UN-Weltklimabürokratismus ist total überflüssig

Der 1988 installierte Weltklimarat IPCC galt als unfehlbares Gremium der weltbesten Klimaexperten. In Wirklichkeit lautete der Auftrag, nicht die Ursachen des seit Urzeiten stattfindenden Klimawandels an sich zu ergründen, sondern nur einen politisch genehmen Nachweis zu führen, dass für die nach der Kleinen Eiszeit ab etwa 1850 stattfindende Erhöhung der mittleren Lufttemperatur ausschließlich die reichen Industrienationen mit ihren exorbitanten CO2-Emissionen verantwortlich seien. Der Weltklimarat, das Wort Panel heißt Schiedsgericht, erfüllte diesen politischen Auftrag mit aller Akribie und scheute nicht zurück vor massiven Datenmanipulationen und Fälschungen. Es bewahrheitete sich, was der damalige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Hubert Markl, anlässlich der EXPO 2000 in Hannover vor aller Weltöffentlichkeit bekannte: „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens.“

Die ersten Zweifel an der Unfehlbarkeit des Weltklimarates IPCC tauchten auf nach der Publikation der „Hockeyschläger-Kurve“. Es stellte sich heraus, dass die historisch belegte mittelalterliche Warmzeit einfach durch eine erfundene fiktive Abkühlung auf der Südhemisphäre eliminiert wurde, um die Ist-Erwärmung dramatisieren und der Industrialisierung anlasten zu können. Kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen wurde enthüllt, dass in England bei der Erstellung der Klimadatenreihen unlauter getrickst wurde. Die Vorhersagen zum Abschmelzen der Himalaya-Gletscher wie des Schwundes des Amazonas-Regenwaldes erwiesen sich ebenfalls als pure Phantasie. Die plumpe Rechtfertigung des Vorsitzenden des Weltklimarates, Rajendra Pachauri, die Kritiker des IPCC würden an die „Voodoo-Wissenschaft“ glauben, traf wie ein Bumerang den Werfer.

Das Ansehen des IPCC ist so beschädigt, dass selbst führende IPCC-Klimaexperten wie Hans von Storch fordern: „Der Chef des Klimarates Pachauri muss auf jeden Fall zurücktreten.“ Doch dieser denkt nicht daran! Wer allerdings das Handtuch geworfen hat, ist Yvo de Boer, der Chef des UN-Klimasekretariats in Bonn. Dieses ist die bürokratische Koordinations- und Schaltzentrale zur internationalen Gleichschaltung der Klimapolitik. Mit dem Generalsekretär Yvo de Boer verlässt als erster der oberste UN-Kämpfer und Steuermann der Klimarahmenkonvention der UN (UNFCCC) das sinkende Boot.

Um das Boot am Kentern zu hindern und den Weltklimarat noch zu retten, wollen nun die Vereinten Nationen selbst die Berichte des IPCC überprüfen, von unabhängigen Wissenschaftlern. Dies haben die Umweltminister aus 100 Ländern auf der Südseeinsel Bali beschlossen, wie der Chef des UN-Umweltprogramms (UNEP) in Nairobi, Achim Steiner, verkündete. Doch wer sind die unabhängigen Wissenschaftler und wie sollen sie diese Aufgabe leisten, wenn die Klimaelite angeblich im IPCC sitzt? Warum lehnt man die sauberste und sparsamste Lösung ab und liquidiert nicht gleich den gesamten weltweit vernetzten Klimabürokratismus? Dieser aufgeblähte Apparat ist überflüssig, denn das Schutzobjekt „Weltklima“ gibt es nicht. Es ist ein Abstraktum! Die zu schützende Globaltemperatur ist ein artifizielles Konstrukt, ein beliebiger Rechenwert, dem zudem immer weniger meteorologische Beobachtungen zugrunde liegen. Er ist eine Farce, doch noch will keiner es zugeben!

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