Die Klimaexperten sind die wahre Bedrohung, nicht der Klimawandel!

In der Anfangsphase waren es ausschließlich Naturwissenschaftler, die das „Klima“ in den Rang eines gesellschaftspolitisch relevanten Kardinalthemas erhoben. Sie warnten vor der drohenden Klimakatastrophe, insbesondere infolge der „Erderwärmung“. Heute ist diese Warnung zum Allgemeingut geworden. Doch ist sie damit wahr geworden? Es seien insbesondere die reichen Industrienationen, die in unverantwortlich verschwenderischem Maße „Treibhausgase“ in die Atmosphäre blasen und damit die Gefahr einer globalen Überhitzung der Erde heraufbeschwören. Die Erde könnte dadurch zur „Hölle“ werden.


Nehmen wir einmal den Begriff „Erderwärmung“ unter die Lupe und fragen wir, ob es physikalisch überhaupt möglich ist, dass sich die Erde erwärmen kann. Die Antwort steht in jedem Physikbuch und lautet ganz eindeutig und unmissverständlich NEIN! Wenn Physiker dies dennoch behaupten, dann haben sie andere Motive und Ziele, die sie verheimlichen und verstecken wollen. Doch lassen wir diese ideologische Komponente einmal beiseite. Die Alltagserfahrung lehrt, dass man immer Heizenergie aufwenden muss, um etwas zu erwärmen, gleichgültig, ob man einen Kaffee kocht, Milch erhitzt, ein Schnitzel brät oder einfach eine Wohnung aufwärmt. Bei kalten Händen kann man auch Wärme durch Reibung erzeugen.

Gehen wir ganz sachlich an die Frage, ob sich die Erde aus eigener Kraft, mit ihrer eigenen inneren Energie erwärmen kann. Dies ist ebenso unmöglich wie in den geschilderten Fällen. Auch die Erde gibt wie jeder andere Körper unentwegt Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung ab. Von Natur aus kühlt sich die Erde stetig ab, ihre Energiebilanz an der Oberfläche ist negativ. Dies liegt an der Struktur der Materie, am Aufbau der Atome, die zwar als „kleinste Bausteine“ der Materie angesehen werden, aber aus positiv wie negativ geladenen Teilchen, den Positronen wie Elektronen, bestehen und schwingende „Dipole“ darstellen. Die Intensität der Schwingungen hängt von der Temperatur ab. Je höher die Temperatur eines Körpers ist, umso stärker ist seine elektromagnetische Strahlung, umso kürzer sind deren Wellenlängen. Man kann diese beim Erhitzen von Eisen fühlen und beobachten. Bei etwa 800 K wird es rotglühend. Bleibt festzuhalten: Jeder Körper hat eine Temperatur, folglich strahlt jeder Körper elektromagnetische Strahlung aus. Diese ist allgegenwärtig und durch keine Maßnahme zu verhindern.

Die Intensität der Schwingungen hängt allein von der absoluten Temperatur ab, die nach dem 3. Hauptsatz der Wärmelehre bei etwa -273°C liegt. Bei einem idealen „schwarzen Körper“ ist die Strahlung proportional zur 4. Potenz der absoluten Temperatur. Bei einer T von 255 Kelvin (-18°C) strahlt dieser Körper 240 W/m2 ab und bei 288 K (+15°C) sind es bereits 390 W/m2. Diese Strahlung empfindet der Mensch als Wärmestrahlung, wenn die Strahlungstemperatur des Körpers höher ist als seine Körpertemperatur von +37°C (310 K). Da jeder Körper unentwegt Wärme abstrahlt, kann er sich unmöglich von selbst erwärmen. Dies ist physikalisch ausgeschlossen, wenn auch von den „Klimaphysikern“ immer wieder behauptet.

Den besten und anschaulichsten Gegenbeweis liefert die Natur selbst und jeder Mediziner kann es anhand von Messungen bestätigen. Auch der Mensch strahlt ständig Wärme ab. Von Natur aus „Warmblüter“ würde er bei Umgebungstemperaturen unter 27°C mehr Wärme abstrahlen, als ihm von der Umgebung zugestrahlt wird. Die Energiebilanz wäre negativ, er würde langsam beginnen zu frieren, zu unterkühlen. Bei Frosttemperaturen würde er unweigerlich erfrieren. Deswegen ist der Mensch mit einem „Verbrennungsofen“ ausgestattet, in dem er Nahrung verbrennt und mit der gewonnen Energie seine Körpertemperatur konstant hält. Rund Dreiviertel der gewonnenen Energie dient dazu, seine Körpertemperatur konstant zu halten. Dabei hilft dem „nackten Affen“ die Erfindung von Kleidung, da er weder ein Fell noch Federn hat, um den Wärmeverlust an die Umgebung zu minimieren. Die einzig mögliche Schlussfolgerung aus diesem Tatbestand ist, dass sich jeder Körper von Natur aus abkühlt, aber nur mit äußerem Energieaufwand erwärmt werden kann.

