Klimapolitik ist Neigungspolitik

Und damit ist Klimapolitik eindeutig Machtpolitik, denn nur wer die verbale und tatsächliche Macht hat, Neigungsverhältnisse zu seinen Gunsten zu verändern, hat auch die Macht, sich Menschen geneigt und damit untertan zu machen, sei es durch psychischen oder physischen Druck. Das Leben ist nicht nur ein „Kampf ums Dasein“, sondern stets auch ein „Kampf ums Klima“. Er ist täglich neu zu führen, denn „alles fließt“, alles ist in Bewegung. Dieses eherne Naturgesetz erkannte bereits der Grieche Heraklit, der auch um die wahre Bedeutung des Wortes Klima als Neigung wusste.

Wie schnell etwas fließt und wohin etwas fließt, das geht allein aus dem Wort Neigung nicht hervor. Die Neigung, das Klima, Richtung und Gefälle müssen vielmehr bestimmt werden. Ist die topographische Neigung eines Geländes etwas objektiv Gegebenes und gibt die Richtung wie die Fließgeschwindigkeit eines Flusses vor, so ist „Neigung an sich“ etwas ganz Subjektives und bestimmt die persönlichen Zu- oder Abneigungen unter Menschen. Da jeder ständig am Klima bastelt und wünscht, dass ihm sein Umgebung stets zugeneigt und zu Diensten ist, nimmt er das politische Versprechen „Klimaschutz“ positiv auf und denkt nicht weiter darüber nach, dass „Klimaschutz“ auch eine völlig andere Bedeutung hat.

Das politische Versprechen „Klimaschutz“, gepaart mit dem Versprechen der Abwendung der „Klimakatastrophe“ wie dem Stopp des „Klimawandels“, stößt emotional in unserem Unterbewusstsein auf positive Resonanz und löst Glückshormone in uns aus, hat jedoch ein gänzlich anderes Ziel. Nicht jeder, der ein „gutes Klima“ verspricht, ist auch automatisch ein „guter Mensch“. Er kann auch ein geschickter Gaukler oder Gauner sein, der um die Macht des Wortes weiß und geschickt mit Worten spielt, um Neigungen für sich zu gewinnen. Dies ist in einer Demokratie die ureigenste Aufgabe jeden Politikers. Er muss um Wähler buhlen und sich Mehrheiten zugeneigt machen, mit allerlei Versprechungen!

In der Klimapolitik ist Klima nicht gleich „Neigung“. Klima ist Ausdruck des „mittleren Wettergeschehens“ an einem Ort über eine Periode von 30 Jahren. Exakt diesen Zustand zu schützen, gibt die Politik vor. Und nicht nur für einen Ort, sondern für den ganzen Globus. Schutzobjekt im juristischen Sinne ist das „Globalklima“. Da jeder Politiker wie jeder andere Mensch auch weiß, dass man ein Abstraktum, das mittlere globale Wettergeschehen, nicht schützen kann, im Gegenteil, sich die Menschheit wie seit Urzeiten gegen Wetterunbill schützen muss, ist die Annahme berechtigt, dass die ganze UN-Klimaschutzpolitik eine große Mogelpackung, ja ein gigantischer Betrug ist. Der Menschheit mit Hilfe des „Weltklimarats“ einzureden, sie könne über das Entrichten von Ökosteuern und den Verzicht auf Mobilität zur Befriedung des Wetters, zur Verhinderung von Wetterextremen wie Hitze und Dürre, Kälte und Nässe beitragen, ist schon ein starkes Stück!

Dass bis dato kein massiver Widerstand, ein globaler Aufschrei, erfolgt ist, ist ein Zeichen dafür, wie leicht die Menschheit manipuliert werden kann und wie erfolgreich die Manipulationstechniken schon sind. Wer die Kontrolle über die Medien in Wort, Schrift und Bild hat, kann das gesellschaftliche und politische Klima herbei manipulieren, das ihm genehm ist. Es wird allerhöchste Zeit, dass die Bürger zu unterscheiden lernen zwischen Klima und Klima und sich vehement gegen diese Art „Klimapolitik“ wehren! Es geht um ihre Freiheit und die Abwehr einer globalen Herrschaftssystems unter dem Deckmantel des „Klimaschutzes“. Zu deren Finanzierung soll der weltweite Handel mit Emissionsrechten Milliarden in die Staatskassen spülen. Aber auch dieser global angelegte Ablasshandel wird das Wetter nicht ändern, denn die „Wettergötter“ nehmen keinerlei Opfergaben an und sind absolut unbestechlich!

Erinnert sei an ein chinesisches Sprichwort: „Das Wetter ist ungerecht, aber darin liegt seine größte Gerechtigkeit!“

Oppenheim, den 1. Juni 2010

Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Met.

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