  zu machen? Der Mensch hat gut getan, sich dem Wetter anzupassen und sich, so gut es geht, vor ihm zu schützen.</p>
<p>Apropos, wenn die Klimaexperten schon so superschlau sind und exakt wissen, wie die „Globaltemperatur“ in 100 Jahren sein wird, warum nehmen sie nicht den Wetterfröschen einfach das Heft aus der Hand und sorgen mit ihren so schlauen Computern für bessere Wettervorhersagen? Die Wetterdienste der Welt wären überflüssig und könnten mitsamt der extrem teuren Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf eingespart werden!</p>
<p>Oppenheim, den 1. Mai 2012                                    Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe</p>
<p>Der Abendvortrag ist zu finden unter</p>
<p><a href="http://www.fvee.de/fileadmin/publikationern/Themenhefte/th2011-2/th2011">http://www.fvee.de/fileadmin/publikationern/Themenhefte/th2011-2/th2011</a>_<em>07</em>_03.pdf</p>
<p>Literatur: Wolfgang Thüne, Propheten im Kampf um den Klimathron, Oppenheim 2011</p>

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		<title>„Hans-guck-in-die-Luft“ und die „Klimakatastrophe“</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 13:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der SPIEGEL ist nach wie vor ein viel gelesenes Nachrichtenmagazin und ein wichtiges Meinungsbildungsmedium für Politik, Wirtschaft wie die intellektuelle und geistige Führungselite unseres Landes. Wenn in diesem journalistischen Leitmedium ein Artikel erscheint, dann bleibt er nicht ohne gesellschaftspolitischen Klima-Einfluss.

Am 5. April 2012 erschien um 16:31 Uhr in SPIEGEL Online ein Bericht mit der Überschrift ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der SPIEGEL ist nach wie vor ein viel gelesenes Nachrichtenmagazin und ein wichtiges Meinungsbildungsmedium für Politik, Wirtschaft wie die intellektuelle und geistige Führungselite unseres Landes. Wenn in diesem journalistischen Leitmedium ein Artikel erscheint, dann bleibt er nicht ohne gesellschaftspolitischen Klima-Einfluss.</p>
<p><span id="more-291"></span></p>
<p>Am 5. April 2012 erschien um 16:31 Uhr in SPIEGEL Online ein Bericht mit der Überschrift „Kleine Veränderungen geben der Erde Hitzeschocks“. Der Artikel beginnt mit den Sätzen: „Die Bahn der Erde um die Sonne verändert sich regelmäßig. Der kleine Effekt hat in der Vergangenheit extreme Klimaerwärmungen ausgelöst,…“ Warum sind die Eiszeiten, nicht aber die  Klimaabkühlungen erwähnt? Wenn sich etwas regelmäßig verändert, dann immer in zwei Richtungen, wie beim Pendel. Diese Tatsache auszublenden, riecht nach bewusster Manipulation, denn wer in Dimensionen von Jahrmillionen forscht, muss immer den Wechsel zwischen Glazial- und Interglazialzeiten im Auge haben. Bei Anhalten des Rhythmus der letzten Million Jahre ist die Wahrscheinlichkeit einer „Eiszeit“ wesentlich größer als einer „Warmzeit“.</p>
<p>Schreitet die Erde mit kleinen Schritten über eine kritische Schwelle, einen Kipp-Punkt? Hat der Mensch ihr einen Schubs gegeben, sie aus der Bahn geworfen? Wer einen Schrank umwerfen will, muss ihn zuerst mit Kraftaufwand aus dem Lot, dem Gleichgewicht, bringen und dann solange drücken, bis ein bestimmter Neigungswinkel überschritten ist. Danach fällt der Schrank von alleine um. Beim Menschen genügt schon ein kleiner Fehltritt. Übersieht er eine Bordsteinkante, fällt er auf die Nase. Kleine Fehltritte können katastrophale Folgen haben, insbesondere bei Gratwanderungen im Hochgebirge. Hebt dort einer hochmütig die Nase in die Höhe und bewundert die Luftschlösser am Himmel, dann kann solch ein Leichtsinn tödliche Folgen haben.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass solch ein schreckliches Bild die beiden Klimaexperten und Professoren Hans Joachim Schellnhuber und Stephan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung vor Augen hatten, als sie 2007 die Arbeit „Tipping elements in the Earth’s climate system“ schrieben und der Wissenschaft eine neue Spielwiese bereiteten. Ein „Tipping element“ ist ein Kippelement und es macht Spaß, mit dem Antippen von Glasvasen zu probieren, bei welchem Kraftaufwand sie fallen. Es ist auch ein beliebtes Spiel bei Kindern, einen anderen durch plötzliches Schubsen zuerst aus dem Gleichgewicht und dann zu Fall zu bringen.</p>
<p>Die Klimaexperten rund um den Globus haben sich dieses Kinderspiels angenommen und versuchen, die Erde aus der Bahn zu kippen. Da das mit der wirklichen Erde nicht geht, hat man dieses Spiel in den Computer verlagert. Der macht gehorsam, was man ihm befiehlt. Mit Klimamodellen kann man Weltuntergangsspiele anstoßen und etwas für Auflockerung in der sonst nüchternen Wissenschaftsszene sorgen. Man kann den Spieltrieb befriedigen, fleißig Forschungsgelder generieren und die Welt über die Medien in Atem halten. Dies haben zwei Forschungsteams in den USA gemacht und ihre Spielereien in „Nature“ veröffentlicht. Dies ist längst kein Fachblatt mehr, sondern ein Comicheft für Klimajunkies. Veröffentlichen kann nur noch der, der die Spielregeln nicht verletzt und sich zu dem Leitmotiv bekennt, das da heißt: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens“!</p>
<p>Das Schlimme an den beiden Publikationen von Forscherteams der Harvard University in Cambridge wie der University of Massachusetts in Amherst ist, dass hier so primitiv und plump gelegen wird, dass dies schon als Beleidigung des gesunden Menschenverstandes angesehen werden kann. Da haben vor 55 Millionen Jahren und nochmals vor 18.000 Jahren Geister mit unsichtbarer Hand die Erde aus ihrer regelmäßigen Umlaufbahn geworfen. Die Erde begann zu torkeln, so dass sich zuerst die Antarktis und dann die Arktis erwärmten. Besonders bei der Erwärmung der „südlichen Polarregionen“ wären „gewaltige Mengen an Kohlenstoff freigesetzt“ worden, die dann den „Hitzeschock“ auslösten. Auch heute könnten „Veränderungen des Erdorbits“ ähnliche Folgen haben und eine „galoppierende Erwärmung“ hervorrufen.</p>
<p>Ist dies nicht fürchterlich, schrecklich? Doch wie sollen „gewaltige Mengen an Kohlenstoff“ ausgerechnet über der Antarktis freigesetzt worden sein, die doch nachweislich seit Millionen von Jahren unter einem dicken Eispanzer liegt und nie, wie der südlich Zipfel von Grönland „grün“ und mit Vegetation bedeckt war? Was Wissenschaftler heute einem zumuten, geht schon auf keine Kuhhaut! Aber der Glaube an diese wissenschaftlichen Scharlatane ist in der Politik unerschütterlich, denn ansonsten würde diese Art von Pseudowissenschaft nicht so unendlich fürstlich mit hart erarbeiteten Steuergeldern von den Staaten gefördert. Die Politik weiß, warum sie dies tut, verrät aber ihr Wissen nicht und versündigt sich damit an der Demokratie, die ja transparent sein soll.</p>
<p>Dies ist der eigentliche Skandal. Es ist ein politischer Skandal! Die Politik bedient sich der Klimawissenschaft, um in der Gesellschaft die Neigungsverhältnisse zu ändern, allein zu ihren Gunsten und aus Machtkalkül heraus. Sie hat von Hans Joachim Schellnhuber den „2-Grad-Kipp-Punkt“ übernommen und beim G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 zu einem Weltrettungsziel erhoben. Dieser Kipp-Punkt entspricht einem Schwellenwert von 450ppm CO<sub>2</sub> in der Atmosphäre. Diesen Wert hatten wir bereits 1941 in Gießen mit 444 ppm an der Agrarmeteorologischen Forschungsstelle fast erreicht. Es wäre ein Grund gewesen, den 2. Weltkrieg mit seinen gigantischen CO<sub>2</sub>-Emissionen sofort zu beenden.</p>
<p>Es wird Zeit, dass wir wieder zur Realität zurückkehren, zum Wetter, und nicht unsere geistigen wie materiellen Energien vergeuden, um einen Effekt, den „Treibhauseffekt“, nachzuweisen, der nur ein Hirngespinst ist. Wenn die Klimaexperten schon so schlau sind, warum nehmen sie den Wetterfröschen das Heft aus der Hand und sorgen mit ihren schlauen Computern für bessere Wettervorhersagen?</p>
<p>Oppenheim, Ostermontag, den 9. April 2012             Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe</p>

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		<title>Entern die „Piraten“ den feudalen etablierten Klima-Luxusdampfer?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 11:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es herrscht Aufruhr bei den etablierten Parteien von links bis rechts, spätestens seit den Landtagswahlen im Saarland, wo die „Piraten“ auf Anhieb die 5-Prozent-Hürde nahmen und in den Landtag einzogen. In Schleswig-Holstein wie Nordrhein-Westfalen wird ihnen das bei dem günstigen Meinungs- und Stimmungsklima wohl auch spielend gelingen. Doch ob sich damit auch generell das gesellschaftliche ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es herrscht Aufruhr bei den etablierten Parteien von links bis rechts, spätestens seit den Landtagswahlen im Saarland, wo die „Piraten“ auf Anhieb die 5-Prozent-Hürde nahmen und in den Landtag einzogen. In Schleswig-Holstein wie Nordrhein-Westfalen wird ihnen das bei dem günstigen Meinungs- und Stimmungsklima wohl auch spielend gelingen. Doch ob sich damit auch generell das gesellschaftliche wie politische Klima ändert, das darf arg bezweifelt werden.</p>
<p><span id="more-288"></span></p>
<p>Doch wer sind die Piraten, die überall wie Pilze aus dem Boden schießen und mit etwa Zehn Prozent der Stimmen bei den nächsten Bundestagswahlen nach Meinungsumfragen rechnen können? Sie werden gerne als „Kinder des Zeitgeistes“, als „wilder Haufen Nonkonformisten“ als „Kämpfer für die digitale Freiheit“ beschrieben. Sind sie die späte Verwirklichung des Ideals des US-Präsidenten Abraham Lincoln (1809-1865), der die Devise vertrat: „Vom Volk, durch das Volk und für das Volk.“ Wenn das so leicht wäre, eine weniger anstrengende und kompliziertere Demokratie und zugleich eine menschlichere und transparentere Politik, sie wäre wohl längst verwirklicht. Es liegt einzig an uns Menschen, die wir die verschiedensten und nicht unter einen Hut zu bringenden Interesse und Wünsche haben. Verkörpern die Piraten das, was Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) den „volonté générale“, den „Gemeinwillen“, bezeichnete? Das sicher nicht!</p>
<p>Wo liegt ihre Faszination, worin ihre Kraft? Wollen sie verhindern, was George Orwell (1903-1950) in seinem 1949 erschienenen Buch „1984“ beschrieb, die Dämmerung eines totalitären Präventions- und Überwachungsstaates, bei dem den Individuen jegliche Freiheiten genommen werden, durch repressive soziale Kontrollen? Ein „Ministerium für Wahrheit“ überwacht die Gedankenkontrolle, verfolgt bereits Gedankenverbrechen! Kommt daher die Forderung nach egalitärer Nutzerfreiheit, nach digitaler Freiheit im Netz? Sie werden es schwer haben, die Piraten. Renate Künast, Fraktionschefin der Grünen, meinte: „Auch Piraten kann man resozialisieren.“ Nun, asoziale Elemente sind die Piraten sicher nicht, Frau Künast, wenn sie auch einer gewissen Kontrolle entglitten scheinen!</p>
<p>Claudia Henzler erinnerte in einem Artikel „Politik als Spiel“ in der Süddeutschen Zeitung vom 4. April 2012 an den Science-Fiction-Film von 2009 „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ des Regisseurs James Cameron, an das Online-Computerspiel „Second Life“. Die Piraten hätten eine Art Neuauflage des Spiels erfunden, aber „das Spiel blendet die Komplexität der Welt einfach aus, in Pirates‘ Life lassen sich Probleme ganz leicht lösen.“ Jeder Spieler sei aufgeklärt, friedlich und konstruktiv und darf deshalb machen, was er will. Doch: „In einer virtuellen Realität ist das möglich, man kann die Rahmenbedingungen entsprechend programmieren.“ Da gibt es die fiktive Gleichheit der Teilnehmer. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, da kann man mit einem virtuellen Hammer keinen Nagel in die Wand schlagen. Die Welt ist nicht spielend berechenbar, wie die Trefferquote bei den täglichen Wettervorhersagen deutlich beweist.</p>
<p>Die Piraten mögen zwar im Moment die Gefühle bewegen, doch wer sich nur noch im Netz bewegt und aus dem Netz seine Weisheiten zieht, der hat im Grunde schon verloren. Man kann das Prinzip „Google“ oder „Wikipedia“ weder auf das Leben noch auf die Politik übertragen. Wer nach der Devise lebt, man muss nicht alles wissen, sondern nur wissen, wo etwas steht und wen man fragt, der ist hoffnungslos verloren, mag er sich auch allwissend fühlen. Wer nichts authentisch weiß, muss alles glauben. Die Piraten schweben in einer Wolke eines trügerischen Idealismus. Die Landung auf dem Boden der Realitäten wird hart sein, und schmerzhaft. So salopp und „cool“ auch ihre Umgangssprache sein mag, im Netz herrscht schon längst Gedankenkontrolle und Zensur, wird das „Neusprech“ intensiv praktiziert. Der berechtigte Aufschrei der Piraten kommt zu spät, das Netz lenkt und manipuliert sie, führt sie am unsichtbaren Faden.</p>
<p>Im Netz haben längst, ich erwähne als Beispiel die Klimapolitik, hat längst eine nahezu perfekte Vernetzung stattgefunden. Da wachen die Klimaexperten spätestens seit 1986 darüber, dass ihnen keiner mehr die Hoheit über die „Klimakatastrophe“ entreißt. Die permanente Angst davor ist ihr Kapital, das ihnen politischen Einfluss garantiert. Da werden permanent Szenarien von Angst und Hoffnung wie Hollywoodfilme nach Drehbuch produziert. Da wird der Klimawandel als Weltuntergang inszeniert, da wird von Kevin Parker, Chef des Assetmanagements der Deutschen Bank, der Klimawandel als größter Investmenttrend aller Zeiten beschrieben: „Zehn Billionen wird die Umwandlung zu einer klimafreundlichen Weltwirtschaft kosten.“ Während das Wetter auf der Erde macht, was es will, hat der Mensch das vergangene Wetter zu „Klima“ verdichtet und spielt im Computer mit ihm. Im Gegensatz zum Wetter ist das tote Klima gehorsam und macht, was die Klimaexperten wollen. Und diese sind international vernetzt, lange bevor Piraten das Netz entdeckten. Die Piraten sind in ein System weitgehender Gedankenkontrolle hinein geboren. Sie sind unbewusst Gefangene des Netzes.</p>