Dies gilt auch für die Erde als Ganzes mit seiner teils festen, teils flüssigen Oberfläche. Die Erde wäre längst ein lebloser unterkühlter Planet, wenn sie sich nicht im Strahlungskegel der Sonne befände und ständig mit frischer arbeitsfähiger Energie versorgt würde. Sie muss auch in der richtigen Geschwindigkeit um ihre eigene Achse rotieren, um der permanenten Auskühlung durch Strahlungsverlust zu entgehen. Ideal ist der 24-Stunden-Rhythmus. Diesen Vorgang kann man jede Nacht an jedem Punkt der Erde beobachten. Immer morgens bei Sonnenaufgang herrschen die niedrigsten Oberflächentemperaturen. Die Sonnenstrahlen erwärmen zuerst die Oberfläche und dann erst wird die aufliegende Luft durch die mechanische molekulare Leitung erwärmt. Hier gilt der 2. Hauptsatz der Wärmelehre, der besagt, dass Wärme nur von warm nach kalt fließt aber nicht umgekehrt. Damit es in Bodennähe nicht zu heiß wird, gibt es den Prozess der Konvektion. Dieser rührt daher, dass sich erwärmte Luft wie feste und flüssige Körper ausdehnt, und zwar um 1/273 bei 1°C Temperaturerhöhung. Bei dieser Ausdehnung wird die Luft leichter, bekommt thermischen Auftrieb. Diesem verdanken wir die vertikale Durchmischung der Luft, die Haufenwolken am Himmel, vom kleinsten Schönwetter-Kumulus bis zum heftigsten Gewitter. Aus diesem Grunde heißt der Teil der Atmosphäre, in dem sich das Wetter abspielt, auch Troposphäre oder Durchmischungssphäre.

Lässt am Nachmittag mit untergehender Sonne die Intensität der Sonnenstrahlung nach, dann beginnt die Ausstrahlung der Erde stärker zu werden als die Einstrahlung von der Sonne. Die Oberfläche kühlt sich „strahlend“ nachts ab, bis zum nächsten Sonnenaufgang. Durch die Abstrahlung ist nachts die Erdoberfläche nun nicht mehr die Heizfläche, sondern die Kühlfläche für die aufliegende Luft. Es ist der Boden, es sind die Pflanzen, die Wärme abstrahlen, unterkühlen und der aufliegenden Luft Wärme entziehen. Auf diese Weise bildet sich Tau, entsteht Raureif, vereisen Autos. Dies geschieht zuerst an Gegenständen, die keine große Wärmespeicherkapazität haben. Und dazu gehören Grashalme, Zweige, Blätter und eben auch Autos. Sie sind vereist, während der Boden absolut trocken ist, wegen seiner hohen Wärmespeicherkapazität. Erst die Sonne am nächsten Morgen taut die Autos wieder ab, aber anfangs nur die Teile, die direkt bestrahlt werden. Auf der Schattenseite tut sich nichts.

Der Tagesgang der Temperatur auf der Erde ist physikalisch nicht anders erklärbar. Er ist Folge der wechselnden Bilanz zwischen der Einstrahlung der Sonne und der Ausstrahlung der Erdoberfläche. Dabei spielen noch die Eigenheiten des Bodens und sein Feuchtegehalt eine entscheidende Rolle. Die Atmosphäre hat mit den Minimumtemperaturen am Boden bei klarem Himmel gar nichts zu tun. Die Luft kann die Erde so wenig erwärmen, wie diese sich selbst erwärmen kann. Alles Leben hängt einzig und allein von der Sonne wie der von ihr der Erde zugestrahlten elektromagnetischen Energie ab, von dem Befehl „Es werde Licht!“. Nüchtern betrachtet verliert damit der Begriff „Erderwärmung“ jedweden Sinn. Er ist physikalisch unsinnig! Kein Körper kann sich erwärmen und dies gilt auch für die Erde! „Erderwärmung“ ist ein psychologischer Kampfbegriff, dient einzig und allein der Angst- und Panikmache, einem uralten Rezept, auf dem Herrschaft seine Existenz aufbaut und absichert. „Erderwärmung“ ist ein Synonym für „Hölle“!

