NZZ am Sonntag -Leserbriefredaktion- Andreas Hirstein: „Wo verschwindet der Kohlenstoff im Treibhaus Erde?“ (11.8.2002)
„Wissenschaftsjournalismus, der einfach Meinungen aus Wissenschaftsjournalen übernimmt und verbreitet, hat seine eigentliche Aufgabe verfehlt. Diese liegt darin, die veröffentlichten Thesen zugleich kritisch zu hinterfragen und so über das Medium Presse öffentlich Nachdenklichkeit zu provozieren, die unerlässlich für jedweden Fortschritt ist.
So interessant die Frage nach dem Verbleib des Kohlendioxyds ist, sie geht am Thema vorbei. Die Kardinalfrage lautet: Kann das Kohlendioxyd einen „Treibhauseffekt“ hervorrufen und so etwas wie ein „Gewächshaus“ generieren, in dem – wie in einer künstlichen Klimakammer - der Mensch Wetterextreme wie das „durchschnittliche Wetter“ (und damit das „Klima“) beliebig simulieren kann, um Pflanzen wie Materialien arktischen wie tropischen Witterungseinflüssen auszusetzen.
Dies ist unter freiem Himmel absolut unmöglich, weil die Erde eben kein zum Weltraum abgeschlossenes „Treibhaus“, sondern ein stets offenes Ökosystem ist. Die Atmosphäre lässt den allergrößten Teil des sichtbaren Sonnenlichts wie des unsichtbaren Erdlichts, die von jedem toten wie lebendigen Körper abgegebene Temperaturstrahlung, passieren. Die Infrarot-Strahlung der Erdoberfläche entschwindet praktisch ungehindert ins Weltall. Dies ist die Ursache für die Taubildung – auch in den Tropen -, wie schon 1817 der Engländer Wells nachwies. Dies gilt auch für die Raureifbildung in klaren Winternächten!
Der angebliche „Treibhauseffekt“ ist ein wissenschaftliches Märchen, das Gegenteil in jedem Physikbuch nachzulesen! Der Mensch kann die „offenen“ atmosphärischen Strahlungsfenster nicht schließen, wie die Atomphysik lehrt (s. A. Sommerfeld: Atombau und Spektrallinien, Braunschweig 1921). Dies gilt insbesondere für das so wichtige Strahlungsfenster zwischen 7 und 13 Mikrometer. Das CO2 ist kein „Treibhausgas“ und daher der Mensch von dem Vorwurf „Klimakiller“ freizusprechen, und zwar ohne wenn und aber!“
Ich würde mich über den Abdruck des Leserbriefes sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen auch an Herrn Chefredaktor Bütler wie seinen Vertreter Kamer
Dr. Wolfgang Thüne
Oppenheim, dem 13. August 2002
Autor: Der Treibhaus-Schwindel (ISBN 3-9803768-6-9)
Freispruch für CO2 ! (ISBN 3-9807378-1-0)
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