<p>Wer sich nur im Netz bewegt und „twittert“, verhält sich wie eine Mücke, die zwar zittert, aber im Netz gefangen bleibt. Sie kann ihm nicht entrinnen. Auch Menschen, die sich ganz dem Netz anvertrauen, es als Wahrheitsinstanz akzeptieren und dessen Angebote ungeprüft übernehmen, mögen zwar untereinander lustig kommunizieren, sie bleiben aber vorgestanzten Meinungen verhaftet. Die Piraten fühlen sich als Gutmenschen, als Weltverbesserer, die wie der Google-Chef Larry Page daran glauben, „dass es möglich ist, Geld zu machen, ohne böse zu sein“. Unter dem Vorwand, bloß das Wissen der Welt zu ordnen und allgemein zugänglich zu machen, werden die Nutzer nicht nur zu transparenten, sondern ausspionierten, ferngesteuerten, gleichgerichteten Konsumenten. Auch das Netzwissen muss überprüft werden, um Information und Desinformation streng zu trennen. Nur der kann das Netz sinnvoll nutzen, der zuerst hart investiert, in seinen eigenen Verstand.</p>
<p>Beispielsweise hat sich bei den Piraten noch kein Proteststurm dagegen erhoben, dass Klimaexperten die Erde in einen Glaskasten gesperrt und sie daraufhin zu einem Treibhaus deklariert haben. Schlimmer, sie haben die Erde zu einem „geschlossenen Ökosystem“ gemacht, obgleich jeder weiß, dass die Erde ein offenes System und nur als offenes System lebensfähig ist. Alles Leben auf der Erde ist auf die Zufuhr von Sonnenenergie angewiesen, auf den Befehl „Es werde Licht!“. Nur die hochenergetische Solarenergie bringt Licht und Wärme, damit Pflanzen wachsen können. Auch Mensch und Tier leben von der Energie der Sonne, die über die CO<sub>2</sub>-Assimilation in den Pflanzen gespeichert wurde. Die Erde hat zur Sonne ein stets offenes Strahlungsfenster, das von etwa 0,4 bis zu 3 Mikrometer reicht. Einen Raum, in dem Durchzug herrscht, kann man kaum als geschlossen ansehen.</p>
<p>Und wenn in das Erdsystem ständig gigantische Mengen von Energie einströmen, dann muss auch ein Abfluss vorhanden sein, damit es zu keinem Hitze- oder Wärmetod kommt. Die überschüssige das Leben durch Wärmestau gefährdende Energie wird von der Erde als Abwärme in das Weltall entsorgt, das nach Albert Einstein (1879-1955) im Gegensatz zur menschlichen Dummheit nicht unendlich sein soll. Die Abwärme entweicht unsichtbar durch das offene Infrarot-Fenster zwischen 7 und 13 Mikrometer, so die Bundestags-Enquete-Kommission Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre in ihrem Bericht vom 2. November 1988. Alle Wärmestrahlung der Erde zwischen -50 und +100°C geht mit Lichtgeschwindigkeit ohne absorbiert zu werden ins Weltall. Dieses von Natur offene Strahlungsfenster ermöglicht die Fernerkundung der Erde aus dem Weltraum. Nur deswegen ist es möglich, mittels Wetter- oder Spionagesatelliten mit entsprechenden Wärmebildkameras über die Körperstrahlung die Temperaturen von Objekten zu messen, seien es Autos, Gebäude, Menschen, Radaranlagen, Raketenstellungen oder Panzer. Nichts bleibt dem Infrarot-Auge verborgen.</p>
<p>Würden die Piraten das Stichwort „Treibhauseffekt“ eingeben und <a href="http://www.kernfragen.de">www.kernfragen.de</a> anklicken, dann würden sie folgendes als Basisinformation lesen: „Als Ursache für den Klimawandel wird der sogenannte Treibhauseffekt angesehen. Mit dem Begriff Treibhauseffekt wird die Erwärmung eines Planeten durch Treibhausgase und Wasserdampf in der Atmosphäre umschrieben. Der Begriff kommt aus dem Gartenbau: Ein Gewächshaus, das nur aus Glasscheiben besteht und dessen Innenraum bei Sonnenstrahlung stark erwärmt wird, nennt man Treibhaus. Durch diese Wärme können Pflanzen vorzeitig austreiben, blühen und fruchten. Wissenschaftlich betrachtet steht der „atmosphärische“ Treibhauseffekt für einen Wärmestau auf der von der Sonne angestrahlten Erde.“ Hier werden unstatthafte Vergleiche angestellt, wird in hohem Maße Volksverdummung betrieben. Welch ein Unsinn wird da unter dem Deckmantel der Wissenschaft im Netz angeboten. Wo ist der Pirat, der feststellt, dass erst die Existenz der Atmosphäre den „Wärmestau“ verhindert, durch thermischen Auftrieb, durch Konvektion?</p>
<p>Diese Tatsachen sind schulisches Physik-Allgemeinwissen, doch den Piraten bleiben diese offensichtlich verborgen, weil sie sich gläubig ganz auf das Netz verlassen. Doch im Netz dominieren die Treibhaus-Fanatiker und unterdrücken massiv gegenteilige Meinungen. Sie sind dabei nicht zimperlich und bedienen sich aller Mittel der Demagogie, der üblen Nachrede, der Ehrabschneidung wie des „Mobbing“. Ihre Intoleranz ist grenzenlos, ein Diskurs mit Austausch fachlicher Argumente unmöglich. Dabei ist seit 2000 der Geist aus der Flasche durch das mutige Bekenntnis des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft Hubert Markl: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens“. Wissenschaftler sind keine Götter, sondern gemeine Menschen! Im Netz haben die Mächtigen das Sagen und die Piraten können sich nur in dem Rahmen frei bewegen, der vorher abgesteckt worden ist. Ihr Anspruch, die Gesellschaft zu verbessern, ist ein Wunsch, der an der Realität scheitert. Die Hirten haben ihre Herden fest im Netz! Und die Maschen werden immer enger.</p>
<p>Die Grünen habe die Piraten-Gefahr erkannt. Sie beanspruchten bisher das alleinige Gutmenschenmonopol. Offensichtlich haben sie zu spät gemerkt, dass sich außerhalb ihrer ideologischen Fangnetze Subkulturen entwickelt haben, die nun zu einer ernsthaften Konkurrenz heranwachsen können. Auch in den anderen etablierten Parteien ist das Unmut-Potential so groß, dass die Piraten zunächst von allen Seiten regen Wählerzuspruch erhalten. Das ist ja auch der ursprüngliche Sinn der Piraterie wie der Straßenräuberei, sich ohne Arbeit und großen Aufwand den Besitz fremdes Eigentum anzueignen. Dies gelingt am besten zu Zeiten, wo die „Politikerkaste“ insgesamt, mag sie es auch noch so abstreiten und leugnen, nach dem Kirchenvater Augustinus (354-430) eine „Räuberbande“ bildet, die es auf die schützende Wolle ihrer Schafe abgesehen haben, um dann den schutzlos frierenden Schafen Plastiksäcke umzuhängen.</p>
<p>Dass die Piraten hieran etwas ändern werden, ist beim besten Willen nicht zu erkennen. Seit Jahren verfolgen sie, wie das für alles Leben notwendige Kohlenstoffdioxid-Molekül CO<sub>2</sub> zum „Klimagas, Treibhausgas, Klimakiller oder Umweltgift“ abgestempelt, bekämpft  wird. Die Piraten können nicht aufbegehren und protestieren, weil sie ihre Weisheit aus dem Netz haben, sie die Lügen nicht als Lügen erkennen. Darin sind alle Meinungsgegner derart diskreditiert, so dass man sich mit ihnen tunlichst nicht am Tage blicken lässt. Es ist das Netz, das solch einen Betrug nicht verhindert, sondern eher begünstigt, weil das Netz das gedankenlose Abschreiben fördert und belohnt. Wer abschreibt, nicht zitiert und erwischt wird, über dem sinkt das Fallbeil der Pharisäer. Der wer Unsinn blind abschreibt, ihn zitiert und im Netz verbreitet, der ist des Lobes des politisch mächtigen Zeitgeistes sicher. Bedenke: Die Spinnen, die das Netz gesponnen haben, sind schlauer als die in ihnen gefangenen Fliegen!</p>
<p>Die Piraten bringen zwar buntes Leben und mehr Vielfalt in das Spektrum der politischen Parteien, aber leider haben sie (noch) nicht die Reife und das Format, auch ob ihres allzu egoistischen und engstirnigen Freiheitsbegriffes, um das Ruder rumzureißen und den Kurs zu steuern, der das allgemeine Wohl befördert und nicht die Partikularinteressen einzelner gesellschaftlicher Gruppen. Auch die Piraten sind Produkte der Zeit. Sie wollen auf den Zug der Zeit aufspringen, aber ob sie ihn wirklich steuern können, das ist die große Frage. Diese müssten sich vor allem die bestehenden Parteien stellen, denn Neues wächst dann am Rande, wenn der Innenbereich geistig ausgedorrt ist.</p>
<p>Solange die Fiktion von der Erde als Treibhaus im Netz dominiert, die Erde bildhaft in einer Glaskugel steckt, ist ein fruchtbringender „geistiger Regen“ nicht zu erwarten. Energie, Wasser und CO2 sind die Grundsubstanzen, aus denen per Photosynthese pflanzliches Leben erwächst. Richtig bei obiger Definition des „Treibhauseffektes“ ist, dass ein Gewächshaus innen durch Sonneneinstrahlung erwärmt wird. Falsch ist dagegen die Aussage, dass die „Erwärmung eines Planeten“ nicht durch die Sonne, sondern durch „Treibhausgase“ erfolgt. Diese Gedankenlosigkeit beim Lesen von Texten müssen wir teuer bezahlen!</p>
<p>Normalerweise sollte man ja nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt, doch in der jetzigen Situation ist es zwingend notwendig. Steine als geistige Wurfgeschosse findet man in meinem Buch „Propheten im Kampf um den Klimathron – Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“ (ISBN 978-3-00-035070-2). Es ist auch im Netz über Amazon zu beziehen!</p>
<p>Oppenheim, Ostern den 8. April 2012                          Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe</p>

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		<title>Klimapolitik – der lange Marsch in die Unfreiheit</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 10:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Joachim Gauck hat „Deutschland“ einen Bundespräsidenten bekommen, der auf seine Fahne das Wort FREIHEIT geschrieben hat. Dies obgleich im Grundgesetz die international gültigen Freiheits- und Menschenrechte nicht nur festgeschrieben, sondern garantiert und unter staatlichen Schutz gestellt sind. Doch in der Praxis des politischen Alltags wird von diesem Idealbild nur zu häufig abgewichen. Da wird, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Joachim Gauck hat „Deutschland“ einen Bundespräsidenten bekommen, der auf seine Fahne das Wort FREIHEIT geschrieben hat. Dies obgleich im Grundgesetz die international gültigen Freiheits- und Menschenrechte nicht nur festgeschrieben, sondern garantiert und unter staatlichen Schutz gestellt sind. Doch in der Praxis des politischen Alltags wird von diesem Idealbild nur zu häufig abgewichen. Da wird, die Parteien machen es unrühmlich vor, die „Freiheit des Andersdenkenden“ missachtet, wird nicht die harte geistige Auseinandersetzung gesucht. Da wird der Gegner niedergemacht, grundlos diffamiert und verunglimpft. Eine „Kultur der Freiheit“ stünde der Demokratie wahrlich gut zu Gesichte!</p>
<p><span id="more-285"></span></p>
<p>Wer auf die Akzeptanz der „Gedanken- und Meinungsfreiheit“ baut, nach dem Aufklärungsphilosophen Immanuel Kant (1724-1894) den Mut hat, seinen „eigenen Verstand“ zu benutzen, der stößt bald an die Grenzen der persönlichen Freiheit. Äußert er seine Meinung gar in der Öffentlichkeit, so gerät er rasch in das Visier der „Hüter der reinen Lehre“, die jedwede Mehrheitsmeinung zum Dogma erheben und gegen renitente Andersdenkende gnadenlos rigoros verteidigen. Im gesellschaftspolitisch-medialen Alltag stößt die Garantie der „Gedanken- undMeinungsfreiheit“ rasch an ihre Grenzen. Da sind freiheitliche Denker ohne Schutz dem eisigen Hauch des „Zeitgeistes“ ausgeliefert. Da wird nicht diskutiert, nicht um die Wahrheit gerungen, da wird diffamiert nach allen Regeln der Kunst. Da wird man öffentlich an den Pranger gestellt und die Masse applaudiert wie vormals bei Hinrichtungen mit dem Fallbeil.</p>
<p>Der Mensch hat sich seit Jahrtausenden in seinen Grundstrukturen nicht verändert. Auch die Aufklärung hat aus dem Menschen kein rationales, von Vernunft gesteuertes Wesen gemacht. Dies weil sofort der Aufklärung die Romantik und dieser das „Zeitalter der Ideologien“ folgte und damit der selbstherrliche Hang, fiktive Weltbilder zu verabsolutieren und für allein seligmachend zu deklarieren. Vor allem ist der Mensch ein triebgesteuertes „Herdentier“ geblieben, das sich gerne einem „Hirten“ unterordnet, seinem Schutz anvertraut und ihm folgt. Befiehlt der Hirt seiner Herde nach „links“ zu ziehen, wo das angebliche Paradies zu finden ist, und bewegen sich einige Schafe nach „rechts“, dann geraten sie schnell unter die Hufe der Herde, werden zu „schwarzen Schafen“ abgestempelt und zu Fortschrittsfeinden erklärt. Sie haben es fortan nicht leicht. Der Strom hat die Tendenz, alles mit zu reißen, was ihm entgegen steht.</p>
<p>Auch auf dem Sektor der Klimapolitik, wo eine mysteriöse überparteiliche Meinungseinheit herrscht, gibt es „schwarze Schafe“, die dem Zweifel als wissenschaftlicher Maxime und Fortschrittsgarant anhängen. Sie kritisieren nicht die Tatsache, dass das Klima seit Urzeiten einem ständigen, wenn auch bislang vom Menschen ursächlich nicht erklärbaren Klimawandel unterliegt, sie kritisieren die These, dass der Mensch eine globale „Klimakatastrophe“ auslösen könne. Sie kritisieren, dass die Kreatur Mensch die „Globaltemperatur“ und mit ihr das „Globalklima“ lenken, den Klimawandel in jedwede vom Menschen gewünschte Richtung steuern könne. Dies mag im Computer gelingen, aber in der Natur nicht, denn alle Globalwerte sind abstrakte statistische Konstrukte. Aber die Meinungen der Vereinten Nationen wie des überstaatlichen „Weltklimarats“ IPCC entsprechen dem Selbstwertgefühl des modernen Menschen, der sich insofern als „Krone der Schöpfung“ sieht, indem er festen Willens ist, die unvollkommene Schöpfung in seinem Sinne zu verbessern. Der Mensch ist stolz auf seinen alles überragenden Intellekt und meint, sich eine Idealwelt modellieren, berechnen und planen zu können. Er fühlt sich als Konstruktivist, doch seine Wunschwelten entsprechen nicht der Wirklichkeit.</p>
<p>Die auf weltpolitischer Bühne vorherrschende Doktrin ist, dass durch menschliches Handeln eine globale „Klimakatastrophe“ samt „Sintflut“ drohe. Dies gelte es abzuwenden, mit allen erdenklichen Mitteln, auch denen der Freiheitseinschränkung. Die Gefahr sei so weit fortgeschritten, dass man jedem Menschen einen „Fußabdruck“ verpassen müsse. Ob Eskimo oder Pygmäe, jeder Mensch dürfe nach dem G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm nur zwei Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr freisetzen. Nur so könne der Klimakollaps noch abgewendet werden. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen verdoppelte sehr großzügig 2011 bei der Weltklimakonferenz in Durban den „Fußabdruck“ auf vier Tonnen CO<sub>2 </sub>und zeigte damit, dass es sich bei der Klimapolitik offensichtlich um ein hartes politisches Pokerspiel handelt und er zu den Siegern zählen möchte. Mit Johann Wolfgang von Goethe könnte man ausrufen: „Was für ein Schauspiel! Aber, ach, ein Schauspiel nur!“</p>