Jede Bodeninversion, unter der sich die herbstlichen Bodennebel bilden, ist ein tatsächlicher und handgreiflicher Beweis dafür, dass die wärmende „Gegenstrahlung“ ein reines Phantasiekonstrukt ist, dem nachweisbar jedwede physikalische Basis fehlt. Wir haben zwar im Grundgesetz die Meinungs-, Forschungs- und Wissenschaftsfreiheit garantiert. Über allem steht aber der Satz: „Die Menschenwürde ist unantastbar“! Damit ist eine Barriere gegeben, die auch nicht mehr von der Wissenschaftsfreiheit abgedeckt ist. Sie darf nicht unter schamloser Ausnutzung der Unwissenheit und Wissenschaftshörigkeit unseres Zeitalters wissentlich und willentlich missbraucht werden, wenn sie unser höchstes Gut, die Menschenwürde, nicht antasten will. Die Wissenschaft hat keinen Freibrief, die Menschheit zu belügen, um sich Einfluss, Geld und Macht auf der politischen Bühne zu erobern.

Wenn diese Art Wissenschaft auch vom „Staat“, das sind wir „Bürger“, finanziert wird und politischen Zielen dienlich ist, so ist bei der Gewaltenteilung im Staat die Justiz als Dritte Gewalt mit ihrer unabhängigen Rechtsprechung gefordert einzugreifen, um dem Prinzip „Lug und Trug sind integrale Bestandteile des Forschens“ ein rasches Ende zu setzen. Die Justiz ist verpflichtet, den Gesetzgeber zu fragen, was er unter „Erderwärmung“, unter „Treibhauseffekt“ unter „Klimaschutz“ versteht und wie er das Schutzobjekt „Klima“ definiert. Diese Fragen sind kein Eingriff in die Forschungsfreiheit, im Gegenteil notwendige Voraussetzung. Schließlich stehen wir alle, auch die obersten Bundesrichter, unter dem Generalverdacht und Generalvorwurf „Klimakiller“ zu sein. Die Freiheit von Forschung und Lehre wird brutal von den Klimaexperten ausgenutzt und bedroht, die jeden kritischen und selbständigen Gedanken, der ihrer Ideologie zuwider läuft, unterdrücken. Sie haben eine Art von Meinungsdiktatur errichtet, die jeden „Abweichler“ öffentlich an den Pranger stellt und der Inquisition durch die Medien ausliefert. Es wird höchste Zeit, dass sich massiver Bürgerwiderstand gegen diese neuartige Art der Menschenrechtsverletzung erhebt.

Gerade in diesen herbstlichen Hochdruckwetterlagen erlebt jeder anschaulich, dass sich in klaren Mondnächten die Erde in der Nacht mit einer Kaltlufthaut gegen zu rasche Unterkühlung schützt. Da die kalte Luft die Hänge hinab fließt, sammelt sie sich in den Senken und Flusstälern, es bilden sich ausgedehnte Nebelfelder. Sie sind ein Schreck eines jeden Meteorologen, denn wo exakt sie sich bilden und wann exakt sie sich auflösen, entzieht sich der Vorhersagbarkeit. Also greift man zu Pauschalformulierungen, die beweisen, dass Atmosphäre und Wetter immer noch ein unbekannte „Wesen“ sind. Doch mit Bildung der Kaltlufthaut verhält sich die Natur physikalisch/natürlich sinnvoll. Den Wärmeverlust durch Strahlung kann sie nicht verhindern, aber die Konvektion kann sie unterbinden und durch Stillstellen der Luft die Wärmeleitung reduzieren. Es ist das, was die Vögel unter ihrem Gefieder tun. Dort wird die Luft eingeschlossen und still gestellt, denn Luft ist von allen Stoffen in der Natur der schlechteste Strom- und Wärmeleiter.

Durch das Bekenntnis des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft im Jahre 2000, das „Lug und Trug integrale Bestandteile des Forschens“ sind, sollte man auch Wissenschaftlern noch mit mehr Skepsis als bisher begegnen und im Zweifel eher dem eigenen Menschenverstand trauen. Die Ermutigung hierzu lieferte kein Geringerer als Arthur Schopenhauer (1788-1860): „Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand.“ Er ist letzten Endes unsere Überlebensgarantie.

Oppenheim, den 18. November 2011                                                         Dr. Wolfgang Thüne, Dipl.-Met.

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