Der Weltklimarat IPCC
Gut zwanzig Jahre umgab sich der 1988 von der UNEP abgesegnete Weltklimarat IPCC mit dem Heiligenschein der Selbstlosigkeit und Unfehlbarkeit. In diesem mit zahlreichen selbsternannten „Klimaexperten“ bestückten Gremium sollten, so die Selbstdarstellung, nur die allerbesten Wissenschaftler Platz nehmen und Strategien entwickeln, wie der von den Industrienationen angezettelte „Klimakrieg“ noch gewonnen und die „Klimakatastrophe“, die 2007 vom IPCC für 2020 prognostiziert wurde, abgewendet werden könne. Für seine aufopferungsvolle und uneigennützige Tätigkeit wurde 2007 in Oslo der Weltklimarat neben AL Gore mit dem begehrten Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Diese Idylle existiert nicht mehr! Seitdem am 20. November 2009 die von Phil Jones trickreich betriebene Manipulation der Globaltemperaturen durch „Hacker“ publik wurde, hat der Heiligenschein hässliche Flecken bekommen. Diese vergrößerten sich rasch durch weitere Manipulationen der Gletscherschmelzraten im Himalaya, den Anden, den Alpen, in Afrika. Auch die angebliche Zunahme der natürlichen Wetterkatastrophen, die Abholzungsraten im Amazonaswald sowie die Verdoppelung der Fläche der Niederlande, die unter dem Meeresspiegel liege, verhärten den Eindruck, dass im IPCC entweder auf unseriöse Daten zurückgegriffen oder selbst in größtem Stil Datenfälschung betrieben wird.
All dies wirft ein schlechtes Licht auf den IPCC-Vorsitzenden, den indischen Ökonomen und Maschinenbauingenieur PACHAURI, der allerdings bisher die Rücktrittsforderungen einzelner Wissenschaftler zurückgewiesen hat. Politische Brisanz erhält diese Forderung, dass ausgerechnet Indien als erstes Land den Mut aufbringt und sich aus dem IPCC zurückzieht mit der Begründung, dass es keine klare Grenze mehr zwischen Klima-Wissenschaft und Klima-Missionierung gibt. Man darf gespannt sein, wann China die Frage der Legitimation des IPCC aufgreift und sich dem Beispiel Indiens anschließt.
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