<p>Solch ein Schauspiel ist der seit einigen Jahren in Hamburg veranstaltete „Extrem-Wetter-Kongress“. Auf diesem präsentierte sich Dr. Peter Höppe, der Leiter der Georisikoforschung der Munich Re (Münchner Rückversicherung). Seine Prognose: „Vier Grad wärmer bis zum Jahrhundertende. Das klingt nicht dramatisch. Doch es genügt, damit Stürme mehr Kraft entwickeln, Hagel, Hochwasser und Hitzewellen zunehmen.“ Höppe weiter: „Das Wetter wird wechselhafter und unberechenbarer.“ Als ob das Wetter nicht schon immer wechselhaft und unberechenbar war. Eine Steigerung von unberechenbar ist unsinnig. Wenn das Wetter „unberechenbarer“ wird, dann muss dies logischerweise um so mehr für das Klima und dessen Vorhersagen gelten, die ohnehin keine sind, sondern nur Abbilder ausgedachter Szenarien sind. Ungewollt unterminiert Höppe das ohnehin nur bei den Klima-Experten vorhandene Zutrauen in die „Klima-Projektionen“! Doch Höppe übertrifft sich noch: „Die Wetterphänomene werden wesentlich häufiger!“ Werden wir also künftig nicht 24 Stunden pro Tag „Wetter“ haben, sondern etwa 28 Stunden? Alle Wetter, Donnerwetter! Zwecks Flankenschutz erneuerte der PIK-Forscher Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe die vor 12 Jahren von dem Klima-Experten Mojib Lativ gemachte Prophezeiung, dass in Deutschland „die Wintersportgebiete zunehmend unter schwindendem Schnee leiden.“ Das haben wir jeden Sommer, was einmal mehr die Realitätsferne der Klimaforscher beweist!</p>
<p>Während in Hamburg fleißig auf allerhöchstem wissenschaftlichen Niveau über Extremwetter spekuliert wurde, setzten sich in dem Zentralanstalt für Meteorologie in Wien zwei Meteorologen, Johann Hiebl und Michael Hofstätter, mit der Frage auseinander: „Wird das Wetter immer verrückter?“. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass das Wetter in Bezug auf die Temperatur in den letzten 140 Jahren nicht „verrückter“ geworden ist, die Temperaturschwankungen nicht zugenommen haben. Auch haben sie keinen Trend zu „immer extremeren Wetterkapriolen“ erkennen können. Selbst Tatsachen hindern die Klima-Experten nicht daran, wie bei einer Gebetsmühle immer wieder vor einer Zunahme von Wetterextremen aller Art zu warnen. Die Medien greifen unkritisch solche Horrormärchen gerne auf, denn sie glauben, dass Sensationsmeldungen dem Verkauf förderlich sind.</p>
<p>Aber auch für die Politik, so hofft sie, ist der Klimaschutz ein einträgliches Geschäft. Hierzu wurde der CO<sub>2</sub>-Emissionszertifikatehandel ins Leben gerufen. Da werden vom Staat zuerst Rechte verschenkt, um später dieses Geschenk wieder einfordern zu können, durch Entzug und notwendigen teuren Nachkauf von Rechten. Jüngstes Beispiel ist die von der Europäischen Union verhängte CO<sub>2</sub>-Abgabe für Fluglinien, die Flughäfen in Europa ansteuern. Die EU will damit gegen die „Erderwärmung“ ankämpfen und hofft nebenbei, ohne Arbeit und Mühe Milliarden abkassieren zu können. Den internationalen Protest gegen diese einseitig verfügte Maßnahme der EU wies die EU-Klima-Kommissarin Connie Hedegaard lapidar mit den Worten ab: „Wir lassen uns nicht erpressen!“ Doch wer hat vollendete Tatsachen geschaffen, wer hat wen erpresst? Was versteht sie unter  „ernsthaftem Klimaschutz“? Glaubt sie, Klima schützen zu können? Sie sollte probeweise versuchen, in Dänemark das Wetter zu schützen. Dann sollte sie versuchen, das dänische dem griechischen Wetter anzupassen, denn sonst würde der „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“ in ihrer Heimat nicht reichen, um den Winter zu überstehen. Dieses Vorhaben würde jeder Mensch spontan als unmöglich einstufen. Doch warum zieht er aus dieser Erkenntnis nicht den Schluss, dass der ganze „Klimaschutz“ unsinnig ist? Wer das Wetter nicht schützen kann, kann erst recht nicht das vergangene Wetter, das statistisch zu „Klima“ verdichtet wurde, schützen.</p>
<p>An diesem Punkt soll der Frage nachgegangen werden: Warum glauben Menschen an den Klimaschutz und lassen sich durch die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ in Angst und Schrecken versetzen? Mit dem Appell an die Vernunft scheint man nicht weiter zu kommen, denn dazu müsste ja zuerst der Verstand eingesetzt werden. Auf diesen ist der Mensch besonders stolz, zumal nur der Verstand ihn vom Tier unterscheidet, ihn zum „homo erectus“ und schließlich zum „homo sapiens“ erhob. Doch ist der Verstand eine Überlebensgarantie? Mitnichten! Weil der Verstand bei ernsten und plötzlichen Gefahren viel zu träge reagiert, hat die Natur vorgebeugt und alle Lebewesen mit Instinkten ausgestattet, die völlig unabhängig vom Verstand und vor allem vor ihm reagieren. Wer an unseren Verstand, wie die Klimaexperten es tun, appelliert, der führt etwas im Schilde, der will uns verführen, der will uns manipulieren. Wäre der Mensch allein von Verstand oder Vernunft gesteuert, dann würde er bei der Behauptung, das „Globalklima“ müsse geschützt werden, in seinen Schulatlas schauen und feststellen, dass es weder dieses noch eine „Globaltemperatur“ gibt. Es gibt eine Vielzahl von Temperaturen und Klimazonen. Nur ob der Wettervielfalt haben wir die Klima-Diversität, haben wir die Bio-Diversität, die biologische Vielfalt von Flora und Fauna auf Erden.</p>
<p>Wir wissen, dass das Gehirn der Sitz aller Verhaltenskriterien ist, die das Wesen Mensch ausmachen. Das Gehirn ist die Zentrale für alle Sinnesempfindungen. In ihm laufen alle Informationen zusammen und werden blitzschnell verarbeitet. Das Gehirn besteht aus zwei Hälften. Die rechte Gehirnhälfte ist der Sitz der Gefühlswelt, der spontanen wie emotionalen Intelligenz. Der Selbsterhaltungstrieb erfordert vor allem Reaktionsschnelligkeit, um rasch Abwehr- und Fluchtreflexe auslösen zu können. Die linke Gehirnhälfte verarbeitet, wenn das Überleben gesichert ist, die Informationen weiter. Es ist der Sitz der eigentlichen Verstandestätigkeit. Hier wird gelernt, gepaukt, werden logische Verknüpfungen hergestellt, werden Beobachtungen koordiniert, Experimente ausgedacht, wissenschaftliche Thesen und Theorien aufgestellt.</p>
<p>Um sich als gefährdeten und schutzbedürftiges Wesen in seiner Umgebung behaupten und überleben zu können, ist der Mensch mit fünf Sinnesorganen ausgestattet &#8211; mit Haut, Auge, Ohr, Nase und Mund. Mit ihnen kann er tasten, sehen, hören, riechen, schmecken. Von Geburt an sammelt und speichert der Mensch Bilder, denen er später Worte und Begriffe zuordnet. Beim Prozess des Aufrechtstehens und des Gehenlernens merkt das Kind, dass der die Neigung kontrollierende Gleichgewichtssinn eine elementare Rolle spielt. Wird ein bestimmter Neigungsgrad überschritten, dann fällt das Kind auf die Nase. Die richtige Neigung, das richtige Klima gehören zu einer Grunderfahrung eines jeden Menschen. Beide Begriffe sind identisch! Hört ein Mensch die Botschaft von der drohenden „Klimakatastrophe“, so wird in der rechten Gehirnhälfte spontan Großalarm ausgelöst, ohne die linke Hälfte zu aktivieren und die Warnung vom Verstand her zu überprüfen. Angst und Furcht sind wie die Suche nach Schutz die Primärreaktionen.</p>
<p>Die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ wird nicht logisch geprüft, sie löst direkt im Kleinhirn Großalarm aus, auch deswegen, weil das Kleinhirn den „Gleichgewichtssinn“ steuert, der bei der Aufzählung der Sinne meist vernachlässigt wird. Er sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen und als Menschen leben können. Der plötzliche Verlust des Gleichgewichts bedeutet Verlust unserer Haltung wie der Orientierung im Raum. Wenn also das Wort „Klimakatastrophe“ mit das Gemüt stimulierenden Bildern in unser Ohr dringt, gibt das Kleinhirn sofort Alarm, der blitzschnell über den Thalamus an die Großhirnrinde weitergeleitet wird. Die rechte Gehirnhälfte verarbeitet das Signal, identifiziert die Gefahr als Neigungsverlust, reagiert mit Angst und ruft nach Schutz. Das Schutzversprechen wird natürlich mit der Warnung gleich mitgeliefert, als Angebot des „Klimaschutzes“. Die gröbste Gefahr scheint gebannt, das Leben kann wie gewohnt weitergehen.</p>
<p>Die Wissenschaftler, die sich die Klimakatastrophe ausgedacht haben und die Politiker, die sich zu Klimaschützern aufgeschwungen haben, müssen nun alle Energie aufwenden, um die Gefahr stets aufrecht und im Unterbewusstsein präsent zu halten. Dazu gehört eine immerwährende Propaganda, die zu einem neuen Wirtschaftszweig geführt hat, der Angstindustrie. Die Computer müssen auf Hochtouren laufen, um stets neue Gefahren zu konstruieren. Es darf keine Gewöhnung, keine Langeweile aufkommen. Man muss die Dominanz des Unterbewusstseins über das Bewusstsein sicherstellen. Die Manipulation wie die Neigung zum Herdentrieb tragen weiter dazu bei, dass solch eine raffiniert ausgeklügelte Irrlehre durch ständige Wiederholung zur „wahren Lehre“ wird. Es ist dann bei diesem Meinungsklima ein Leichtes, Kritiker als irre und wirre Außenseiter abzustempeln, zu isolieren und zu diskreditieren. Dieses infame Psychospiel wird seit 30 Jahren gespielt und hält die „Masse“ erfolgreich im Banne. Sie hat auch die Schuld an dem „Klimasterben“ stillschweigend hingenommen und zahlt, wenn auch manchmal etwas murrend, als Buße und gerechte Strafe für die „Klimasünden“ die horrenden Ökosteuern. Sie akzeptiert die unverschämte und asoziale Subventionierung des Wind- und Solarstroms und glaubt an eine konstante Stromversorgung aus extrem volatilen Quellen. Der Mensch kann nicht die Stärke des Windes regulieren und seinen Wünschen anpassen. Und die langen Winternächte kann er auch nicht aufheben.</p>
<p>Doch diese späten Verstandesreaktionen können die Urangst vor der „Klimakatastrophe“ nicht aus der Welt schaffen, aus unserem Kleinhirn verdrängen. Klimaexperten wie Klimapolitiker haben aufmerksam die Schriften des Verhaltensforschers Iwan Pawlow (1849-1936) wie des Psychoanalytikers Sigmund Freud (1856-1939) studiert. Wir sind von Natur Triebwesen und bleiben Gefangene unserer Instinkte, denn nur diese sichern das Überleben bei spontanen Gefahren, seien sie auch nur eingeredet und irgendwann eingebildet. Wir merken nicht, dass das ewige Gerede von der Klimakatastrophe zu einer Gerechtigkeits- und schließlich zu einer Freiheitskatastrophe führen kann, zu einer globalen Diktatur, der das demokratische Selbstbestimmungsrecht der Völker geopfert wird, ebenso wie die individuellen Menschenrechte. Vielleicht ist das auch so gewollt, denn hinter dem Vorhaben „Klimaschutz“ verbirgt sich das Projekt einer radikalen Umgestaltung der Gesellschaft, der „Großen Transformation“, die mit quasireligiösem Eifer verfolgt wird. Die permanent vorangetriebene Globalisierung steuert unter dem Vorwand, endlich „globale Klimagerechtigkeit“ (Angela Merkel) schaffen zu müssen, auf zentrale globale Herrschaftsstrukturen zu. Wer die globale Ökodiktatur nicht will, muss handeln und gegensteuern! Ob der Bundespräsident sich dieser Aufgabe der Bewahrung der FREIHEIT annimmt?</p>
<p>Wer tiefer in das Klima-Manipulationsgeschäft einsteigen möchte, der lese mein Buch „Propheten im Kampf um den Klimathron – Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“. Bei Amazon oder im Buchhandel unter ISBN 978-3-00-035070-2, Preis 24,80€, 590 Seiten.</p>
<p>Dr. phil. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe</p>
<p>Oppenheim, den 25. März 2012</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span></p>

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		<title>Klimapolitik – der lange Marsch in die Unfreiheit</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 11:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p><strong><span id="more-283"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Wer auf die Akzeptanz der „Gedanken- und Meinungsfreiheit“ baut, nach dem Aufklärungsphilosophen Immanuel Kant (1724-1894) den Mut hat, seinen „eigenen Verstand“ zu benutzen, der stößt bald an die Grenzen der persönlichen Freiheit. Äußert er seine Meinung gar in der Öffentlichkeit, so gerät er rasch in das Visier der „Hüter der reinen Lehre“, die jedwede Mehrheitsmeinung zum Dogma erheben und gegen renitente Andersdenkende gnadenlos rigoros verteidigen. Im gesellschaftspolitisch-medialen Alltag stößt die Garantie der „Gedanken- undMeinungsfreiheit“ rasch an ihre Grenzen. Da sind freiheitliche Denker ohne Schutz dem eisigen Hauch des „Zeitgeistes“ ausgeliefert. Da wird nicht diskutiert, nicht um die Wahrheit gerungen, da wird diffamiert nach allen Regeln der Kunst. Da wird man öffentlich an den Pranger gestellt und die Masse applaudiert wie vormals bei Hinrichtungen mit dem Fallbeil.</strong></p>
<p><strong>Der Mensch hat sich seit Jahrtausenden in seinen Grundstrukturen nicht verändert. Auch die Aufklärung hat aus dem Menschen kein rationales, von Vernunft gesteuertes Wesen gemacht. Dies weil sofort der Aufklärung die Romantik und dieser das „Zeitalter der Ideologien“ folgte und damit der selbstherrliche Hang, fiktive Weltbilder zu verabsolutieren und für allein seligmachend zu deklarieren. Vor allem ist der Mensch ein triebgesteuertes „Herdentier“ geblieben, das sich gerne einem „Hirten“ unterordnet, seinem Schutz anvertraut und ihm folgt. Befiehlt der Hirt seiner Herde nach „links“ zu ziehen, wo das angebliche Paradies zu finden ist, und bewegen sich einige Schafe nach „rechts“, dann geraten sie schnell unter die Hufe der Herde, werden zu „schwarzen Schafen“ abgestempelt und zu Fortschrittsfeinden erklärt. Sie haben es fortan nicht leicht. Der Strom hat die Tendenz, alles mit zu reißen, was ihm entgegen steht.</strong></p>
