Klimakatastrophe für CDU in NRW – Neues aus der Wetterwerkstatt!

Es ist nicht zu leugnen:  In des Wortes wahrer Bedeutung erlebte die CDU in Nordrhein-Westfalen mit einem Verlust von nahezu einem Viertel der Stimmen bei der letzten Landtagswahl, satte 10,2 Prozentpunkte, eine wahre Klimakatastrophe. Das Wort Klima ist dem Griechischen entlehnt und heißt Neigung. Wenn sich derart viele Wähler von der CDU abneigen und anderen Parteien zuneigen, dann ist der Ausdruck Klimakatastrophe berechtigt! Eine noch größere Katastrophe hatte die CSU in Bayern bei den letzten Landtagswahlen erlebt, mit einem Stimmenverlust von etwa 17 Prozent!

Rüttgers‘ Debakel ist ein Klima-Debakel! Der „Möchtegern-Arbeiterführer“, wie ihn der Spiegel bezeichnete, war ganz auf der Linie seiner Parteivorsitzenden, die sich gerne als Vorreiterin beim Schutz des Globalklimas sieht und als Finalziel die „globale Klimagerechtigkeit“ ausgegeben hat. Sie will dies erreichen mit einer global einheitlichen jährlichen Pro-Kopf-CO2-Emissionsquote von 2 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Zur Verbesserung des Handlungsklimas nach dem gescheiterten 15. Klimagipfel in Kopenhagen wurde dieses Ziel vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung auf 5 Tonnen pro Kopf angehoben.

Doch Vorsicht vor Manipulation! Klima ist noch längst nicht gleich Klima, wenn es sich auch so anhört! Das Klima, von dem in Politik und Wissenschaft die Rede ist, ist ein abstrakter Begriff, ein „abstraktes Gespenst“, wie es so zutreffend AL Gore, der Klimafriedensnobelpreisträger von 2007, umschrieb. Dieses Gespenst geistert in den Gehirnen der Intellektuellen herum, die sich der neuen „Ökoreligion“ als  Überbau über alle Weltreligionen als Jünger verschrieben haben. Für sie hat das fiktive Klima eine reale Gestalt angenommen, als „drohende Klimakatastrophe“, die den nahen Weltuntergang ankündigt.

Doch was soll da eigentlich bekämpft werden? Haben wir Angst vor dem „schwarzen Mann“ im „schwarzen Kohlenkeller“? Ängste kann man sich einreden und einbilden und von ihnen gefangen werden. Das „Globalklima“ ist ein Abstraktum wie der „schwarze Mann“! Das „Globalklima“ ist ein Synonym für die „Globaltemperatur“, doch diese ist eine fiktive über Raum und Zeit gemittelte Größe, ein beliebig manipulierbarer Spielwert ohne natürlichen Wert! An dem Klima als errechneten „mittleren Wettergeschehen“ an einem Ort über 30 Jahre hinweg ist nichts natürlich und auch nichts zu schützen. Er kann auch nicht verändert werden, denn das Wetter gehört zu den irreversiblen Naturvorgängen, die, einmal geschehen, nicht rückgängig zu machen sind. Zudem macht das Wetter, was es will! Wetterschutz bedeutet daher Schutz vor dem Wetter, nie „Schutz des Wetters“, wie es beim Klimaschutz suggeriert wird.

Jeder Klimawert ist ein statistisch von Wetterdaten abgeleiteter Wert. Der Schutz eines Klimawertes ist absolut unmöglich, auch wenn wir noch so fest daran glauben. Wer die Transformation der Industriegesellschaften, und dazu gehören auch Brasilien, China, Indien, Mexiko und Südafrika, im Aberglauben an den Schutz des Globalklimas bis zur „CO2-freien Gesellschaft“ vorantreiben will, der legt die Axt an die Wurzeln der Schöpfung. Das heutige Leben auf der Erde inklusive Pflanzen- und Tierwelt beruht auf der Existenz von Kohlenstoffdioxid in der Luft. Wer das CO2 aus Angst vor der eingebildeten Klimakatastrophe eliminieren will, der betreibt nicht Schöpfungsschutz, sondern Schöpfungsvernichtung! Gott bewahre uns vor solchen Klimaschützern!

Merke: Jeder Klimawert ist eine aus gemessenen Wetterdaten berechnete abstrakte Größe. Die Klimavielfalt der Erde ist eine Folge der unendlichen Wettervielfalt. Eine Folge kann aber nicht zugleich Ursache sein! Logisch? Hätte Rüttgers nicht auf dem Gespensterklavier gespielt und sich stattdessen der Nöte und Sorgen der Arbeiter angenommen, sie zahlen mit hohen Subventionen die Zeche für die Illusion „Klimaschutz“, dann wäre der Neigungsabfall der Wähler nicht ganz so groß ausgefallen.

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