<p><strong>Auch auf dem Sektor der Klimapolitik, wo eine mysteriöse überparteiliche Meinungseinheit herrscht, gibt es „schwarze Schafe“, die dem Zweifel als wissenschaftlicher Maxime und Fortschrittsgarant anhängen. Sie kritisieren nicht die Tatsache, dass das Klima seit Urzeiten einem ständigen, wenn auch bislang vom Menschen ursächlich nicht erklärbaren Klimawandel unterliegt, sie kritisieren die These, dass der Mensch eine globale „Klimakatastrophe“ auslösen könne. Sie kritisieren, dass die Kreatur Mensch die „Globaltemperatur“ und mit ihr das „Globalklima“ lenken, den Klimawandel in jedwede vom Menschen gewünschte Richtung steuern könne. Dies mag im Computer gelingen, aber in der Natur nicht, denn alle Globalwerte sind abstrakte statistische Konstrukte. Aber die Meinungen der Vereinten Nationen wie des überstaatlichen „Weltklimarats“ IPCC entsprechen dem Selbstwertgefühl des modernen Menschen, der sich insofern als „Krone der Schöpfung“ sieht, indem er festen Willens ist, die unvollkommene Schöpfung in seinem Sinne zu verbessern. Der Mensch ist stolz auf seinen alles überragenden Intellekt und meint, sich eine Idealwelt modellieren, berechnen und planen zu können. Er fühlt sich als Konstruktivist, doch seine Wunschwelten entsprechen nicht der Wirklichkeit. </strong></p>
<p><strong>Die auf weltpolitischer Bühne vorherrschende Doktrin ist, dass durch menschliches Handeln eine globale „Klimakatastrophe“ samt „Sintflut“ drohe. Dies gelte es abzuwenden, mit allen erdenklichen Mitteln, auch denen der Freiheitseinschränkung. Die Gefahr sei so weit fortgeschritten, dass man jedem Menschen einen „Fußabdruck“ verpassen müsse. Ob Eskimo oder Pygmäe, jeder Mensch dürfe nach dem G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm nur zwei Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr freisetzen. Nur so könne der Klimakollaps noch abgewendet werden. Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen verdoppelte sehr großzügig 2011 bei der Weltklimakonferenz in Durban den „Fußabdruck“ auf vier Tonnen CO<sub>2 </sub>und zeigte damit, dass es sich bei der Klimapolitik offensichtlich um ein hartes politisches Pokerspiel handelt und er zu den Siegern zählen möchte. Mit Johann Wolfgang von Goethe könnte man ausrufen: „Was für ein Schauspiel! Aber, ach, ein Schauspiel nur!“</strong></p>
<p><strong>Solch ein Schauspiel ist der seit einigen Jahren in Hamburg veranstaltete „Extrem-Wetter-Kongress“. Auf diesem präsentierte sich Dr. Peter Höppe, der Leiter der Georisikoforschung der Munich Re (Münchner Rückversicherung). Seine Prognose: „Vier Grad wärmer bis zum Jahrhundertende. Das klingt nicht dramatisch. Doch es genügt, damit Stürme mehr Kraft entwickeln, Hagel, Hochwasser und Hitzewellen zunehmen.“ Höppe weiter: „Das Wetter wird wechselhafter und unberechenbarer.“ Als ob das Wetter nicht schon immer wechselhaft und unberechenbar war. Eine Steigerung von unberechenbar ist unsinnig. Wenn das Wetter „unberechenbarer“ wird, dann muss dies logischerweise um so mehr für das Klima und dessen Vorhersagen gelten, die ohnehin keine sind, sondern nur Abbilder ausgedachter Szenarien sind. Ungewollt unterminiert Höppe das ohnehin nur bei den Klima-Experten vorhandene Zutrauen in die „Klima-Projektionen“! Doch Höppe übertrifft sich noch: „Die Wetterphänomene werden wesentlich häufiger!“ Werden wir also künftig nicht 24 Stunden pro Tag „Wetter“ haben, sondern etwa 28 Stunden? Alle Wetter, Donnerwetter! Zwecks Flankenschutz erneuerte der PIK-Forscher Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe die vor 12 Jahren von dem Klima-Experten Mojib Lativ gemachte Prophezeiung, dass in Deutschland „die Wintersportgebiete zunehmend unter schwindendem Schnee leiden.“ Das haben wir jeden Sommer, was einmal mehr die Realitätsferne der Klimaforscher beweist!</strong></p>
<p><strong>Während in Hamburg fleißig auf allerhöchstem wissenschaftlichen Niveau über Extremwetter spekuliert wurde, setzten sich in dem Zentralanstalt für Meteorologie in Wien zwei Meteorologen, Johann Hiebl und Michael Hofstätter, mit der Frage auseinander: „Wird das Wetter immer verrückter?“. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass das Wetter in Bezug auf die Temperatur in den letzten 140 Jahren nicht „verrückter“ geworden ist, die Temperaturschwankungen nicht zugenommen haben. Auch haben sie keinen Trend zu „immer extremeren Wetterkapriolen“ erkennen können. Selbst Tatsachen hindern die Klima-Experten nicht daran, wie bei einer Gebetsmühle immer wieder vor einer Zunahme von Wetterextremen aller Art zu warnen. Die Medien greifen unkritisch solche Horrormärchen gerne auf, denn sie glauben, dass Sensationsmeldungen dem Verkauf förderlich sind.</strong></p>
<p><strong>Aber auch für die Politik, so hofft sie, ist der Klimaschutz ein einträgliches Geschäft. Hierzu wurde der CO<sub>2</sub>-Emissionszertifikatehandel ins Leben gerufen. Da werden vom Staat zuerst Rechte verschenkt, um später dieses Geschenk wieder einfordern zu können, durch Entzug und notwendigen teuren Nachkauf von Rechten. Jüngstes Beispiel ist die von der Europäischen Union verhängte CO<sub>2</sub>-Abgabe für Fluglinien, die Flughäfen in Europa ansteuern. Die EU will damit gegen die „Erderwärmung“ ankämpfen und hofft nebenbei, ohne Arbeit und Mühe Milliarden abkassieren zu können. Den internationalen Protest gegen diese einseitig verfügte Maßnahme der EU wies die EU-Klima-Kommissarin Connie Hedegaard lapidar mit den Worten ab: „Wir lassen uns nicht erpressen!“ Doch wer hat vollendete Tatsachen geschaffen, wer hat wen erpresst? Was versteht sie unter  „ernsthaftem Klimaschutz“? Glaubt sie, Klima schützen zu können? Sie sollte probeweise versuchen, in Dänemark das Wetter zu schützen. Dann sollte sie versuchen, das dänische dem griechischen Wetter anzupassen, denn sonst würde der „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“ in ihrer Heimat nicht reichen, um den Winter zu überstehen. Dieses Vorhaben würde jeder Mensch spontan als unmöglich einstufen. Doch warum zieht er aus dieser Erkenntnis nicht den Schluss, dass der ganze „Klimaschutz“ unsinnig ist? Wer das Wetter nicht schützen kann, kann erst recht nicht das vergangene Wetter, das statistisch zu „Klima“ verdichtet wurde, schützen. </strong></p>
<p><strong>An diesem Punkt soll der Frage nachgegangen werden: Warum glauben Menschen an den Klimaschutz und lassen sich durch die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ in Angst und Schrecken versetzen? Mit dem Appell an die Vernunft scheint man nicht weiter zu kommen, denn dazu müsste ja zuerst der Verstand eingesetzt werden. Auf diesen ist der Mensch besonders stolz, zumal nur der Verstand ihn vom Tier unterscheidet, ihn zum „homo erectus“ und schließlich zum „homo sapiens“ erhob. Doch ist der Verstand eine Überlebensgarantie? Mitnichten! Weil der Verstand bei ernsten und plötzlichen Gefahren viel zu träge reagiert, hat die Natur vorgebeugt und alle Lebewesen mit Instinkten ausgestattet, die völlig unabhängig vom Verstand und vor allem vor ihm reagieren. Wer an unseren Verstand, wie die Klimaexperten es tun, appelliert, der führt etwas im Schilde, der will uns verführen, der will uns manipulieren. Wäre der Mensch allein von Verstand oder Vernunft gesteuert, dann würde er bei der Behauptung, das „Globalklima“ müsse geschützt werden, in seinen Schulatlas schauen und feststellen, dass es weder dieses noch eine „Globaltemperatur“ gibt. Es gibt eine Vielzahl von Temperaturen und Klimazonen. Nur ob der Wettervielfalt haben wir die Klima-Diversität, haben wir die Bio-Diversität, die biologische Vielfalt von Flora und Fauna auf Erden.</strong></p>
<p><strong>Wir wissen, dass das Gehirn der Sitz aller Verhaltenskriterien ist, die das Wesen Mensch ausmachen. Das Gehirn ist die Zentrale für alle Sinnesempfindungen. In ihm laufen alle Informationen zusammen und werden blitzschnell verarbeitet. Das Gehirn besteht aus zwei Hälften. Die rechte Gehirnhälfte ist der Sitz der Gefühlswelt, der spontanen wie emotionalen Intelligenz. Der Selbsterhaltungstrieb erfordert vor allem Reaktionsschnelligkeit, um rasch Abwehr- und Fluchtreflexe auslösen zu können. Die linke Gehirnhälfte verarbeitet, wenn das Überleben gesichert ist, die Informationen weiter. Es ist der Sitz der eigentlichen Verstandestätigkeit. Hier wird gelernt, gepaukt, werden logische Verknüpfungen hergestellt, werden Beobachtungen koordiniert, Experimente ausgedacht, wissenschaftliche Thesen und Theorien aufgestellt. </strong></p>
<p><strong>Um sich als gefährdeten und schutzbedürftiges Wesen in seiner Umgebung behaupten und überleben zu können, ist der Mensch mit fünf Sinnesorganen ausgestattet &#8211; mit Haut, Auge, Ohr, Nase und Mund. Mit ihnen kann er tasten, sehen, hören, riechen, schmecken. Von Geburt an sammelt und speichert der Mensch Bilder, denen er später Worte und Begriffe zuordnet. Beim Prozess des Aufrechtstehens und des Gehenlernens merkt das Kind, dass der die Neigung kontrollierende Gleichgewichtssinn eine elementare Rolle spielt. Wird ein bestimmter Neigungsgrad überschritten, dann fällt das Kind auf die Nase. Die richtige Neigung, das richtige Klima gehören zu einer Grunderfahrung eines jeden Menschen. Beide Begriffe sind identisch! Hört ein Mensch die Botschaft von der drohenden „Klimakatastrophe“, so wird in der rechten Gehirnhälfte spontan Großalarm ausgelöst, ohne die linke Hälfte zu aktivieren und die Warnung vom Verstand her zu überprüfen. Angst und Furcht sind wie die Suche nach Schutz die Primärreaktionen. </strong></p>
<p><strong>Die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ wird nicht logisch geprüft, sie löst direkt im Kleinhirn Großalarm aus, auch deswegen, weil das Kleinhirn den „Gleichgewichtssinn“ steuert, der bei der Aufzählung der Sinne meist vernachlässigt wird. Er sorgt dafür, dass wir aufrecht gehen und als Menschen leben können. Der plötzliche Verlust des Gleichgewichts bedeutet Verlust unserer Haltung wie der Orientierung im Raum. Wenn also das Wort „Klimakatastrophe“ mit das Gemüt stimulierenden Bildern in unser Ohr dringt, gibt das Kleinhirn sofort Alarm, der blitzschnell über den Thalamus an die Großhirnrinde weitergeleitet wird. Die rechte Gehirnhälfte verarbeitet das Signal, identifiziert die Gefahr als Neigungsverlust, reagiert mit Angst und ruft nach Schutz. Das Schutzversprechen wird natürlich mit der Warnung gleich mitgeliefert, als Angebot des „Klimaschutzes“. Die gröbste Gefahr scheint gebannt, das Leben kann wie gewohnt weitergehen. </strong></p>
<p><strong>Die Wissenschaftler, die sich die Klimakatastrophe ausgedacht haben und die Politiker, die sich zu Klimaschützern aufgeschwungen haben, müssen nun alle Energie aufwenden, um die Gefahr stets aufrecht und im Unterbewusstsein präsent zu halten. Dazu gehört eine immerwährende Propaganda, die zu einem neuen Wirtschaftszweig geführt hat, der Angstindustrie. Die Computer müssen auf Hochtouren laufen, um stets neue Gefahren zu konstruieren. Es darf keine Gewöhnung, keine Langeweile aufkommen. Man muss die Dominanz des Unterbewusstseins über das Bewusstsein sicherstellen. Die Manipulation wie die Neigung zum Herdentrieb tragen weiter dazu bei, dass solch eine raffiniert ausgeklügelte Irrlehre durch ständige Wiederholung zur „wahren Lehre“ wird. Es ist dann bei diesem Meinungsklima ein Leichtes, Kritiker als irre und wirre Außenseiter abzustempeln, zu isolieren und zu diskreditieren. Dieses infame Psychospiel wird seit 30 Jahren gespielt und hält die „Masse“ erfolgreich im Banne. Sie hat auch die Schuld an dem „Klimasterben“ stillschweigend hingenommen und zahlt, wenn auch manchmal etwas murrend, als Buße und gerechte Strafe für die „Klimasünden“ die horrenden Ökosteuern. Sie akzeptiert die unverschämte und asoziale Subventionierung des Wind- und Solarstroms und glaubt an eine konstante Stromversorgung aus extrem volatilen Quellen. Der Mensch kann nicht die Stärke des Windes regulieren und seinen Wünschen anpassen. Und die langen Winternächte kann er auch nicht aufheben.</strong></p>
<p><strong>Doch diese späten Verstandesreaktionen können die Urangst vor der „Klimakatastrophe“ nicht aus der Welt schaffen, aus unserem Kleinhirn verdrängen. Klimaexperten  wie Klimapolitiker haben aufmerksam die Schriften des Verhaltensforschers Iwan Pawlow (1849-1936) wie des Psychoanalytikers Sigmund Freud (1856-1939) studiert. Wir sind von Natur Triebwesen und bleiben Gefangene unserer Instinkte, denn nur diese sichern das Überleben bei spontanen Gefahren, seien sie auch nur eingeredet und irgendwann eingebildet. Wir merken nicht, dass das ewige Gerede von der Klimakatastrophe zu einer Gerechtigkeits- und schließlich zu einer Freiheitskatastrophe führen kann, zu einer globalen Diktatur, der das demokratische Selbstbestimmungsrecht der Völker geopfert wird, ebenso wie die individuellen Menschenrechte. Vielleicht ist das auch so gewollt, denn hinter dem Vorhaben „Klimaschutz“ verbirgt sich das Projekt einer radikalen Umgestaltung der Gesellschaft, der „Großen Transformation“, die mit quasireligiösem Eifer verfolgt wird. Die permanent vorangetriebene Globalisierung steuert unter dem Vorwand, endlich „globale Klimagerechtigkeit“ (Angela Merkel) schaffen zu müssen, auf zentrale globale Herrschaftsstrukturen zu. Wer die globale Ökodiktatur nicht will, muss handeln und gegensteuern! Ob der Bundespräsident sich dieser Aufgabe der Bewahrung der FREIHEIT annimmt?</strong></p>
<p><strong>Dr. phil. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe</strong></p>
<p><strong>Oppenheim, den 25. März 2012</strong></p>
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		<title>Fragen an Dr. Wolfgang Thüne</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 15:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Grönland &#8211; ohne Eis als Folge der Klimaerwärmung. Diese Meldung wurde dieser Tage in den Medien verbreitet. Was soll man davon halten?

Nichts! Theoretisch kann man sich alles Mögliche ausdenken, dies in Formeln kleiden und berechnen, dass in exakt 1.900 Jahren der Weltuntergang eintreten wird. Dann würde die Menschheit um das Schauspiel „eisfreies Grönland“ in 2.000 ]]></description>
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<li>Grönland &#8211; ohne Eis als Folge der Klimaerwärmung. Diese Meldung wurde dieser Tage in den Medien verbreitet. Was soll man davon halten?</li>
</ol>
<p>Nichts! Theoretisch kann man sich alles Mögliche ausdenken, dies in Formeln kleiden und berechnen, dass in exakt 1.900 Jahren der Weltuntergang eintreten wird. Dann würde die Menschheit um das Schauspiel „eisfreies Grönland“ in 2.000 Jahren betrogen sein. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erinnert mich an das griechische „Orakel von Delphi“, aber auch an die „Offenbarung des Johannes“, die Vision der Apokalypse mit ihren prophetischen Bildfolgen. Im Jahre 1033 sollte schon einmal die Welt untergehen und der Weltklimarat prophezeite noch 2007 den Klimakollaps für 2020. Mit ihren Supercomputern machen die Klimaforscher uns glauben, sie hätten die „Sieben Siegel“ geöffnet und damit den „verborgenen Geschichtsplan Gottes“ enthüllt. Alle charakteristischen Merkmale der Apokalypse, ob aus der Glaskugel gelesen oder mit dem Computer berechnet, findet man heute unter dem Namen „Science Fiction“ wieder.</p>
<ol>
<li>Weltweit nehmen Klimakatastrophen zu. Wenn das kein Anzeichen einer Klimaerwärmung ist?</li>
</ol>
<p>Die Feststellung der Zunahme an Klimakatastrophen ist falsch, aber auch richtig! Falsch, weil es das Subjekt „Klima“ als Naturvorgang nicht gibt, wenn auch die geschürte Angst vor dem Klimawandel eine beliebte uns von den Klimaexperten eingeredete Fiktion ist. Er ist aber ein Gespenst ohne Wirklichkeit. Es kann gar keine „Klimakatastrophen“ geben, sondern einzig und allein Wetterkatastrophen, denn „Klima“ selbst ist eine vom Wetter abgeleitete abstrakte Größe. Die klassische Klimatologie ist eine geographisch-historische Wissenschaft, die sich mit der Vergangenheit des Wetters beschäftigt, diese beschreibt und typische regionale Eigenheiten herauszukristallisieren versucht und in Klimakarten niederlegt. Jedenfalls ich als Meteorologe kann mir nichts unter dem „mittleren Wettergeschehen“ an einem Ort wie Luxemburg während der Periode 1961 bis 1990 vorstellen. Und mit der Mitteltemperatur als eines von vielen Wetterelementen kann man schon gar kein „Klima“ beschreiben! Wir wissen: Hitze- oder Kältewellen, Dürre- oder Nässeperioden, Orkane und Wirbelstürme, die „fetten und mageren Jahre“ der Bibel sind alles Wetterereignisse, die sehr unregelmäßig, also nicht periodisch-zyklisch auftreten. Erstens lassen sie sich nicht über längere Zeiträume vorhersagen und wenn dies doch gelänge, sie ließen sich nicht beeinflussen, abwenden. Da der Mensch das Wetter nicht verändern kann, ist er gezwungen sich ihm anzupassen, sich vor ihm zu schützen. Das ist die Hauptaufgabe aller Wetterdienste dieser Erde: kurzfristig möglichst genaue Wettervorhersagen zu machen. Solange die Wetterdienste nicht einmal für die nächsten Wochen, das kommende Jahr halbwegs verlässliche Prognosen machen können, sind Klimavorhersagen nichts als „Kaffeesatzleserei“, „Spökenkiekerei“.</p>
<p>Was die angesprochene „Klimaerwärmung“ betrifft, so hat es in der jüngsten Erdgeschichte, also in den letzten 1 Million Jahre ein ständiges kurz-, mittel- und längerfristiges Auf und Ab der Temperaturen mit Kalt- und Warmzeiten gegeben. Erstaunlicherweise werden die wärmeren Phasen immer als „Klimaoptima“, als gute Zeiten mit reichen Ernten beschrieben. Wenn die „Globaltemperatur“ von 15 Grad das Maß aller Dinge wäre, dann trüge Mitteleuropa mit seinen 8 bis 10 Grad wahrlich nicht zu deren Anstieg bei! Wenn es gelänge, die Temperaturen in den Tropen zu senken und in den mittleren und polaren Breiten zu erhöhen, die „Eine Welttemperatur“ für den „Einen Menschen“ zu schaffen, dann käme man der Vision von „globaler Klimagerechtigkeit“ womöglich näher. Aber vom physikalischen Standpunkt ist dies ideologisch-utopischer Unsinn, denn die Erde ist eine rotierende „Kugel“ im Strahlungskegel der Sonne.</p>
<p>Die Feststellung, dass die Klimakatastrophen zunehmen, ist richtig gemäß der Urbedeutung des griechischen Wortes „Klima“. Es bedeutet, Krümmung, Neigung! Man muss nur die Zeitungen aufschlagen, die Nachrichten hören, das Fernsehen anschauen, immer und überall wird von Klimakatastrophen geredet. Medien sind auf Sensationen aus! Mal passt uns das Betriebs- und Konjunkturklima nicht, mal das Börsen- oder Finanzklima nicht, mal nicht das politische, das soziale oder das Wirtschaftsklima. Jede Ehescheidung, jeder Totschlag, jedes Mobbing ist Ausdruck, Folge von gestörten Neigungsverhältnissen, von Klimaverwerfungen. In uns allen steckt eine Friedenssehnsucht, aber ständig spielen wir mit Neigungen, riskieren Klimakatastrophen. Wenn wir das Versprechen Klimaschutz hören, dann signalisiert unser Unterbewusstsein “Ja“, ohne den Verstand zu fragen. Es ist traurig, aber wir Menschen sind durch die Psyche offen für jede Manipulation. Daher forderte der Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant: Habe den Mut, deinen eigenen Verstand zu benutzen, um dich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Wer nicht in der Bevormundung enden will, der entdecke wieder sein kritisches Bewusstsein und glaube nicht alles, auch wenn es von „Wissenschaftsräten“ vorgebetet wird.</p>
<ol>
<li>Sie kritisieren den Weltklimarat IPCC. Dabei handelt es sich doch um einen Club eminenter Wissenschaftler?</li>
</ol>
<p>Der Weltklimarat ist beileibe kein Wissenschaftsgremium, wie es ein Weltwetterrat wäre, in dem nur Meteorologen säßen. Er präsentiert sich gerne als Versammlung der in der Welt besten Klimaexperten, doch in Wirklichkeit ist der Weltklimarat ein politisches Organ. Das sagt der Name IPCC, wobei das I für „Intergovernmental“ steht und P für „Panel“. Es ist ein zwischenstaatliches, von Regierungen installiertes Beratergremium, ein Schiedsgericht, in dem einige ausgesuchte linientreue Fachwissenschaftler sitzen, der Hauptanteil aber aus Bürokraten und Interessenvertretern und Lobbyisten von Nichtregierungsorganisationen, besonders aus der grünen Szene, besteht. Es ist weder ein Club eminenter noch exzellenter Wissenschaftler, doch der politische Stellenwert ist so hoch und sein Selbstwertgefühl so elitär, dass er mehrheitlich gefasste „Konsensmeinungen“ gerne zum Dogma erhebt und jegliche fachlich begründete Kritik daran verbietet.</p>
<p>Das hehrste wissenschaftliche Prinzip, der allein Fortschritt verheißende Zweifel, wird damit zu eliminieren versucht. Dann wird aber Wissenschaft zwangsläufig wieder zum Glauben, zum Nichtwissen. Wer die „Hölle“ ablehnt, muss dies auch für das Synonym „Treibhaus“ tun. Was die Wissenschaftler an Missachtung erleben, die sich nicht der Doktrin  des angeblichen „Treibhauseffektes“ unterwerfen, ist Ausdruck dafür, wie stark schon wieder einmal vor allem die gesellschaftlich relevanten Wissenschaftszweige ideologisch vereinnahmt worden sind. Wird die Wissenschaft zu einer demokratischen Veranstaltung, wo „Naturgesetze“ nach dem Mehrheitsprinzip beschlossen und abgesegnet werden, dann können wir wieder bei René Descartes mit seinem „cogito ergo dubito, ergo sum“ (ich denke, also zweifele ich, also bin ich) und Vater des „analytischen Denkens“ ganz von vorne anfangen. Wenn man weiß und dies auch beherzigt, dass Jeden von uns in jeder Lebenslage unverhofft Klima- oder Neigungskatastrophen drohen und es daher die höchste Aufgabe eines Staates ist, in der Gesellschaft mit ihren sehr unterschiedlichen Interessen für Eintracht und Frieden wie Gerechtigkeit zu sorgen, und man weiß, dass das staatliche Versprechen von Klimaschutz zur Abwendung von extremen Wetterereignissen Unsinn ist, dann ist schon viel geholfen. Die Freiheit von Ängsten befreit von realen und eingebildeten Abhängigkeiten, öffnet dem freien Denken Tür und Tor.</p>
<ol>
<li>Die Klimaskeptiker oder Klimarealisten behaupten, das vom Menschen produzierte Kohlendioxid spiele für das Weltklima keine Rolle? Können wir demnach auch weiterhin mit dicken Autos fahren? Dürfen wir weiterhin massiv auf Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung setzen? Und damit etwa den Nuklearausstieg abfedern?</li>
</ol>
<p>Ich zähle mich als Wetterfrosch weder zu den Klimarealisten noch den Klimaskeptikern. Ich würde mir ansonsten selbst meine Fähigkeit zu logischem Denken absprechen und mich lächerlich, auf jeden Fall unglaubwürdig machen. Als Meteorologe kenne ich die Tagesgänge und die Jahresgänge des CO<sub>2</sub>- Gehaltes wie der Temperatur der Luft, weiß ich &#8211; das Umweltbundesamt, von dem ich diese Daten habe, weiß es auch sehr wohl -, dass zwischen beiden nicht die geringste kausale Abhängigkeit besteht. Die der Öffentlichkeit vom IPCC präsentierte Korrelation ist in Wirklichkeit eine bewusst in die Irre führen sollende Scheinkorrelation. Warum kann das Wetter machen, was es will, doch ausgerechnet das Weltklima soll vom CO<sub>2</sub> der Luft abhängen? Schauen Sie sich nur die CO<sub>2</sub>-Sägezahnkurve des Mauna Loa (Hawaii) an. Sie ist dem Jahresgang der Temperatur umgekehrt proportional. Bei den höchsten CO<sub>2</sub>-Werten haben wir tiefsten Winter und bei den niedrigsten Sommerhitze.</p>
<p>Die anderen drei Fragen sind ethisch-moralischer Natur und hängen von unserem Verhältnis zur Schöpfung ab, von unserem Umgang mit den Schätzen der Natur. Als noch während des Krieges Geborener, der Entbehrungen, Hunger und Not erlebt hat, bin ich ein Verfechter maßvollen und sparsamen Lebens. Ich bin aber auch tolerant und gönne jedem Politiker seine dicke „Staatskarosse“ nebst Begleitfahrzeugen. Das von den Kohlekraftwerken emittierte CO<sub>2</sub> kehrt sofort in den Naturkreislauf zurück und wird von den Pflanzen zum Wachstum (Photosynthese) benötigt. Der Nuklearausstieg ist eine politische Entscheidung! Was ich aber der Nuklearindustrie wie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. sehr übel nehme, ist, dass sie die „Klimakatastrophe“ regelrecht erfunden haben, um sich im Strommarkt zu behaupten und die fossile Konkurrenz daraus zu verdrängen!</p>
<ol>
<li>Falls Ihre Theorien stimmen, warum hört man so wenig davon? Ist ihre Lobby zu schwach?</li>
</ol>
<p>Nach mehrjährigem Aufenthalt in Brasilien wurde ich erst 1990 beauftragt, mich mit der Klimapolitik wie ihrer Sinnhaftigkeit zu befassen. Ich war von Beginn an Einzelkämpfer, der zwar versteckt von Fachleuten Zuspruch bekam, aber keine „Bewegung“ gründete, noch sich einer „Lobby“ anschloss. Ich habe drei Bücher verfasst: 1998 „Der Treibhaus-Schwindel“. Dann 2002 „Freispruch für CO<sub>2</sub>“ und Ende 2011 „Propheten im Kampf um den Klimathron – Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“. Ich habe mich dem Top-Thema physikalisch, dann biologisch und zum Schluss politisch-soziologisch genähert.</p>
<p>Wer sich der Macht des Gutmenschentums erwehren, die immer offensichtlicher werdende Bevormundung und Reglementierung abwehren, wer nicht in „grünen Fesseln“ (Vaclav Klaus) enden will, der sollte sich in die Materie einlesen, um nicht eines Tages in einer globalen und totalitären „Ökodiktatur“ aufzuwachen. Wer die Klimahoheit hat, hat die Neigungshoheit und damit die Meinungshoheit wie Manipulationsmacht. Insbesondere viele sich dem christlich-konservativen wie dem sozial-demokratischen Lager zugehörige Politiker sollten sich mit der Problematik befassen, um zu begreifen, dass die verführerische Parole „Klimaschutz ist Schöpfungsschutz“ genau das Gegenteil dessen bezweckt, was vorgegeben wird. Der Schöpfung kann man keinen größeren Schaden zufügen, als den, den grünen Pflanzen ihr elementares Nahrungsmittel vorzuenthalten, der Luft zu entziehen und mit viel Geld unter der Erde zu vergraben. Die Parole vom „CO<sub>2</sub>-freien Europa“ ist das Dümmste, was die grüne Bewegung bisher propagieren konnte. Doch wo ist der Widerstand?</p>
<p>Lucien Montebrusco<br />
Chefredakteur www.tageblatt.lu</p>
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		<title>„Klima-Katastrophe“ – ein Begriffsungetüm wird entschärft!</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gut 25 Jahre geisterte der Begriff „Klimakatastrophe“, im Januar 1986 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. aus der Taufe gehoben, wie ein Gespenst um die Welt und verbreitete Angst, Furcht und Schrecken. Im Jahr 2007 verbreitete der Weltklimarat (IPCC) sogar die absurde These, dass das Global-Klima so verärgert sei, dass es der Menschheit den ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut 25 Jahre geisterte der Begriff „Klimakatastrophe“, im Januar 1986 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. aus der Taufe gehoben, wie ein Gespenst um die Welt und verbreitete Angst, Furcht und Schrecken. Im Jahr 2007 verbreitete der Weltklimarat (IPCC) sogar die absurde These, dass das Global-Klima so verärgert sei, dass es der Menschheit den „Klimakrieg“ erklärt  habe. Dies führte dazu, dass das Nobelkomitee in Oslo 2007 den Oskar-Preisträger Al Gore sowie den IPCC-Chef Pachauri mit dem Friedensnobelpreis auszeichnete in der irrsinnigen Hoffnung, dass diese Unterhändler das Klima zur Mäßigung anhalten und so rasch den „Klimakrieg“ beenden könnten. In seiner größten Irrationalität glaubt der Mensch rational handeln zu können. Glaubten im Jahr 2006 noch über 60 Prozent der Deutschen an die „Klimakatastrophe“, so fürchten sich heute nur noch gut 30 Prozent vor globaler Erwärmung. Wenn das Gespenst Niemand mehr ängstigt, dann sollte es still, aber nicht mit lautem Getöse begraben werden.</p>
<p><span id="more-278"></span></p>
<p>Doch das Gegenteil trat ein. Wie aus heiterem Himmel und mit indirekter Unterstützung eines russischen Kältehochs machte die BILD-Zeitung dem Gespenst „Klimakatastrophe“ mit lautem Posaunenklang den Garaus. Am 6., 7. und 8. Februar 2012 brachte sie folgende Schlagzeilen: „Die CO<sub>2</sub>-Lüge“ – 1. „Renommiertes Forscher-Team behauptet: Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik“ – 2. „Seit 12 Jahren ist die Erd-Erwärmung gestoppt!“ – 3. „Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft!“ Solche Schlagzeilen kann sich nur die BILD leisten. Doch welche Absicht steckt wirklich dahinter? Wird damit die ganze Klimaschutz-Politik abgeschafft, für Unsinn deklariert? Wer voreilige diese Schlüsse zieht, der sollte genauer in den Text hineinschauen und mal „zwischen den Zeilen lesen“. Wenn daraus, wie im Peter Boehringer Newsletter, gefolgert wird, „sogar die BILD-Zeitung schwört der CO2-Klimareligion ab“, dann trifft dies keineswegs zu. Es geht ihr gar nicht um die Widerlegung der „CO<sub>2</sub>-Lüge“, sie wird nur verniedlicht, der Einfluss halbiert!</p>
<p>Zuerst einmal geht es der BILD-Zeitung um eine maximale Aufmerksamkeit erheischende Provokation, um Sensation. BILD ist nicht vom Pfad der politisch vorgegebenen Tugend abgewichen und hat nicht den „Treibhauseffekt“ infrage gestellt, sie hat bloß klimatische Landschaftspflege betrieben und einen spitzen Trieb zurückgeschnitten, weil von ihm keine „Früchte der Angst“ mehr zu erwarten waren. Der Begriff „Klima-Katastrophe“ war nach 25jährigem Gebrauch so abgenutzt, das nun der Zeitpunkt günstig schien, ihn mit dem nötigen publizistischen Aufwand zu entsorgen. Von nutzlosem Ballast befreit kann sich nun die Klimapolitik neu aufstellen, die Bataillone neu formieren. Der Rück- und Umbau der Industrie-Gesellschaft, die De-Karbonisierung kann nun weitergehen, denn, so der Schluss-Satz: „Klar ist: Der Weg weg von Öl/Gas/Kohle hin zu mehr erneuerbarer Energie ist richtig! Aber die maßlosen Hitze-Prognosen des Weltklimarates sind reine Angstmache!“ Wer zu lange vor dem „bösen Wolf“ warnt, wird unglaubwürdig.</p>
<p>Dabei braucht vor einem toten Amokläufer kein Mensch Angst zuhaben. Von ihm geht keine Gefahr mehr aus. Er, der Killer, kann selbst ‚post mortem‘ nicht mehr gekillt werden. Doch exakt dies werfen die Klimapolitiker uns Menschen vor. Wir seien allesamt „Klima-Killer“ und müssten daher alle mit CO<sub>2</sub>-Fußfesseln versehen werden, um den uns staatlicherseits vorgeschriebenen CO<sub>2</sub>-Fußabdruck besser polizeilich kontrollieren zu können. Sind wir alle Schwerverbrecher? Mag auch im Laufe von 30 Jahren (10.750 Tage) das Wetter manchmal aus menschlicher Sicht Amok laufen und Katastrophen auslösen, das zum Klima statistisch verdichtete „Mittelwert-Wetter“ ist Vergangenheit, ist tot und wird nicht mehr lebendig und damit zu einer Gefahr. Dass die überwiegende Mehrheit dennoch die Warnung vor der Klima-Katastrophe ernst nahm, in den Zustand lähmender Angststarre verfiel und sich gar zum Mörder, zum Klima-Killer, öffentlich brandmarken und an den Pranger stellen ließ, das zeigt, wie leicht sich allwissend dünkende Menschen immer wieder manipuliert und missbraucht werden können. So wurde bereits überlegt, den Wissenschaftlern, die an den Humbug von der Klima-Katastrophe nicht glauben, die wissenschaftliche Qualifikation abzusprechen und sie wegen Renitenz und Querulantentum zu bestrafen. Dass die Medien glauben, sie verhöhnen, verspotten und zu Treibjagten gegen sie aufrufen zu können, ist wahrlich kein Zeichen einer freien verantwortungsbewussten Presse.</p>
<p>Die Artikelserie hat kein BILD-Redakteur geschrieben, sondern Professor Werner Weber von der Technischen Universität Dortmund und die Autoren selbst. Zugpferd dabei ist Hamburgs Ex-Umweltsenator (SPD) Fritz Vahrenholt. Fritz Vahrenholt ist Chemiker und seit 2008 Geschäftsführer der RWE Tochterfirma Innogy, die sich speziell dem Ausbau erneuerbarer Energien widmet. Koautor ist der Geologe Sebastian Lüning. Er ist seit 2007 als Afrika-Experte beim Öl- und Gasunternehmen RWE Dea beschäftigt. Beide fordern: „Stoppt die Umverteilungsmaschinerie!“ Diese These beruht auf seiner Erkenntnis, dass die Solarmodule „nur 10 % des  Jahres volle Leistung bringen. Dieser Wahnwitz kostet uns 8 Milliarden Euro/Jahr. Zahlen müssen die kleinen Leute in den Mietwohnungen, die sich ein Solardach nicht leisten können. Und Hausbesitzer oder reiche Investoren können Kasse machen.“ Dies ist ein Argument, das sich alle Politiker zu Herzen nehmen sollten, die von sozial gerechter Politik reden. Daher ist der BILD-Schlagzeile uneingeschränkt zuzustimmen: „Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft!“ Für den, der wie RWE auf Strom aus Wind und Sonne setzt, ist dieses Fazit allerdings vernichtend.</p>
<p>Die Autoren argumentieren sehr zutreffend, wenn sie sagen: „Dieser Unfug ist nur erklärbar, weil man dem deutschen Volk Angst eingejagt hat.“ Damit sind wir wieder bei dem 1986 kreierten Un-Wort „Klima-Katastrophe“. Jeder weiß es seit Schulzeiten: „Klima“ ist ein künstlicher Begriff, der das „mittlere Wettergeschehen“ an einem Ort über eine 30jährige Periode irgendwie umschreiben soll. Dies ist noch nie Jemandem auf der Welt gelungen, selbst nicht den „Klimaexperten“. Da sich Wetter nicht ganzheitlich erfassen, sondern nur einzelne Elemente gemessen werden können wie Luftdruck, Temperatur, Wind, kann man auch nur Mittelwerte dieser Elemente berechnen. Eine Mitteltemperatur, und auf diese allein wird das Klima reduziert, sagt nichts aus über den Temperaturverlauf über 30 Jahre hinweg. Sie sagt nichts aus über das Wettergeschehen im Einzelnen noch das Klima an sich. Man kann zwar Mittelwerte verschiedener 30jähriger Perioden vergleichen, aber man kann keinen zur „Norm“ erklären, zum Maßstab oder zur Richtschnur dafür, wie sich das Wetter künftig zu verhalten habe. Auch simple Trends lassen sich nicht ablesen. Doch zurück zum Un-Wort. Während einer Klimabeobachtungsperiode von 30 Jahren können x-beliebige Extremwetterlagen, ja Wetterkatastrophen, eintreten, doch jeder errechnete Klimawert ist ein absolut toter Wert, ein historischer Wert, der irgendwie die Vergangenheit beschreibt und doch wieder nicht beschreibt. Was soll man mit der Aussage anfangen, in der Periode 1961-1990 hat in Deutschland die Mitteltemperatur 8,7° Celsius betragen. Die „mittlere Temperatur“ erzeugt keine Hitze- oder Kältewelle, der „mittlere Wind“ keinen Sturm oder Orkan mit katastrophalen Folgen.</p>
<p>Vor dem vergangenen Wetter, tritt es auch völlig unkenntlich als „Klima“ auf, braucht wahrhaftig kein Mensch Angst zu haben. Es ist Geschichte! Wetter ist ein unumkehrbarer, nicht reversibler Naturvorgang. Es lässt sich wie die Zeit nicht zurückdrehen. Es lässt sich nicht vorhersagen, noch weniger vorherbestimmen. Wenn dennoch die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ uns erschrecken und erstarren ließ, wie der Scheinwerfer ein Kaninchen, so ist das rational nicht zu erklären, sondern nur emotional. Hier sind Gehirn- und Verhaltensforscher gefragt. Mit der Warnung wurde in uns im Unbewussten eine archaische Instinktreaktion ausgelöst, die dem Verstand vorgeschaltet ist und auf diese Weise unser Überleben sichert. Bevor unser Verstand überhaupt bei plötzlichen und womöglich katastrophalen Gefahren reagieren kann, müssen unsere Sinne handeln. In unserem Innern ist der Begriff „Klima“ mit dem Bild „Neigung“, seiner ursprünglichen griechischen Wort-Bedeutung, verknüpft. Ein sich plötzlich neigender und auf ein Auto fallender Baum kann eine Katastrophe auslösen. Wenn in einer Ehe plötzlich ein Wort Zuneigung in Abneigung umschlagen lassen kann, dann ist das eine Neigungs- oder Klima-Katastrophe. Wir sind, was unverhoffte Neigungswechsel angeht, sehr ängstliche Wesen.</p>
<p>Wer uns rechtzeitig vor einer Klima-Katastrophe warnt und gleichzeitig Rettung vor dieser Gefahr verspricht, der ist doch ein guter Mensch. Und daher fühlen sich auch all die Klima-Katastrophen-Warner in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien oder Gesellschaft als Gefahren vorbeugende „Gutmenschen“. Doch was die Warnung vor den vom Wetter abgeleiteten Klima-Gefahren betrifft, so ist diese Warnung völlig substanzlos, weil es den Naturvorgang „Klima“ nicht gibt. Die Warnung vor einem Orkan oder einer Sturmflut ist sinnvoll, da beide Wetter-Phänomene real sind, doch Klima-Warnungen sind einzig und allein fiktive Warnungen, Spiele mit unserem Unterbewusstsein, mit unserer Angst. Dieses Spiel ist besonders infam, weil uns Menschen die Schuld an der Klima-Katastrophe gegeben wird. Obgleich jeder Mensch weiß, dass er am Wetter nicht schuld ist, akzeptiert er den unerhörten Vorwurf, an der Klima-Katastrophe schuld zu sein.</p>
<p>Wer voreilig ohne Überlegung aus Angst vor einer „Gefahr“ auch noch die Schuld an dieser „Gefahr“ anerkennt, der sitzt in der Falle. Kamen früher alle Sünder ins „Fegefeuer“, so heißt dieses heute „Treibhaus“, wobei unser Verhalten die Temperatur bestimmen soll. Um dieser neuen Zuchtanstalt zu entkommen, ist es dringend und zwingend notwendig, dem Begriff Klima-Katastrophe Angst und Schrecken zu nehmen. Diesbezüglich ist sehr den Autoren Vahrenholt und Lüning wie der BILD-Zeitung zu danken. Mit der Schlagzeile „Die Klima-Katastrophe ist Panik-Mache der Politik“ haben sie einen immens wichtigen Beitrag geleistet, damit endlich der Verstand bei dieser Angelegenheit die Hoheit über die Gefühle zurück gewinnt. Doch dieses wird ein langwieriger Prozess werden, da alle direkten und indirekten  Nutznießer der Klimapolitik alle Register ziehen werden, um diese Pfründe nicht zu verlieren. Die Angstindustrie hat inzwischen auf Umwelt-Ebene Dimensionen erreicht, die so manches Großunternehmen in den Schatten stellt.</p>
<p>Aber man sollte nicht nur der Politik Panik-Mache vorwerfen. Der Vorwurf muss noch mehr der Wissenschaft gemacht werden. Wissenschaftler haben nicht nur die Klima-Katastrophe erfunden, sie haben auch die Erde zum „Treibhaus“ gemacht und den „natürlichen Treibhaus-Effekt“ erfunden, der ein totales Kunstprodukt ist und allen Naturgesetzen Hohn spricht. So wie heißes Wasser abkühlt, wenn man die Heizplatte abschaltet, so kühlt die Erde ab, wenn sie sich aus dem wärmenden Sonnenlicht herausdreht, es dunkel wird. Es ist ein Naturgesetz, dass alle Körper unentwegt Wärme abgeben, sich daher nicht selbst erwärmen können, sondern erwärmt werden müssen. Aus dieser Tatsache leitete Sir Isaac Newton sein „Abkühlungsgesetz“ ab. Dieses betrifft auch die Erde als Ganzes, als Planet im Weltall. Von Beginn an kühlt sie sich ab. Wenn heute Leben auf ihr möglich ist, dann verdanken wir dies einzig und allein der strahlenden „heißen Sonne“.</p>
<p>Aus welchem Grund die Autoren ihr Buch „Die kalte Sonne“ betitelt haben, ist ein großes Rätsel, doch dieses wird bei der Irrationalität der gesamten Klima-Diskussion nicht sonderlich Anstoß erregen. Ein Urwald voller Vorurteile ist nicht so schnell zu lichten. Ich jedenfalls bin dankbar, wenn nach klirrend kalter Nacht morgens am Horizont blutrot die Sonne aufgeht und mit ihren Strahlen die kalte Erde wieder erwärmt. Nur eine heiße Sonne kann die Energie liefern, die zur Photosynthese, zum Wachsen der Pflanzen not wendig ist. Nur sie hat die Kraft, in großem Stil Wasser zu verdunsten und Wolken an den Himmel zu zaubern. Egal wer etwas schreibt und als „wissenschaftlich“ etikettiert, immer ist Skepsis angebracht und der Gebrauch des eigenen Verstandes gänzlich unverzichtbar!</p>
<p>Oppenheim, den 9. Februar 2012</p>
<p>Dr. phil. Wolfgang Thüne, Diplom-Meteorologe</p>
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		<title>Alfred-Wegener-Institut wittert lukratives Geschäft in der Wetterwahrsagerei</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter ist häufigster Gesprächsstoff. Wettervorhersagen sind sozusagen Volkssport, doch kräht in der Regel kein Hahn danach. Anders ist es schon bei wissenschaftlichen Instituten. Wenn dann noch ausgerechnet das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) sich auf das abschüssige Terrain der Langfrist-Wettervorhersagen wagt, dann horchen die Medien auf, wird eine wissenschaftliche Sensation daraus.


Am 27. Januar ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Wetter ist häufigster Gesprächsstoff. Wettervorhersagen sind sozusagen Volkssport, doch kräht in der Regel kein Hahn danach. Anders ist es schon bei wissenschaftlichen Instituten. Wenn dann noch ausgerechnet das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) sich auf das abschüssige Terrain der Langfrist-Wettervorhersagen wagt, dann horchen die Medien auf, wird eine wissenschaftliche Sensation daraus.</strong></p>
<p><strong><span id="more-276"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Am 27. Januar 2012 verbreitete die Deutsche Presse Agentur die AWI-Meldung „Klimaerwärmung macht die Winter kälter“. Wenn das nicht nach Sensation riecht, wenn schon nicht nach Schnee- und Eiseskälte! Die Kernaussage des AWI: „Die Klimaerwärmung in der Arktis könnte nach neuen Forschungen vermehrt zu kalten Wintern in Mitteleeuropa führen“. Warum der Konjunktiv und warum nur in Mitteleuropa? Wohl weil in Deutschland inzwischen die meisten Klimawandel-Angsthasen sitzen. Diese Kalkulation ging auf. In Deutschland reagierte man wie die gedrillten Pawlowschen Hunde. Iwan Petrowitsch Pawlow (1849-1936), Nobelpreisträger für Medizin 1904, hatte sich der Verhaltensforschung gewidmet und mit dem Nachweis der klassischen Konditionierung, speziell das Lernen durch einstudierte Verhaltensreflexe, den Grundstein für die behavioristischen  Lerntheorien entwickelt.</strong></p>
<p><strong>Besonders in Deutschland ist der Angstreflex auf das Stichwort Klimakatastrophe besonders ausgeprägt. Dabei ist der Klimawandel das Beständigste und Ewigste auf der um die Sonne rotierenden Erdkugel. Dies hat das AWI hinlänglich erforscht und auch „x-mal“ anhand von Eisbohrkernen bewiesen, wonach bei Warmphasen immer erst die Temperaturen stiegen, und erst Jahrhunderte später die CO<sub>2</sub>-Werte der Luft. Offen bleibt bisher die alles erklärende Ursache. Dies ist exakt die Schwachstelle, der „Kipp-Punkt“, wo Wissenschaft leicht in Ideologie umschlägt, wie von Friedrich Engels 1882 in seiner Schrift „Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“ offen und unmissverständlich aufgezeigt wurde. Nur die sozialistische Wissenschaft ist die reine und wahre Wissenschaft. Dieses Diktum gilt bis heute. Diese Chance hat das AWI genutzt und die intellektuelle Elite entzückt.</strong></p>
<p><strong>Doch ist das AWI nur ein Trittbrettfahrer, der auf einen schon fahrenden Zug aufgesprungen ist. Es war ausgerechnet Kevin Trenberth, ein treuer Weggefährte des Klima-Friedensnobelreisträgers Al Gore (2007), der nach Hippokrates Motto „Alles fließt“ die verfahrene Klimadiskussion wieder in Fluss bringen wollte. Er wartete vor dem Klimagipfel in Kopenhagen mit der Provokation auf: „Es ist eine Schande, dass die Wissenschaft die derzeitige Pause der Erderwärmung nicht erklären kann.“  Nachdem dies verspätet von Fritz Varenholt, früher Umweltsenator in Hamburg und jetzt Chef von „RWE Innogy“, aufgegriffen wurde, meldeten sich sofort die Klima-Sittenwächter zu Wort. Ein erster Schuss vor den Schiffsbug kam von Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Dabei hatte sich an dieser Flanke Vahrenholt abgesichert und zusätzlich auf Mojib Latif vom Institut für Meereswissenschaften in Kiel verwiesen. Latif hatte schlicht und ergreifend festgestellt, dass die globale Erwärmung seit 1998 eine Pause mache. Einen plausiblen Grund für die kraft-tankende Erholungspause gab Latif nicht. So machen es alle Spökenkieker und Wahrsager! Nach Latif sollten ja schon vor 10 Jahren die Skilifts in den Alpen mangels Schnee stillgelegt werden</strong></p>
<p><strong>Noch ein anderes Institut setzte eine kräftig riechende Duftmarke. Es war am 6. Januar 2012 das Institut für Meereskunde an der Universität Hamburg. Eine bisher unbekannte Wissenschaftlerin wartete mit der Sensation auf, dass sich „die Schwankungen des Golfstroms treffsicher prognostizieren lassen“. Ein neues Modell könnte der langfristigen Wettervorhersage auf die Sprünge helfen. Da der Deutsche Wetterdienst diesbezüglich erbärmlich Schiffbruch erlitten hatte, könnte er dem „Rotstift“ bei der exorbitant hohen Staatsverschuldung zum Opfer fallen. Um nicht den Fokus der Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, schweigt er „klugerweise“. Was soll er auch der Dame aus Hamburg, Johanna Baehr, entgegnen? Baehr: „Echte Vorhersage werden im Bereich von einer Dekade (Anmerkung 10 Jahre) liegen. Alle theoretischen Studien zeigen, dass zwei Dekaden das absolute Maximum sind.“ Das besagt im Klartext, dass wir seit Jahrzehnten belogen und mit Scheinprognosen für 100 und mehr Jahre abgespeist werden. Wir fressen ja alle Alles aus der Hand, als gute Demokraten. Mehrheiten haben immer recht und nur Selbstmörder gehen dagegen an.</strong></p>
<p><strong>Bei dieser spekulativen Debatte konnte und durfte das AWI nicht abseits stehen. Doch dessen Wahrscheinlichkeitsaussage für „kalte und schneereiche Winter“ ist bei Licht eine Peinlichkeit. Es ist eine Wiederholung der alten Märchen: Auf heiße Sommer folgen kalte Winter. Auf eiskalte Winter folgen heiße Sommer. Dieses Märchen wurde wissenschaftlich aufgewärmt, indem statt Sommer nun Arktis gesagt wird. Die „Erwärmung“ treibt kuriose Blüten. Daher fordert der kluge Volksmund, dass man immer einen kühlen Kopf behalten solle. Doch mit klarem Verstand und kühler Vernunft kann man bei dem derzeitigen Medien- und Politikklima keinen Blumentopf gewinnen, das heißt, Forschungsmittel generieren.</strong></p>
<p><strong>Lassen wir aber mal die Marktschreierei beiseite und schauen uns die physikalische Begründung des AWI etwas genauer an. Sie lautet komprimiert: Taut im Sommer das arktische Meereis besonders stark ab, dann verliert die Meeresoberfläche im Herbst und Winter mehr Wärme und dadurch bleibt auch die Luft wärmer. Aufgrund einer telepathischen Fernwirkung werden nun in Mitteleuropa die Winter kälter. Die Erklärungsnot ist behoben. Die Erderwärmung kann weiter gehen. Sie legt nur in Mitteleuropa, speziell Deutschland, eine Verschnaufpause ein.</strong></p>
<p><strong>Aber sicher ist sich das AWI trotz der zur Schau gestellten Selbstsicherheit offensichtlich gar nicht. Der zuständige Experte Ralf Jaiser fügt relativierend hinzu, dass „weitere Faktoren wie die Schneebedeckung Sibiriens oder tropische Einflüsse eine Rolle spielen, so dass es trotz geringer Ausdehnung des Meereises in machen Jahren auch mild und feucht bleiben kann.“ Er bleibt bewusst diffus. Da haben wir wieder das berühmte Hintertürchen, das man sich immer offen halten muss, bei Zukunftsvorhersagen. Auch das sonst so hermetisch abgeschlossene „Treibhaus“ muss Fluchtwege haben für die vielen selbsternannten Klimaexperten. Sie fürchten nämlich nichts mehr, als eines Tages für ihr Tun zu Rechenschaft gezogen zu werden.</strong></p>
<p><strong>Eine Anklage wäre heute schon begründbar, ja der „Lug und Trug als integrativer Bestandteil des Forschens“ (Hubert Markl) auch juristisch beweisbar, aber sie ist staatlicherseits nicht opportun, würde sich damit die gesamte Klimaschutzpolitik mitsamt „Energiewende“ ad absurdum führen.</strong></p>
<p><strong>Oppenheim, den 29. Januar 2012</strong></p>
<p><strong>Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Meteorologe</strong></p>
<p><strong>Wer hinter die Kulissen schauen möchte, der lese das Aufklärungsbuch:</strong></p>
<p><strong>Wolfgang Thüne: „Propheten im Kampf um den Klimathron – Wie mit Urängsten um Geld und Macht gekämpft wird“, Oppenheim 2011, 590 S., 24,80€, ISBN 978-3-00-035070-2.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erreicht das globale Klima-Mobbing bald sein Klimax-Stadium?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den kläglichen Misserfolgen der drei letzten Weltklimakonferenzen in Kopenhagen 2009, Cancún 2010 und Durban 2011 ist schon jetzt absehbar, dass auch Katar 2012 keine Rettung des 1997 in Kyoto festgeschriebenen Protokolls zur Rettung der Welt vor dem drohenden Klimakollaps bringen wird. Dabei hatte der Weltklimarat 2007 in einem Wahnzustand geistiger Umnachtung für 2020 bereits ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach den kläglichen Misserfolgen der drei letzten Weltklimakonferenzen in Kopenhagen 2009, Cancún 2010 und Durban 2011 ist schon jetzt absehbar, dass auch Katar 2012 keine Rettung des 1997 in Kyoto festgeschriebenen Protokolls zur Rettung der Welt vor dem drohenden Klimakollaps bringen wird. Dabei hatte der Weltklimarat 2007 in einem Wahnzustand geistiger Umnachtung für 2020 bereits den klimatischen Weltuntergang vorhergesagt. Danach wäre alles, was jetzt noch passiert, sinnlos und purer Aktionismus, ein Tanz auf dem Vulkan.</strong></p>
<p><strong><span id="more-268"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Wie bitter ernst die Lage sei, rief in Durban Südafrikas Präsident Jacob Zuma bei der Eröffnung den Delegierten zu: Der Klimawandel sei „eine Frage von Leben und Tod“! Christiana Figueres, die Generalsekretärin der UNO-Klimarahmenkonvention, meinte pathetisch: Zur Debatte stehe „nichts Geringeres als die überwältigendste energietechnische, industrielle und verhaltensrelevante Revolution der Menschheitsgeschichte.“ Die „Große Transformation“, die der Wissenschaftliche Beirat für Globale Umweltveränderungen WBGU forderte, verlangt vor allem Indoktrination und Bewusstseinsveränderung. Die Bildung reduziert sich künftig auf Bewusstseinsbildung. Das Wissen um die Wirklichkeit bleibt dabei auf der Strecke. Auf das gefühlte Klima kommt es an, nicht das erlebte Wetter!</strong></p>
<p><strong>Der Weltklimarat mitsamt der Gemeinde an Klimaexperten, Klimapolitikern, Klimapropheten, alle werden demzufolge in einer konzertierten Großaktion alle Register der Massenpsychologie wie Massensuggestion ziehen müssen, um ihre Pfründe zu wahren und den düsteren Prophezeiungen den Anschein von Plausibilität zu geben. Die jährlichen Wallfahrten der Klimaapostel können als Ritual nicht geopfert werden. Dabei wird ihnen jedes propagandistische Mittel recht sein, können sie doch darauf vertrauen, dass dieses Spiel die überwiegende Mehrheit der Medien mitspielen wird. Auch können sie blind auf die Leichtgläubigkeit und Wissenschaftshörigkeit der Massen vertrauen, deren Dummheit nach Albert Einstein unendlich ist. Weil der Vorsitzende und Friedensnobelpreisträger 2007 des Weltklimarates,  Rajendra Pachauri, nicht ganz sicher ist, denkt er schon mal daran, die „Klimaleugner“ im Weltall zu entsorgen: „Vielleicht könnte es ein Ticket ohne Rückfahrt sein, aber ich bin nicht sicher, ob der Weltraum sie verdient hat.“</strong></p>
<p><strong>Glaube nun gar keiner, dass es den Klimaschutzjüngern dabei an Phantasie mangeln würde. In dem 1799 von Friedrich Schiller (1759-1805) geschriebenen „Lied von der Glocke“ heißt es: „Gefährlich ists den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der Schrecklichste des Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.“ Ist der Mensch einmal von einem Wahn befallen, dazu zählt auch der Klimaschutzwahn, dann wird es höchstgefährlich. Dies ist besonders der Fall, wenn der Mensch vom Weltverbesserungswahn befallen ist. Wer sich als „Gutmensch“ sieht, hält sich für erleuchtet und fehlerfrei, ist sich in seiner missionarischen Besessenheit, die Welt zu verbessern und vom Unheil zu bewahren, keines Unrechts bewusst. Seine zu einem Weltbild gewordene Idee ist die einzig logische und damit wahre Idee. Sie muss umgesetzt werden, auch wenn dabei die Welt Schaden nimmt. „Wo gehobelt wird, fallen Späne“! </strong></p>
<p><strong>Auf der Klimabühne wimmelt es von solchen Figuren, die besessen sind von dem Glauben, berufen zu sein, die Welt vor dem Klimauntergang zu retten. Sie sehen in ihrem wahnhaften und blind machenden Eifer nicht, welche Konsequenzen ihr Handeln nach sich ziehen würde, kämen sie an ihr Ziel. Die Erdgeschichte zeigt, dass die Mitmenschen oder die Natur immer noch rechtzeitig korrigierend eingegriffen haben, um das Allerschlimmste zu verhindern. So richtig es ist, für eine atomwaffenfreie Welt zu demonstrieren, so unsinnig ist die Forderung nach einer atomfreien Welt. So blödsinnig dies auch ist, ständig kann man diesen Quatsch in den Medien lesen. Man mag durchaus für CO<sub>2</sub>-Reduktionen eintreten, aber CO<sub>2</sub>-freie Städte, eine CO<sub>2</sub>-freie Gesellschaft als Ziel zur Rettung des Globalklimas anzustreben, ist absoluter Schwachsinn und kann nur im Zustand geistiger Umnachtung erhoben werden. Dann sind mit einem die ideologischen Reitpferde durchgegangen, wird man die Geister, die man rief, nicht mehr los. </strong></p>
<p><strong>Längst sind die Zeiten, wo man mit Forderungen wie „weltweite CO<sub>2</sub>-Emission muss drastisch gesenkt werden“ Aufmerksamkeit erregte, vorbei. Das gesellschaftliche Klima bedarf speziellerer Reize. Die Meldung von Max-Planck-Forscher aus Rostock „Rentner sind mit Abstand die größten Klima-Killer“ ist da schon zugkräftiger. Sie spricht zudem mehrere Bewusstseinsebenen an, kann auch den Altersneid stimulieren und politisch als Aggressionsmehrzweckwaffe eingesetzt werden. Aussagen über „die Treibhausgas-Bilanz des Essens“ können Einfluss auf das Konsumverhalten nehmen und das Verbrauchsklima verändern. Mit der Bekämpfung des Klimawandels fördert man den Klimawandel, doch wer versteht schon die Ironie, die dahinter steckt? Wie tröstlich ist es doch, durch ökologische Modernisierung zu verhindern, dass das Klima umkippt. </strong></p>
<p><strong>Diese tröstliche Zuversicht wird abrupt zerstört durch Schlageilen wie „Das Klima lässt sich nicht reparieren“ (ZeitOnline v. 5.10.2011): „Zu teuer, zu riskant, zu umstritten: Wissenschaftler sehen kaum Chancen für das sogenannte Climate Engineering. Die Folgen der Klima-Manipulation seien nicht abzusehen.“ In Großbritannien laufen Vorbereitungen zum Spice-Projekt. An einem gigantische Helium-Ballon hängen mehr als 20 km lange Schläuche, über die Salzwasser und Schwefeldioxid in die Stratosphäre gepumpt und versprüht werden. Die feinen Schwebteilchen sollen die Sonnenstrahlung reflektieren und so die Luft kühlen. Kostenpunkt? 5 Milliarden Euro pro Jahr! Ähnliche Gedanken verfolgt Sabrina Schulz in Berlin bei der „Stiftung neue Verantwortung“. Ihr Ansatz heißt „Solar Radiation Management“. Auch ihr geht es darum, die Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche zu reduzieren, um so den Treibhauseffekt zu verringern. Irgendwie unlogisch, oder? Es wurde uns immer wieder vorgerechnet, dass die Sonneneinstrahlung so schwach ist, dass sie nur die Erde auf -18° C erwärmen könne. Die Erde wäre ein Eisbrocken ohne Leben. Und nun soll die Sonneneinstrahlung nochmals reduziert werden? Gleichzeitig soll das „gefährliche Kohlenstoffdioxid (CO<sub>2</sub>) aus der Atmosphäre entfernt und in der Tiefsee oder in geologischen Formationen eingelagert werden (P.T.Magazin, Nr.1, 2012). In der Medizin wird solch ein Verhalten als schizophren bezeichnet. Wer das Rollenspiel beherrscht, der fährt gut!</strong></p>
<p><strong>Doch diese Beispiele sind harmlos gegenüber dem, was sich der Bundesumweltminister Norbert Röttgen als allerneuste Klimaschutzmaßnahme ausgedacht hat. Er glaubte ja in Südafrika beim Klimagipfel damit glänzen und Kyoto noch retten zu können, indem er im Gleichheits- und Gerechtigkeitswahn den Vorschlag unterbreitete, jedem Menschen sollte gleichermaßen ein gleicher „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“ von 4 Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr zugeteilt werden. Allein für die Flugreise dahin hätte er davon bereits 2,2 Tonnen verbraucht. Ist es einem „Vorzeigejuristen“ möglich auszurechnen, wie viel CO<sub>2</sub> in kg ein Mensch, der in Ruhe bei einem Gewicht von 70 kg etwa 15 Liter CO<sub>2</sub> pro Stunde produziert, im Jahr emittiert? Beim Joggen sind es, niedrig geschätzt, etwa 60 Liter pro Stunde. Müsste man da nicht sofort jeglichen Sport verbieten, alle Olympiaden und Weltmeisterschaften absagen, um das Klima zu retten? Wenn der Herr Minister gleichzeitig den Winter abschaffen würde, könnten enorme Mengen an Heizkosten eingespart werden. Dann müsste er auch den Sommer beseitigen, um die Kühlenergie einzusparen. Wie würde dann Welt als Eigenschöpfung aussehen? </strong></p>
<p><strong>Doch es wird noch lustiger, pardon ernster, trauriger. Umweltminister Röttgen schickte heute eine Pressemitteilung heraus, dass „er“ 10 Millionen bereitgestellt habe, um den „Kohlenstoff“ zu bekämpfen, aus der Welt zu schaffen. Ist er nun von allen guten Geistern verlassen? Zerfrisst ihn die Angst vor der CO<sub>2</sub>-bedingten Klimakatastrophe, dass er als schier letzten Ausweg zum Mittel des Harakiri greift? Normalerweise ist ein gebildeter Mensch auch ein wissender Mensch, doch wem es nur auf das politisch korrekte Bewusstsein ankommt, muss das Wissen als unnötigen Ballst über Bord werfen. Zum Wissen eines gebildeten Menschen gehört zu wissen, dass Kohlenstoff ein unverzichtbares, essentielles Element der Biosphäre ist. Alles lebende Gewebe ist aus organischen Kohlenstoffverbindungen aufgebaut. Aufgrund seiner besonderen Elektronenkonfiguration besitzt das chemische Element C mit der Ordnungszahl 6 die Fähigkeit zur Bildung von komplexen Molekülen. Kohlenstoffverbindungen bilden die molekulare Grundlage allen irdischen Lebens.</strong></p>
<p><strong>Man findet Kohlenstoff in der unbelebten Natur in reinster Form als Diamant, auch als Graphit oder in Form von Carbonat-Gesteinen. Der weitaus größte Teil des C ist in der Lithosphäre, der Gesteinshülle der Erde, gespeichert. In der Atmosphäre, speziell der Troposphäre, gibt es ca. 0,04 % in Form des Kohlenstoffdioxids. Diese werden dringend benötigt bei der Photosynthese zum Aufbau von Pflanzen-Masse. Wie will man die Stromversorgung mittels Biomasse sicherstellen, wenn man das CO<sub>2</sub> aus der Atmosphäre verdammt und unterirdisch einsperrt? Was haben sich die Referenten im Umweltministerium oder im Umweltbundesamt gedacht, als sie ihren Minister derart peinlich in der Öffentlichkeit in „des Kaisers neuen Kleidern“ präsentierten? Nun steht er nackt da und weiß seine Blößen nicht zu verbergen. Hätte er nur in der Schule besser aufgepasst und gelernt, was Kohlenstoff ist und wie Pflanzen wachsen, diese Peinlichkeit hätte er vermeiden können. Er wäre nicht ins offene Messer gelaufen. Was soll er nun tun, wie sich rechtfertigen? Er sollte seine Unwissenheit bekennen und sein Haus in Ordnung bringen. Alle Fachreferenten, die ihm einen solchen Unsinn untergejubelt haben, sollte er in die Wüste schicken, bevor ihm das nächste Beinchen gestellt wird. </strong></p>
<p><strong>Hat der Bundesumweltminister nicht den Mut dazu, dann hätte er einen Orden verdient, den „Klimanarrenorden“, dies obgleich seine Klimaschutzpolitik alles andere als „lustig“ ist. Sie in der Endkonsequenz lebensbedrohlich, ja lebensgefährlich. </strong></p>
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		<title>Klimakrise ist in Wahrheit eine Krise des geistigen Klimas</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 14:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Weihnachtsansprache rief Bundespräsident Christian Wulff zu gegenseitigem Verständnis und zur Toleranz auf. Konkret forderte er eine Wende des „geistigen Klimas“, wenn wirklich Friede in unserem Lande herrschen, das Gebot „Friede auf Erden“ erfüllt werden soll. Doch leider wurde der Bundespräsident nicht konkret, sondern beließ es bei seinem Appell bei diesem unklaren und unverbindlich ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In seiner Weihnachtsansprache rief Bundespräsident Christian Wulff zu gegenseitigem Verständnis und zur Toleranz auf. Konkret forderte er eine Wende des „geistigen Klimas“, wenn wirklich Friede in unserem Lande herrschen, das Gebot „Friede auf Erden“ erfüllt werden soll. Doch leider wurde der Bundespräsident nicht konkret, sondern beließ es bei seinem Appell bei diesem unklaren und unverbindlich vieldeutigen Hinweis.</strong></p>
<p><strong><span id="more-266"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Welches Klima hat er gemeint? Meinte er die globale Klimakrise, den Klimakrieg, den die reichen Industriestaaten mit Beginn der Industrialisierung angezettelt hätten und der längst über die sich rasch entwickelnden Schwellenländer Brasilien, China, Indien, Südafrika sich zu einem Weltkrieg, einem Krieg der Menschheit gegen das Globalklima ausgeweitet hatte? Die Beendigung dieses in die globale Klimakatastrophe führenden Klimakrieges war Beweggrund der Vereinten Nationen, zum 17. Weltklimagipfel nach Durban in Südafrika einzuladen. Doch dieser Friedenskongress, zu dem mehr als 15.000 Klimajünger eingeladen waren, um die frohe Botschaft vom baldigen Ende des Klimakrieges in alle Welt zu senden, endete in einem Desaster. </strong></p>
<p><strong>Es gelang nicht, den 1995 beim 1. Weltklimagipfel in Berlin von der damaligen Umweltministerin Angela Merkel in Gang gesetzten Kyoto-Prozess, das Kyoto-Protokoll verliert Ende 2012 seine Gültigkeit, fortzuführen. Dabei hatte der Weltklimarat 2007 unmissverständlich unter Verweis auf „wissenschaftliche Expertisen“ davor gewarnt, dass im Jahr 2020 der klimatische Weltuntergang drohe, wenn nicht sofort einschneidende Maßnahmen getroffen würden, um die Emissionen an Treibhausgasen drastisch und völkerrechtlich verbindlich zu reduzieren. Doch nach der Absprache von Durban sollen Verhandlungen geführt werden, um endlich 2020 mit deren Reduktion beginnen zu können. Bei diesem „Fahrplan“ drängt sich die Frage auf, wie es um den Wahrheitsgehalt der Drohung vor der nahenden Klimakatastrophe, die seit 1986 wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen hängt, steht. Offensichtlich glauben die Klimapriester nicht an das, was sie predigen!</strong></p>
<p><strong>Diese Frage scheint sich der Bundespräsident nicht gestellt zu haben. Welche Verbindung besteht zwischen dem „geistigen Klima“ und dem weltlichen Klima, zu dessen Schutz er wiederholt aufgerufen hat? Auch ein Politiker, der ständig mit Begriffen das politische wie soziale Klima zu beeinflussen versucht, sollte sich wie Friedrich Hegel (1770-1831) von Logik, Natur und Geist leiten lassen. Logik kann nur auf dem Sein aufbauen. Doch gerade dieses Sein fehlt dem Klima. Es ist nicht existent entsprechend den Kriterien: Bestimmtheit, Größe, Maß. „Klima“ ist von der Definition her ein statistisches, aber nicht fassbares Konstrukt. Es existiert als Vorstellung.  Erfassen kann man bestenfalls einzelne errechnete Elemente wie die Mitteltemperatur oder das Luftdruckmittel eines Ortes. Schon das „Wetter“ lässt sich nicht ganzheitlich erfassen, sondern nur grob über einzelne Wetterelemente beschreiben. Was ist das „Klima“, das Abbild des „mittleren Wettergeschehens“ einer 30jährigen Periode sein soll? Klein Klimaexperte hat je diese Frage gestellt, geschweige denn beantwortet. Über „Klima“ zu fabulieren, ist wie leeres Stroh zu dreschen. Auch nach 1000 Jahren kommt kein Weizen raus!</strong></p>
<p><strong>Doch die politische Rhetorik hat wenig mit philosophischem Denken zu tun. Politiker wollen herrschen, Philosophen erkennen. Hegel gründete sein Denkgebäude auf 1. Logik, 2. Natur, 3.Geist. Die Logik wiederum bedarf des Seins, des Wesens und des Begriffs. Doch dem „Klima“ fehlt sowohl die Natur als auch die Wesenhaftigkeit, wie sie dem Wetter zueigen ist. Der Begriff „Klima“ ist diffus, bleibt unbestimmt, ist nicht greifbar. Aber in der Politik geht es selten um Logik, wird selten der Verstand oder die Vernunft angesprochen. Die Politik operiert mit verschiedenen Menschen- und Weltbildern, will unseren Geist ansprechen und für sich gewinnen. Sie zielt auf die emotionale Intelligenz, das Bauchgefühl, die instinktive Zustimmung. Die Politik konstruiert Probleme, macht die Welt zuerst schlecht, erklärt sie zum Jammertal, um sie zu verbessern. Politik plant permanent, verspricht eifrig Planungssicherheit. Die Politik glaubt insgeheim an den Determinismus. Doch das ist ein neuer Aberglaube wie der Glaube an den Kausalnexus, an die universale Ursache-Wirkung-Verbindung. Auf einem derartigen Aberglauben beruhen alle Klimaprognosen.</strong></p>
<p><strong>Dem Glauben an die Planbarkeit aller Dinge liegt ein egoistisches Glücksstreben zugrunde wie der Größenwahn, die Hybris, alles sei machbar. Politiker hegen und pflegen die Hoffnung auf die Befreiung von allen Übeln mittels der Wissenschaft. Sie erheben die Gesellschaft in den Rang einer Wissensgesellschaft und fordern den Wissenschaftsglauben, schüren aber zugleich die Angst vor der Technik und stellen die „Industriegesellschaften“ an den Pranger. Sie stünden unserem Glücksstreben, dem Wunsch nach „globaler Klimagerechtigkeit“ entgegen, müssten einer „großen Transformation“ unterzogen werden. Das Paradies auf Erden sei nur zu verwirklichen über eine universale Suffizienzrevolution, den einen für alle Menschen gleichen „Fußabdruck“, wie er von Umweltminister Norbert Röttgen in Durban vorgeschlagen wurde. Seine Leistung? Er erhöhte die von Kanzlerin Angela Merkel 2008 beim G8-Gipfel in Heiligendamm zur Weltklimarettung vorgeschlagene Quote von zwei auf vier Tonnen pro Kopf. Trotzdem rettete er mit diesem unsinnigen Kompromissvorschlag den Kyoto-Vertrag nicht. Kanada stieg aus und andere Länder werden folgen.</strong></p>
<p><strong>Stolz verkündete der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, nach dem Klimagipfel in Durban: „Deutschland ist ein Klimaschutzvorreiter“! Worauf gründet sein Glauben, dass die Welt uns folgen wird? Hier scheint er wieder hervor, der alte absurde Aberglauben an die deutsche Unfehlbarkeit. Nachdem der Glaube an den Stop des Klimawandels seine Faszination verloren hat, soll ein neuer Retter helfen: „Geo-Engeneering“ soll die Welt verbessern. Die Ingenieure sind wieder gefragt! Flasbarth setzt die Hoffnung auf „klimaneutrale, klimaarme Technologien“! Der ganze Schwachsinn hinter dieser leeren Floskel wird erst deutlich, wenn man Klima durch Wetter ersetzt. Was ist eine „wetterarme Technologie“? Unter Führung der UN haben die Staaten nur ein Ziel, die allgemeine Glückseligkeit der Menschheit! Die Staaten haben Ezra Pound (1885-1972) verinnerlicht: „Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösungen man das Volk in Atem halten kann.“ Dieses muss man „global“ nehmen und schon stellt sich die Kardinalfrage: Wer strebt die Herrschaft über die Welt und ihre Völker an? Jedenfalls ist die Drohung mit der globalen Klimakatastrophe geeignet, alle Völker zu ängstigen und in Atem zu halten.</strong></p>
<p><strong>Es ist originäres Wissen aller Menschen und auch der Staatsverwaltungen, dass man künftige Wetterereignisse nicht aus der Gegenwart erschließen kann. Es gibt beim Wetter keine Ursache-Wirkung-Beziehung! Ein Hochdruckgebiet ist nicht Ursache eines Tiefs! Zwischen vermeintlicher Ursache und Wirkung bestehen immer Lücken. Am größten sind die Wissenslücken beim Menschen, die immer breiter und zahlreicher werden, bei Zunahme des Wissens. Daher sind trotz immer größerer und schnellerer Computer selbst die kurzfristigen Wettervorhersagen nicht besser geworden. Wie vor 100 Jahren heißt es beim Wetter für morgen: „heiter bis wolkig, gelegentlich einzelne Schauer oder Gewitter, die mitunter heftig ausfallen können.“ Weil man nichts Genaues weiß, sichert man sich breit ab und täuscht Wissen vor. Dieses Vortäuschen von Wissen ist schon kriminell, wenn man pauschal verkündet, dass zukünftig alle Wetterextreme zunehmen werden, durch menschliche Schuld! Wenn Wissenschaft, wie die „Klimawissenschaft“, auf diesem Niveau angelangt ist, dann begibt sie sich selbst ins spekulative Abseits und gehört verboten. </strong></p>
<p><strong>Aber die Politik hat nach dem Motto „Wissen ist Macht“ angefangen, das Wissen ganz in den Dienst der Macht zu stellen und Angstszenarien zu entwerfen. 1975 wurde in Hamburg eigens für die Klimaforschung das „Max-Planck-Institut für Meteorologie“ geschaffen. Man wählte bewusst diesen Tarnnamen, um das Nichteintreten der Klima- und Weltuntergangsprophezeiungen den „Wetterfröschen“ in die Schuhe schieben zu können. Auch das 1991 gegründete Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung war ein Kind der Politik. Mit Hilfe der Wissenschaft schuf man eine neue Hölle, das Treibhaus, und erfand stets neue Höllen- oder Treibhausqualen, um die Menschheit auf den angeblich ihrem Glück dienenden Tugendpfad der Enthaltsamkeit zurückzuführen. Doch das Treibhaus ist wie die Hölle ein Wahngebilde, ein Disziplinierungsinstrument für uns Klimasünder. Die Weltgeschichte bietet genügend Absurditäten, die zum Aberglauben erhoben wurden. Man denke nur an den Hexenwahn. Mit geschickter Propaganda kann man aus allem eine Gefahr konstruieren und die Menschen zu Kämpfern gegen imaginäre Bedrohungen instrumentalisieren. In jedem Menschen steckt irgendwo ein Don Quijote. Heute kämpfen wir nicht mehr gegen Windmühlen, glauben aber, dass wir mit Windmühlen das Weltklima retten, den Klimawandel anhalten können. Uns treibt dabei die blinde Angst vor den höllischen Treibhausqualen!</strong></p>
<p><strong>Dass diese Drohungen nichts als leere Drohungen sind, das weiß jeder Politiker. Wenn die Politik von dem Einen Menschen in der Einen Welt redet und den Schutz des Weltklimas von uns fordert, dann weiss sie sehr wohl, dass es nie ein Einheitswetter gegeben hat und nie geben wird, aber das Versprechen von Klimagerechtigkeit nicht strafbar ist. Ein erfolgreicher Politiker muss ein guter Psychologe sein und um die Ängste und Sehnsüchte der Menschen wissen. All seine Kunst als Politiker beruht darauf, mit den Urbedürfnissen des Menschen zu spielen und eine „heile Welt“ zu versprechen. Nur so sammelt er „Kreuze“ auf den Wahlzetteln, buhlt er um Stimmen. Jede Stimme ist Ausdruck von Zuneigung. Er hat erfolgreich Menschen manipuliert und das „Klima“ zu seinen Gunsten gewendet. Die Politik ist ein permanenter Kampf um die Klimahoheit. Wer diese gewonnen hat, kann sich „Volksvertreter nennen, sich als „demokratisch“ gewählt fühlen.</strong></p>
<p><strong>Was hat solch ein Politiker nicht alles im Wahlkampf für Klimaversprechungen gemacht. Für jeden einzelnen Menschen ist das ganze Leben ein ständiger Kampf um ein optimales Klima. Er ist von Natur Egoist, aber eingebettet in Gemeinschaften, in denen er zum eigenen Wohlergehen ständig um die günstigsten zwischenmenschlichen Neigungsverhältnisse kämpfen muss. In der Familie, im Kindergarten, in der Schule, in der Lehre wie im Berufsleben, immer kommt es auf die richtigen Neigungsverhältnisse an. Man sagt: Der Mensch ist seines Glückes Schmied! Aber auch seines Unglückes. Vor nichts hat der Mensch mehr Angst, als wenn plötzlich Zuneigung in Abneigung umschlägt. Das sind für ihn Klimakatastrophen, im wahrsten griechischen Wortsinn von „Klima“. Wenn ein Mensch „Klimaschutz“ hört, dann sagt sein „Bauch“ spontan ja, ohne den Verstand zu fragen. Dieser ist in dem Moment ausgeschaltet und das weiß jeder Politiker. </strong></p>
<p><strong>Alle Politiker fühlen sich wie „Klima-Klempner“. Sie versprechen, etwas zu reparieren und zu regulieren, was nicht in ihrer Macht liegt und sich ihrem Verständnis entzieht. Wenn alles im Staate gut läuft, dann haben sie alles gut und richtig gemacht. Wenn sie aber vor Krisen stehen, -Krisen des Arbeitsmarktklimas, des Konjunkturklimas, des Finanz- und Wirtschaftsklimas, des sozialen Klimas -, dann haben dies „Andere“ verursacht, dann ist ihre Stunde als Klempner da. Plötzlich schwingen sie sich zu Rettern auf, die den verstopften Abfluss wieder reparieren werden. Seit Heraklit (520-460 v.Chr.) wissen sie: „Alles fließt!“ Richtung und Stärke eines Stromes, hängen von der Neigung, dem Klima, ab. Um von ihrem Unvermögen, alltägliche gesellschaftliche Verhältnisse zu regulieren, haben sie das „Weltklima“ zum Patienten erklärt, der ihrer Heilkunst bedarf. Doch dies ist ein betrügerisches Ablenkungsmanöver, um von eigenem Unvermögen ab zu lenken. </strong></p>
<p><strong>Weil sich weder das Weltwetter noch das Weltklima schützen lässt, aber das Treibhaus ein ideales Zuchthaus für die Menschheit darstellt, haben sich Politik und Wissenschaft eine „Verstopfung“ ausgedacht, die es zu beseitigen gilt. Da wir Menschen diese Verstopfung verursacht haben, sind wir alle Klimasünder und müssen für die Reparatur aufkommen. Warum glauben wir diesen Unsinn? Weil wir obrigkeitshörig und unkritisch sind. Wir glauben den Autoritäten in Politik und Wissenschaft. Dabei ist größtes Misstrauen angesagt! Wir wissen, dass man einen Abfluss mit Lumpen vollstopfen und eine Wanne zum Überlaufen bringen kann. Wir wissen auch, dass man einen Raum aufwärmen kann, wenn man die Fenster schließt. Wir wissen auch, dass dies auf der Erde unmöglich ist. Die Erde hat kein Glasdach, das man schließen könnte. Insbesondere in klaren wolkenlosen Nächten gehen die Temperaturen am stärksten zurück, entweicht die Tageshitze in die unendlichen Weiten des Weltraums. Nur so wird das Leben in den heißen Wüsten erträglich. </strong></p>
<p><strong>Jeder Physiker weiß, dass in der Atmosphäre ein Wellenlängenbereich existiert, durch den die vom Erdboden abgestrahlte Wärme ungehindert in den Weltraum entweichen kann. Dieser Bereich wird „stets offenes Strahlungsfenster“ genannt. Es ist ein unglücklicher Begriff, denn beim Wort Fenster glaubt sofort jeder Mensch, dass es schließbar ist. Wird ein Physiker später Politiker, dann nutzt er, will er Erfolg haben, diesen Aberglauben aus und behauptet, mit dem Ausatmen von CO<sub>2</sub> könne er das Fenster schließen, so aus der Erde ein Treibhaus machen. Wenn ein Physiker weiß, dass CO<sub>2</sub> Strahlung der Wellenlänge von 15µm absorbieren kann, das Fenster aber von 8-13 µm reicht, und als Politiker behauptet, durch eine Zunahme von CO<sub>2</sub>-Emissionen geschlossen werden könne, dann ist das „Lug und Trug“. Wohl auf solch einen Tatbestand bezog sich der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Hubert Markl, als er im Jahr 2000 offen bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.“ Kein Politiker nahm dies zum Anlass, gegen Lug und Trug in den Wissenschaften vorzugehen, denn wer wirft schon mit Steinen, wenn er im Glashaus sitzt. </strong></p>
<p><strong>Damit kehren wir an den Anfang zurück. Insbesondere beim politischen wie wissenschaftlichen Klima liegt Vieles im Argen. Hat diese Missstände der Bundespräsident gemeint, als er eine Wende des „geistigen Klimas“ forderte? Wohl nicht, denn die Rede war an das tumbe Volk und nicht die Regierenden gerichtet. Sie waschen sich wie einst Pontius Pilatus die Hände in Unschuld! Dabei ist die Klimakrise Ausdruck der Bildungskrise! Es ist das Bildungsministerium, das systematisch die Bildungsvermittlung vernachlässigt und die Bewusstseinsbildung fördert. Auch in der Politik gilt: eine Herde ist dann gut, wenn sie sich leicht führen lässt und dem Hirten aufs Wort gehorcht! Was wir aber brauchen, sind Menschen mit Bildung und Zivilcourage. Diese erwächst auf Kants (1724-1804) Imperativ: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, um dich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien“! Dieses Bildungsideal pflegte auch noch Wilhelm von Humboldt (1767-1835). </strong></p>
<p><strong>Ein Politiker ist dann ein guter Politiker, wenn er seine Unzulänglichkeiten kennt und die Fähigkeit zum Lernen zeigt, die er von den Bürgern verlangt. Er sollte der erste Bildungsbürger seines Staates sein, in dessen Diensten er, gewählt durch den Bürger, steht. Das Amt allein garantiert keine Unfehlbarkeit. Politik mit dem Mittel der Angst mag zwar kurzfristig Erfolg haben, ist aber kein Rezept für Nachhaltigkeit. Mit Ängsten mag man Menschen manipulieren können, aber nicht den Wettergöttern imponieren.</strong></p>
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